| − | Am [[15. Dezember]] 1769 reiste die Familie Mozart nach Italien, unterstützt mit 120 Dukaten vom Salzburger Fürsterzbischof [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach ]]. Auftritte in Innsbruck, Rovereto ([[Trentino]]), wo [[Massimiliano Settimo Graf Lodron]] am [[25. Dezember]] 1769 zu den erlauchten Gästen eines Konzertes, das der junge Mozart im Palazzo Todeschi in Rovereto gab und am [[5. Jänner]] [[1770]] in Verona, [[Venetien]], standen auf dem Programm. Dort entstand auch vom Maler Saverio della Rosa im Auftrag eines Gönners Mozarts, Pietro Lugiatis, am [[6. Jänner|6.]] und [[7. Jänner]] eines der wenigen Portraits von Mozart. Dann ging es nach Mantua, wo nach einem großen Konzert die Zeitungen von einem ''Wunderkind'' berichteten. Es ging über Bozzolo und Cremona weiter nach Mailand. Unter anderen finden drei Konzerte beim Grafen Karl Joseph Gotthard Freiherr von [[Firmian]] statt, der ein großer Gönner Mozarts während dessen Aufenthalt in Mailand war. | + | Am [[15. Dezember]] 1769 reiste die Familie Mozart nach Italien, unterstützt mit 120 Dukaten vom Salzburger Fürsterzbischof [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]]. Auftritte in Innsbruck, Rovereto ([[Trentino]]), wo [[Massimiliano Settimo Graf Lodron]] am [[25. Dezember]] 1769 zu den erlauchten Gästen eines Konzertes, das der junge Mozart im Palazzo Todeschi in Rovereto gab und am [[5. Jänner]] [[1770]] in Verona, [[Venetien]], standen auf dem Programm. Dort entstand auch vom Maler Saverio della Rosa im Auftrag eines Gönners Mozarts, Pietro Lugiatis, am [[6. Jänner|6.]] und [[7. Jänner]] eines der wenigen Portraits von Mozart. Dann ging es nach Mantua, wo nach einem großen Konzert die Zeitungen von einem ''Wunderkind'' berichteten. Es ging über Bozzolo und Cremona weiter nach Mailand. Unter anderen finden drei Konzerte beim Grafen Karl Joseph Gotthard Freiherr von [[Firmian]] statt, der ein großer Gönner Mozarts während dessen Aufenthalt in Mailand war. |
| | Nach sieben Wochen setzte die Familie ihre Italienreise fort: Parma, Modena, Bologna (Konzert beim Großherzog Leopold von Toscana, einem Sohn von Maria Theresia, dessen Sohn [[Ferdinand III. von Toskana]] Salzburger [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] wurde) nach Rom, wo die Familie einen Monat blieb. Neapel erreichte sie dann am [[14. Mai]]. Am [[4. Juli]] 1770 ernannte Papst Clemens XIV. Wolfgang Amadé Mozart zum Ritter vom Goldenen Sporn. Am [[5. Juli]] überreichte Kardinal [[Pallavicini]] dem 14jähirgen Wolfgang das goldene Kreuz am roten Band, den Degen und die Sporen, den zweithöchsten Orden für Verdienste um die römisch-katholische Kirche, womit ihn der Papst in den Adelsstand erhoben hatte. Mit diesen Insignien geschmückt wurde Wolfgang am [[8. Juli]] dann vom Papst empfangen. Nur einmal noch trug Mozart diese Insignien, ''aus heiterem Anlass''. | | Nach sieben Wochen setzte die Familie ihre Italienreise fort: Parma, Modena, Bologna (Konzert beim Großherzog Leopold von Toscana, einem Sohn von Maria Theresia, dessen Sohn [[Ferdinand III. von Toskana]] Salzburger [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] wurde) nach Rom, wo die Familie einen Monat blieb. Neapel erreichte sie dann am [[14. Mai]]. Am [[4. Juli]] 1770 ernannte Papst Clemens XIV. Wolfgang Amadé Mozart zum Ritter vom Goldenen Sporn. Am [[5. Juli]] überreichte Kardinal [[Pallavicini]] dem 14jähirgen Wolfgang das goldene Kreuz am roten Band, den Degen und die Sporen, den zweithöchsten Orden für Verdienste um die römisch-katholische Kirche, womit ihn der Papst in den Adelsstand erhoben hatte. Mit diesen Insignien geschmückt wurde Wolfgang am [[8. Juli]] dann vom Papst empfangen. Nur einmal noch trug Mozart diese Insignien, ''aus heiterem Anlass''. |