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== 1833 ==
 
== 1833 ==
=== Brief vom Februar 1833 von Francesco Castelli an Fanny Kobler ===
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=== Brief vom Februar 1833 von Giovanni Antonio Castelli an Fanny Kobler ===
 
Brief an [Nr. 79] [[Franziska Kobler]] von [Nr. 78] Francesco Castelli, vgl. die gemeinsame Tochter [Nr. 39] Cäcilia Amalia Kobler-Castelli (* 1821; † 1848), [[Zäzilia Amalia Kobler]]. - [Briefbogen gefaltet, Siegel fehlt]:
 
Brief an [Nr. 79] [[Franziska Kobler]] von [Nr. 78] Francesco Castelli, vgl. die gemeinsame Tochter [Nr. 39] Cäcilia Amalia Kobler-Castelli (* 1821; † 1848), [[Zäzilia Amalia Kobler]]. - [Briefbogen gefaltet, Siegel fehlt]:
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''Wenn sich bis heute die Begegnung in seinem Haus verzögert hat, am 8. dieses Monats'' ... ''verliere ich das Interesse mit allem Unglück, das unsere Familie verfolgt und meinen Geist belastet um, wie eine Strafe die Pflicht zu erfüllen, mitleidenswerten Briefen zu antworten. Ich weiß also, dass ich jetzt nur von der Vergangenheit'' ... ''von einer Seite die Zuneigung des Capitans in Venedig'' ... '', auf der anderen Seite in Brescia in dem Haus, das mein Schwiegersohn unter'' ... ''und wie gesagt'' ... ''ich kann nicht in der Nähe von diesen kleinen, wunderbaren Zuneigungen, von deren Nachfolge ich nicht weiß, und nicht sein Portefeuille, wie die einen oder die anderen, mir macht in dem günstigen Moment die'' <small>[Urkunde]</small> ... ''und alle Formalitäten für die Spedition an seine Adressse. – Mit seinen Briefen, die mich verpflichtet haben, mich immer an seine Anweisungen zu halten'' ... ''und viele Worte sagen, aber die Unfähigkeit macht diese Hoffnung lächerlich. Ich halte mich an die Zahl der Unglücklichen, gib dem Sohn'' [!] ''einen Kuss und wir warten auf eine bessere Zukunft. Mit aller Achtung und Liebe bin ich ihr'' ...
 
''Wenn sich bis heute die Begegnung in seinem Haus verzögert hat, am 8. dieses Monats'' ... ''verliere ich das Interesse mit allem Unglück, das unsere Familie verfolgt und meinen Geist belastet um, wie eine Strafe die Pflicht zu erfüllen, mitleidenswerten Briefen zu antworten. Ich weiß also, dass ich jetzt nur von der Vergangenheit'' ... ''von einer Seite die Zuneigung des Capitans in Venedig'' ... '', auf der anderen Seite in Brescia in dem Haus, das mein Schwiegersohn unter'' ... ''und wie gesagt'' ... ''ich kann nicht in der Nähe von diesen kleinen, wunderbaren Zuneigungen, von deren Nachfolge ich nicht weiß, und nicht sein Portefeuille, wie die einen oder die anderen, mir macht in dem günstigen Moment die'' <small>[Urkunde]</small> ... ''und alle Formalitäten für die Spedition an seine Adressse. – Mit seinen Briefen, die mich verpflichtet haben, mich immer an seine Anweisungen zu halten'' ... ''und viele Worte sagen, aber die Unfähigkeit macht diese Hoffnung lächerlich. Ich halte mich an die Zahl der Unglücklichen, gib dem Sohn'' [!] ''einen Kuss und wir warten auf eine bessere Zukunft. Mit aller Achtung und Liebe bin ich ihr'' ...
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Franceso Castelli ist bereits am [[20. April]] [[1832]] verstorben; der "Kuss" soll wohl der Tochter Amalia Kobler gelten, zwölf Jahre alt. Den Brief, den offenbar ein Verwandter schreibt [vielleicht ein Bruder, vgl. Brief von 1827; der Vater schreibt auf Deutsch], kann ich [O. H.] auch wegen mangelnder Italienisch-Kenntnisse kaum entziffern; eine Kollegin hat ihn mir bruckstückhaft zu übersetzen versucht.
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Franceso Castelli ist bereits am [[20. April]] [[1832]] verstorben; der "Kuss" soll wohl der Tochter Amalia Kobler gelten, zwölf Jahre alt. Den Brief, den offenbar der Vater schreibt (vgl. den Brief von 1827; der Vater schreibt sonst auf Deutsch; vgl. den Brief vom 26. November 1832), kann ich [O. H.] auch wegen mangelnder Italienisch-Kenntnisse kaum entziffern; eine Kollegin hat ihn mir bruckstückhaft zu übersetzen versucht.
    
== 1839 ==
 
== 1839 ==

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