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Viel schlimmer noch war die Situation für Roma und Sinti.
 
Viel schlimmer noch war die Situation für Roma und Sinti.
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===Sagen, Quantitatives und konkrete vergangene Beispiele ===
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===Sagen und Beispiele ===
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In der [[Die Weitmoser#Weitmoser-Sage|Weitmoser-Sage]], die im ausgehenden [Mittelalter entstand, dreht es sich um das Verhalten gegenüber Bettlern.
 
In der [[Die Weitmoser#Weitmoser-Sage|Weitmoser-Sage]], die im ausgehenden [Mittelalter entstand, dreht es sich um das Verhalten gegenüber Bettlern.
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In den 1690er Jahren waren in Wien von insgesamt 1.051 bettelnden Menschen (die aufgezeichnet wurden) 102 Kinder/Jugendliche bis 14. Jahre. In Salzburg waren es 460 Kinder von insgesamt 3.540 offiziellen BettlerInnen. <ref>Bräuer, Helmut (2010) 'Kinderbettel und Bettelkinder Mitteleuropas zwischen 1500 und 1800. Beobachtungen - Thesen - Anregungen' Leipziger Universitätsverlag, S. 34</ref>
 
In den 1690er Jahren waren in Wien von insgesamt 1.051 bettelnden Menschen (die aufgezeichnet wurden) 102 Kinder/Jugendliche bis 14. Jahre. In Salzburg waren es 460 Kinder von insgesamt 3.540 offiziellen BettlerInnen. <ref>Bräuer, Helmut (2010) 'Kinderbettel und Bettelkinder Mitteleuropas zwischen 1500 und 1800. Beobachtungen - Thesen - Anregungen' Leipziger Universitätsverlag, S. 34</ref>
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17./18. Jahrhundert. Menschen die betteln taten dies als Einzelbettler, Geschwisterbettler oder in Gruppen von Fremden. So meinte Margaretha Wucherer im Pfleggericht Neumarkt (Salzburg) aus, sie sei von zu Hause weggelaufen, der Stiefvater hat sie nicht gut behandelt, und seither wäre sie 'mit verschiedenen Leuten im Bettel vagirt [...]. <ref> Veits-Falk: Zeit der Noah, 70 zit. n. Bräuer, Helmut (2010) 'Kinderbettel und Bettelkinder Mitteleuropas zwischen 1500 und 1800. Beobachtungen - Thesen - Anregungen' Leipziger Universitätsverlag, S. 60</ref>
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17./18. Jahrhundert. Menschen die betteln taten dies als Einzelbettler, Geschwisterbettler oder in Gruppen von Fremden. So meinte Margaretha Wucherer im Pfleggericht Neumarkt (Salzburg) aus, sie sei von zu Hause weggelaufen, der Stiefvater hat sie nicht gut behandelt, und seither wäre sie 'mit verschiedenen Leuten im Bettel vagirt [...]. <ref>Veits-Falk: Zeit der Noah, 70 zit. n. Bräuer, Helmut (2010) 'Kinderbettel und Bettelkinder Mitteleuropas zwischen 1500 und 1800. Beobachtungen - Thesen - Anregungen' Leipziger Universitätsverlag, S. 60</ref>  
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Nachweise für Bettlerbanden gibt es allerdings nicht. Höchstens Bettlerkleingruppen bei Kindern und Jugendlichen oder größere Familienverbände hätte es gegeben. Größere Gruppen wären auch kaum möglich gewesen, denn sie wären zu sehr aufgefallen und hätten die Obrigkeit gegen sich aufgebracht.<ref>Bräuer, Helmut (1996)'...und hat seithero gebetlet. Bettler und Bettelwesen in Wien und Niederösterreich während der Zeit Kaiser Leopolds I.' Böhlau Verlag Wien-Köln-Weimar, Seite 206-207</ref>
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Im größten [[Hexenprozesse|Hexenprozess]] in der Salzburger Landesgeschichte und  auf dem Boden des heutigen Österreich um den [[Zauberer Jackl]], spielten  Bettlerkinder eine zentrale Rolle und hatten die schlechtesten Karten gegenüber [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg]] - das war bereits im letzten Viertel des [[18. Jahrhundert]]s.
 
Im größten [[Hexenprozesse|Hexenprozess]] in der Salzburger Landesgeschichte und  auf dem Boden des heutigen Österreich um den [[Zauberer Jackl]], spielten  Bettlerkinder eine zentrale Rolle und hatten die schlechtesten Karten gegenüber [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg]] - das war bereits im letzten Viertel des [[18. Jahrhundert]]s.
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