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Das Flusssystem Salzach prägt dem Bundesland seinen Stempel auf und entwässert das Land nach Norden. Der Hauptfluss ist die Salzach. Sie entspringt an der Westgrenze des Landes, fließt zuerst nach Osten bevor sie nach Norden schwenkt um schließlich nördlich der Landesgrenze in den [[Inn]] zu münden. Die [[Saalach]] entspringt im [[Glemmtal]] westlich von [[Maishofen]] und mündet nördlich der Hauptstadt in die Salzach. Die [[Lammer] ist  ein wichtiger Nebenfluss. Darüber hinaus werden bedeutsame Flusssysteme durch die [[Mur]] im Lungau und die Enns im [[Pongau]] gebildet. [[Fuschlsee]] und [[Wolfgangsee]] entwässern zur [[Traun]], das [[Wildgerlostal]] über das [[Zillertal]] zum Inn und die [[Mattig]] im Norden des Bundeslandes ebenfalls zum Inn. Für alle genannten Flusssysteme charakteristisch ist der alpine Charakter mit Niedrigwasser im Winter und Hochwasser im Juni. Die Breite der genannten Fließgewässer reicht von Bachbreiten von unter einem Meter bis zu Flussbreiten von 90 Metern. Der Großteil der genannten Flüsse ist durch Regulierungen und Kraftwerke beeinträchtigt. Zusammen genommen sind im Bundesland rund 7.800 km Fließgewässer und rund 4.000 ha stehende Gewässer zu finden.
 
Das Flusssystem Salzach prägt dem Bundesland seinen Stempel auf und entwässert das Land nach Norden. Der Hauptfluss ist die Salzach. Sie entspringt an der Westgrenze des Landes, fließt zuerst nach Osten bevor sie nach Norden schwenkt um schließlich nördlich der Landesgrenze in den [[Inn]] zu münden. Die [[Saalach]] entspringt im [[Glemmtal]] westlich von [[Maishofen]] und mündet nördlich der Hauptstadt in die Salzach. Die [[Lammer] ist  ein wichtiger Nebenfluss. Darüber hinaus werden bedeutsame Flusssysteme durch die [[Mur]] im Lungau und die Enns im [[Pongau]] gebildet. [[Fuschlsee]] und [[Wolfgangsee]] entwässern zur [[Traun]], das [[Wildgerlostal]] über das [[Zillertal]] zum Inn und die [[Mattig]] im Norden des Bundeslandes ebenfalls zum Inn. Für alle genannten Flusssysteme charakteristisch ist der alpine Charakter mit Niedrigwasser im Winter und Hochwasser im Juni. Die Breite der genannten Fließgewässer reicht von Bachbreiten von unter einem Meter bis zu Flussbreiten von 90 Metern. Der Großteil der genannten Flüsse ist durch Regulierungen und Kraftwerke beeinträchtigt. Zusammen genommen sind im Bundesland rund 7.800 km Fließgewässer und rund 4.000 ha stehende Gewässer zu finden.
 
===Wälder und Almen===
 
===Wälder und Almen===
Sie bedecken neben den landwirtschaftlichen Flächen den größten Teil der Salzburger Landesfläche. Die unterschiedlichen Waldtypen haben sich beeinflusst durch Höhenlage, Klima, Gesteinsunterlagen und weiteren Faktoren entwickelt. [[LaubwaldLaubwälder]] machen nur 2 % der Waldfläche des Landes aus. Sie bestehen in Form der Auwälder entlang der Salzach im Norden des bundeslandes, sowie zum Teil an den Hängen der Kalkvoralpen. In den Kalkalpen finden sich in erster Linie Mischwälder, die etwa ein Drittel der Waldbedeckung des Landes ausmachen. Der Großteil der landesweiten Waldflächen besteht aus Nadelwäldern. Sie dominieren vor allem in den Zentralalpen und im inneralpinen Becken.
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Sie bedecken neben den landwirtschaftlichen Flächen den größten Teil der Salzburger Landesfläche. Die unterschiedlichen Waldtypen haben sich beeinflusst durch Höhenlage, Klima, Gesteinsunterlagen und weiteren Faktoren entwickelt. [[Laubwald|Laubwälder]] machen nur 2 % der Waldfläche des Landes aus. Sie bestehen in Form der Auwälder entlang der Salzach im Norden des bundeslandes, sowie zum Teil an den Hängen der Kalkvoralpen. In den Kalkalpen finden sich in erster Linie Mischwälder, die etwa ein Drittel der Waldbedeckung des Landes ausmachen. Der Großteil der landesweiten Waldflächen besteht aus Nadelwäldern. Sie dominieren vor allem in den Zentralalpen und im inneralpinen Becken.
 
Auch die Wälder haben  sich in den letzten 20 Jahren deutlich verändert. Die Waldfläche hat um etwa 10 % zugenommen, die Wälder sind im Schnitt im Bestand um zehn  Jahre gealtert und der Nadelholzanteil hat gegenüber dem Laubholzanteil deutlich an Boden verloren.
 
Auch die Wälder haben  sich in den letzten 20 Jahren deutlich verändert. Die Waldfläche hat um etwa 10 % zugenommen, die Wälder sind im Schnitt im Bestand um zehn  Jahre gealtert und der Nadelholzanteil hat gegenüber dem Laubholzanteil deutlich an Boden verloren.
 
===Waldgrenze und permanente Schneegrenze===
 
===Waldgrenze und permanente Schneegrenze===
An die Waldgrenze – sie befindet sich im Bundesland Salzburg zwischen 1.600 und 2.100 [[m. ü. A.]] – schließen nach oben hin die [[Zwergstrauchheide]]n, bzw. die [[Latschenkiefer]]n an. Dieser alpine Bereich wird durch Almen aufgelockert. Sie öffnen den Wald nach unten hin. Bei den Almflächen sind die Zunahme und teilweise auch eine intensivere [[AlmwirtschaftBewirtschaftung]] festzustellen. Die Almbewirtschaftung verhindert die Verbuschung und Wiederbewaldung und ist damit der Artenvielfalt im Bereich der Waldgrenze und bis zu 300 m darunter förderlich. In der alpinen Stufe sind je nach Untergrund unterschiedliche Rasengesellschaften gegeben. Sie lockern nach oben hin auf und gehen in Polterpflanzengesellschaften, Fels und Eis über. Die permanente Schneegrenze beginnt im Bundesland Salzburg bei 2.700 bis 2.800 Meter.
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An die Waldgrenze – sie befindet sich im Bundesland Salzburg zwischen 1.600 und 2.100 [[m. ü. A.]] – schließen nach oben hin die [[Zwergstrauchheide]]n, bzw. die [[Latschenkiefer]]n an. Dieser alpine Bereich wird durch Almen aufgelockert. Sie öffnen den Wald nach unten hin. Bei den Almflächen sind die Zunahme und teilweise auch eine intensivere [[Almwirtschaft|Bewirtschaftung]] festzustellen. Die Almbewirtschaftung verhindert die Verbuschung und Wiederbewaldung und ist damit der Artenvielfalt im Bereich der Waldgrenze und bis zu 300 m darunter förderlich. In der alpinen Stufe sind je nach Untergrund unterschiedliche Rasengesellschaften gegeben. Sie lockern nach oben hin auf und gehen in Polsterpflanzengesellschaften, Fels und Eis über. Die permanente Schneegrenze beginnt im Bundesland Salzburg bei 2.700 bis 2.800 Meter.
 
==Quellen==
 
==Quellen==
*[[Leopold Slotta-Bachmayr]], [[Christine Medicus]], [[susanne Stadler]], Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg, Naturschutz-Beiträge 38/12, Naturschutz Land Salzburg, Salzburg, September 2012
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*[[Leopold Slotta-Bachmayr]], [[Christine Medicus]], [[Susanne Stadler]], Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg, Naturschutz-Beiträge 38/12, Naturschutz Land Salzburg, Salzburg, September 2012
 
[[Kategorie:Geografie]]
 
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[[Kategorie:Landschaft]]
 
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[[Kategorie:Biologie]]
 
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