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| | Das Südufer des Sees ist durch die [[Wolfgangsee Straße|Wolfgangsee Bundesstraße]] ([[B 158]]) von [[St. Gilgen]] nach [[Bad Ischl]] erschlossen. Von [[Strobl]] führt eine Straße bis St. Wolfgang, in weiterer Folge eine kleine Verbindungsstraße zum St. Gilgener Ortsteil [[Ried (St. Gilgen)|Ried]], nahe der Falkensteinwand. Bei Abersee gibt es eine kurze Landesstraße, die [[Gschwendter Landesstraße]], L 243. Von St. Gilgen an den Mondsee führt die [[Mondsee Straße]], B 154. | | Das Südufer des Sees ist durch die [[Wolfgangsee Straße|Wolfgangsee Bundesstraße]] ([[B 158]]) von [[St. Gilgen]] nach [[Bad Ischl]] erschlossen. Von [[Strobl]] führt eine Straße bis St. Wolfgang, in weiterer Folge eine kleine Verbindungsstraße zum St. Gilgener Ortsteil [[Ried (St. Gilgen)|Ried]], nahe der Falkensteinwand. Bei Abersee gibt es eine kurze Landesstraße, die [[Gschwendter Landesstraße]], L 243. Von St. Gilgen an den Mondsee führt die [[Mondsee Straße]], B 154. |
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| − | == Interessantes == | + | == Geschichte == |
| | Von [[1891]] und [[1957]] verkehrte zwischen [[Salzburg]] und Bad Ischl die [[Salzkammergut-Lokalbahn]], genannt ''Ischlerbahn''. | | Von [[1891]] und [[1957]] verkehrte zwischen [[Salzburg]] und Bad Ischl die [[Salzkammergut-Lokalbahn]], genannt ''Ischlerbahn''. |
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| | [[1911]] entstand im Sankt Gilgener Ortsteil [[Ried (St. Gilgen)|Ried]] der [[Ferienhort Ried]]. | | [[1911]] entstand im Sankt Gilgener Ortsteil [[Ried (St. Gilgen)|Ried]] der [[Ferienhort Ried]]. |
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| − | In den [[1920er]]- und Anfang der [[1930er]]-Jahre gab es vom [[Flughafen Salzburg|Flugplatz]] in Salzburg-[[Maxglan]] an den Wolfgangsee einen Regionalflugverkehr nach St. Wolfgang mit dem Wasserflugzeug Junkers A-3<ref>siehe auch [[Ferienhort Ried]]</ref>. | + | ===Wasserflugzeuge=== |
| | + | In den [[1920er]]- und Anfang der [[1930er]]-Jahre gab es vom [[Flughafen Salzburg|Flugplatz]] in Salzburg-[[Maxglan]] an den Wolfgangsee einen Regionalflugverkehr nach St. Wolfgang mit dem Wasserflugzeug Junkers A-3. Der erste Linienflug von München ([[Bayern]]) nach [[Salzburg]] erfolgte in der Zwischenkriegszeit im August [[1926]] auf einer "Fokker Grulich F II, der Kranich" mit der Aufschrift ''Deutsche Luft Hansa''<ref>die LUFTHANSA ist aus dem Zusammenschluss des Deutschen Aero Lloyd mit dem Junkers Luftverkehr als "Deutsche Luft Hansa Aktiengesellschaft" 1926 entstanden und erst ab 1933 als "Lufthansa" in einem Wort.</ref>. Damit begann auch der Regionalverkehr mit Flügen nach St. Wolfgang und rund um den [[Schafberg]] mit dem Wasserflugzeug Junkers A-3. In der Zwischenkriegszeit war es Mode, sich in St. Wolfgangs noblen Hotels zum Fünfuhrtee oder mit Hollywood-Größen zum Cocktail im "Grand Hotel" zu treffen, dazu hatte man Gelegenheit für einige Stunden per Flugzeug anzureisen. So heißt es in einem Brief einer Filmgröße: "Wenn ich aus den Staaten zurück komme, dann machen wir etwas auf einer Bühne in St. Wolfgang." Diese Glanzzeit und der Mythos der Filmstars wurden von den Chronisten gepriesen. |
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| | + | Für diesen Zweck stand in den Sommermonaten in der Cortisenbucht immer eine Junkers A–3 oder D–2 für den modernen Tourismus zur Verfügung. Einsatzfreudige Marineangehörige der [[Marinekadettenschule Ferienhort]], sorgten mit der ''Austria I.'' für die Sicherheit der noblen Gäste, die "selige, individuelle Stunden" in St. Wolfgang verbringen durften. ''Die regionale Flugbewegung, die erfreulicher Weise auf die Wolfgangseegemeinde ausgedehnt wurde, trug wesentlich zum touristischen Aufschwung und zur Genesung der heimischen Wirtschaft bei,'' schreibt die Sektion des Österreichischen Touristenklubs von St. Wolfgang. |
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| | + | == Erwähnenswert == |
| | Eines der ungewöhnlichsten ''Eventhotels'' [[Österreich]]s, das [[Scalaria]], befindet sich in Sankt Wolfgang. Kern des Areals bildet ein umgebautes Schloss, das [[1890]] auf einem Felsen am Rande von St. Wolfgang errichtet wurde. | | Eines der ungewöhnlichsten ''Eventhotels'' [[Österreich]]s, das [[Scalaria]], befindet sich in Sankt Wolfgang. Kern des Areals bildet ein umgebautes Schloss, das [[1890]] auf einem Felsen am Rande von St. Wolfgang errichtet wurde. |
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