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=== 1961 ===
 
=== 1961 ===
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Trotz unfreundlichem, kalten, aber trockenem Wetter kamen an die 30 000 Zuschauer. Insgesamt 140 Rennfahrer hatten genannt. Für jene Rennfahrer, die am Tag zuvor (der 1. Mai war ein Sonntag, also am 30. April) am Nürburgring in Deutschland gestartet waren (und über Nacht nach Salzburg gefahren waren), gab es am Sonntagvormittag eigene Trainingsläufe. In der 125-cm³-Klasse hatte der Schweizer Luigi Taveri mit seiner MZ Startschwierigkeiten - er konnte seine Maschine nicht starten.
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Die Sieger:
 
Die Sieger:
 
*125 cm³-Klasse: Ernst Degener, Deutsche  Demokratische Republik, auf MZ, 110,60 km/h, schnellste Runde: Ernst  Degener mit 113,15 km/h, der Salzburger [[Manfred Magnus]] wird auf Paton Neunter, [[Erwin Lechner]] auf KTM Zehnter (beide eine Runde zurück);  
 
*125 cm³-Klasse: Ernst Degener, Deutsche  Demokratische Republik, auf MZ, 110,60 km/h, schnellste Runde: Ernst  Degener mit 113,15 km/h, der Salzburger [[Manfred Magnus]] wird auf Paton Neunter, [[Erwin Lechner]] auf KTM Zehnter (beide eine Runde zurück);  
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=== 1962 ===
 
=== 1962 ===
Die aus der "Sowjetzone" (DDR) stammenden Walter Brehme und Werner Musiol gewannen die 125- und 250 cm³-Klasse, Frantisek Stasny die 350- und Mike Hailwood, erstmals in Salzburg, die 500 cm³ Klasse auf MV Agusta, der auch die schnellste Runde mit 128,03 km/h fuhr. Beiwagenklasse - gewohntes Bild: Camathias - Burkhard;
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An den Trainingstagen blies ein eiskalter Wind Schneeflocken durch die Festspielstadt, man wusste noch gar nicht, ob man aufgrund der schlechten Sicht durch das Schneetreiben Trainingsläufe ausfallen lassen muss. Am Renntag war dann das zarte Frühlingsgrün und einer Schneedecke verschwunden und gegen Mittag, als die Zuschauer zur Strecke strömten, trocknete wenigstens die Straße auf. Die wenigen Plus-Grade ließen Zuschauer und Fahrer gleichermaßen frieren.
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==== Moped-Rennen mit Sieger KTM Mopedfahrrad ====
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Am Vortag des Rennens fand ein nationales Moped-Rennen auf verkürzter Strecke von 2,5 Kilometer Länge statt, die scherzhaft "''Rund um das Fahrerlager'' genannt wurde. 26 Fahrer traten mit ihren 50-cm³-Maschinen zum vier-Runden-Rennen an, von denen 16 ins Ziel kamen. Ein besonderer Gag in diesem Rennen war aber, dass nicht etwa Puch das Siegerfabrikat stellte, sondern KTM mit seinem für die Schweiz hergestellten Motorfahrrad (Fahrer Hans Walch aus Salzburg. Durchschnittsgeschwindigkeit 77,92 km/h). Es war ebenso wie das KTM Ponny Rollerchen, das mit Trunkenpolz jun. aus [[Mattighofen]] auf den dritten Platz einlief, sehr liebevoll und wie man sieht mit ebenso viel Können von [[Erwin Lechner]] hergerichtet wurde. Am zweiten Platz landete Walter Laurer aus Wien auf [[HMW]]. Vierter wurde der Salzburger Walter Eisenmann auf HMW, fünfter Horst Frühwirt, Salzburg, auf Puch. Die schnellste Runde fuhr Walch auf KTM in 1:48,9 (84,30 km/h).
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Die Sieger:
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*125 cm³-Klasse: Walter Brehme, Deutsche  Demokratische Republik, auf MZ, 106,61 km/h, schnellste Runde: Walter Brehme mit 108,26 km/h,
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*250 cm³-Klasse: Werner Musiol, Deutsche  Demokratische  Republik, auf MZ, 114,18 km/h, schnellste Runde: Werner Musiol mit  117,24 km/h
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*350 cm³-Klasse: Frantisek Stastny, CSSR, auf Jawa,,  118,61 km/h, schnellste Runde: Frantisek Stastny mit 121,82  km/h; der Salzburger Rudolf Thalhammer wird auf Norton Vierter
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*500  cm³-Klasse: Mike Hailwood, England, auf MV Agusta, 125,75 km/h,  schnellste Runde: Mike Hailwood mit 128,03 km/h
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*Beiwagen: Camathias - Cecco, Schweiz, auf BWM, 116,34 km/h, schnellste Runde: Camathias - Cecco mit 118,45 km/h
    
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=== 1963 ===
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[[1970]], am [[26. April]] schließlich  begann der Neustart vom ''1. Mai Rennen'' auf dem [[Salzburgring]]. Und wieder bei scheußlichem Wetter. Es regnete und schneite. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten betrugen trotzdem über 140 km/h.
 
[[1970]], am [[26. April]] schließlich  begann der Neustart vom ''1. Mai Rennen'' auf dem [[Salzburgring]]. Und wieder bei scheußlichem Wetter. Es regnete und schneite. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten betrugen trotzdem über 140 km/h.
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==Salzburger bei diesen Rennen==
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==Salzburger Rennfahrer==
* [[Richard Felkl]]
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[[F. J. Binder]],  [[Richard Felkl]], [[Konrad Eckschlager]], [[Peter Frohnwieser]], [[Wilhelm Koch|Willi Koch]], [[Eduard Kranawetvogl|Edi Kranawetvogl]], [[Ferdinand Kranawetvogl]], [[Helmut Krackowizer]], [[Richart Kwitt]], [[Ernst Kronreif]], [[Ernst Kussin]], [[Erwin Lechner]], [[Anton Magnus|Toni Magnus]][[Manfred Magnus]], [[Manfred Stengl]], [[Erwin Strubinsky]], [[Rudolf Thalhammer|Rudi Thalhammer]][[Alfred Thürriedl|Fredi Thürriedl]][[Helmut Volzwinkler]] (der erfolgreichste Salzburger Motorradrennfahrer der Nachkriegszeit), [[Fritz Walcher]], [[Ernst Wechner]]- diese Liste ist nicht vollständig
* [[F. J. Binder]]
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* [[Konrad Eckschlager]]
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* [[Peter Frohnwieser]]
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* [[Wilhelm Koch|Willi Koch]]  
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*[[Eduard Kranawetvogl|Edi Kranawetvogl]]
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* [[Ferdinand Kranawetvogl]]  
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* [[Helmut Krackowizer]]
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[[Richart Kwitt]]
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* [[Ernst Kussin]]
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* [[Anton Magnus|Toni Magnus]]
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* [[Manfred Magnus]]
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* [[Manfred Stengl]]
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* [[Erwin Strubinsky]]
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* [[Rudolf Thalhammer|Rudi Thalhammer]]
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* [[Alfred Thürriedl|Fredi Thürriedl]]
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* [[Helmut Volzwinkler]] war der erfolgreichste Salzburger Motorradrennfahrer der Nachkriegszeit
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* [[Fritz Walcher]]
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* [[Ernst Wechner]]  
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diese Liste ist nicht vollständig
      
====internationale Stars====
 
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