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| | Wie siehst du diese Angelegenheit fragt freundlich dankend für all deine Bemühungen und herzlichst grüßend [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 14:14, 14. Jan. 2013 (CET) | | Wie siehst du diese Angelegenheit fragt freundlich dankend für all deine Bemühungen und herzlichst grüßend [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 14:14, 14. Jan. 2013 (CET) |
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| | + | Lieber Peter,<br/> |
| | + | ob man Orte unterhalb der Gemeindeebene von vorneherein unter Zusatz des Gemeindenamens anlegen soll oder nur bei festgestellten Namensgleichheiten, dazu habe ich keine dezidierte Meinung; ob Namensgleichheiten wirklich die Regel sind? Eher würde mir es als unnötige Komplizierung erscheinen, alle Orte so anzulegen.<br/> |
| | + | Was Orte, Ortschaften, Gemeinden, Städte betrifft, so sollten wir wohl bedenken, dass all diese Kategorisierungen auf Siedlungsstrukturen aufbauen, aber nicht mit ihnen gleichzusetzen sind. Es gibt zB Siedlungen verschiedener Größe und Dichte, zB Weiler, Dörfer und Städte, Streusiedlungen, Rotten udgl., und dazwischen mehr oder weniger unbewohntes Land. An diesen Siedlungsstrukturen orientiert sich historisch die Bildung von Gemeinden; sie haben die Eigenheit, dass auch alles unbewohnte Land zu irgendeiner Gemeinde gehören muss. Manche dieser Gemeinden heißen "Stadt", zumeist weil sich in der Gemeinde eine Stadt (also eine Agglomeration bestimmter Größe) befindet. Im Gebiet einer solchen Stadt(-Gemeinde) können sich außer der eigentlichen Stadt auch Siedlungen, Dörfer, Weiler udgl. befinden.<br/> |
| | + | Eine ähnliche Philosophie wie die Einteilung des Landesgebiets in Gemeinden liegt auch die in Stadtteile, Katastralgemeinden und − dies im statistischen Sinne − Ortschaften zugrunde. Bekanntlich ist ja das Salzburger Stadtgebiet nach siedlungsgeographischen Gesichtspunkten neu in Stadtteile eingeteilt worden, die zwar meist nach dem Namen, aber oft nicht nach den Grenzen mit den Katastralgemeinden übereinstimmen; das Prinzip ist aber wieder, dass jeder Quadratmeter der Stadt zu einem Stadtteil gehört.<br/> |
| | + | Ähnlich ist das statistische Konzept der Ortschaft, das zwar auch auf der gewachsenen Siedlungsstruktur aufbaut, aber jeden Quadratmeter oder zumindest jedes Haus einer "Ortschaft" zuordnen muss.<br/> |
| | + | Sind wir nun berechtigt, die statistischen Ortschaften einer Gemeinde, nachdem diese zur Stadt erhoben worden ist, bloß deswegen als Stadtteile zu bezeichnen? Ich glaube eher, dass das nicht ohne Weiteres angebracht ist. Das Salzburger Beispiel, wo der Eisenbahnbau für die neue Grenzziehung zwischen Stadtteilen bestimmend geworden ist, ist wohl nicht auf die jungen Städte übertragbar.<br/> |
| | + | Kurzum, ich bin dafür, vorsichtig zu sein und nicht im Salzburgwiki ein System zu erschaffen, das außerhalb des Salzburgwikis nicht bekannt ist. Stadtteil würde ich nur nennen, was auch in der jeweiligen Gemende als solcher angesehen wird. Für die Straßenartikel habe ich als "Ortschaft" angenommen, was die Bundesanstalt Statistik seit alters so zusammenfasst. Es gibt eben verschiedene Begriffssysteme − alltagssprachliche, siedlungsgeographische, statistische, staatsorganisatorische, die nebeneinander ihre Berechtigung haben und nicht eingeebnet werden wollen, auch wenn teilweise dieselben Ausdrücke verwendet werden.<br/> |
| | + | Ähnlich ist es mit den Straßen. Es gibt die alltags- und verkehrsbauliche Einteilung einerseits und die bürokratisch-statistisch-rechtliche andererseits.<br/> |
| | + | Genug des Räsonnierens ... LG, --[[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]] 21:53, 14. Jan. 2013 (CET) |