Änderungen

Keine Änderung der Größe ,  16:00, 23. Sep. 2024
K
Zeile 42: Zeile 42:  
Seit der Übernahme der damaligen konkursreifen Alpenvereinshütte durch Holleis sind vom privaten Betreiber rund 13 Millionen Euro in die Modernisierung der Rudolfshütte geflossen. Der Erweiterungsbau für rund 160 Betten ist im Rohbau fertiggestellt, es liegt ein positiver Bescheid nach Einzelfallprüfung seitens der zuständigen UVP-Behörde des Landes Salzburg vor - allerdings wurde dieser Bescheid von der LUA im Juni 2024 beeinsprucht, sodass erneut ein Weg in die Instanzen bevorstünde. Das wolle sich Holleis nicht mehr antun.
 
Seit der Übernahme der damaligen konkursreifen Alpenvereinshütte durch Holleis sind vom privaten Betreiber rund 13 Millionen Euro in die Modernisierung der Rudolfshütte geflossen. Der Erweiterungsbau für rund 160 Betten ist im Rohbau fertiggestellt, es liegt ein positiver Bescheid nach Einzelfallprüfung seitens der zuständigen UVP-Behörde des Landes Salzburg vor - allerdings wurde dieser Bescheid von der LUA im Juni 2024 beeinsprucht, sodass erneut ein Weg in die Instanzen bevorstünde. Das wolle sich Holleis nicht mehr antun.
   −
Die Seilbahn schreibt rote Zahlen: Die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich auf 1,4 Millionen Euro, abzüglich Personalkosten und sonstiger betrieblicher Aufwendungen bleibt ein negatives operatives Ergebnis vor Abschreibung (EBITDA) in Höhe von 1,4 Millionen übrig. Das negative Ergebnis kommt insbesondere zustande, weil für die erfolgreiche Verlängerung der Konzession um weitere 20 Jahre kräftig in Technik und Sicherheit investiert werden musste. Die Seilbahn vom Enzingerboden hat eine Kapazität von 1 400 Personen pro Stunde. Holleis sagt, wenn das Berghotel Rudolfshütte voll belegt ist, fahren inklusive Tagesskifahrern bis zu 1&nsp;000 Menschen im Gebiet um den Weißsee Ski. Das heißt, die Bahn könnte deutlich mehr Menschen befördern, als sich um den Weißsee an solchen Tagen aufhalten. Holleis betont, dass diese Auslastung seiner Seilbahn ohne die beeinspruchte Bettenerweiterung nicht machbar sei. Er verweist auf Gesamtinvestitionen in die Bahnen am Weißsee in den vergangenen 20 Jahren in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Zuletzt wurde der sogenannte Hüttenlift, ein Schlepplift, der die Bahn auf den [[Medelzkopf]] mit dem restlichen Skigebiet verbindet, neu errichtet. Zu den Investitionen in die Bahn zählen auch die [[Beschneiungsanlage]] - notwendig aufgrund häufiger Windverfrachtungen im Gebiet - und die Instandhaltung der Pisten.
+
Die Seilbahn schreibt rote Zahlen: Die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich auf 1,4 Millionen Euro, abzüglich Personalkosten und sonstiger betrieblicher Aufwendungen bleibt ein negatives operatives Ergebnis vor Abschreibung (EBITDA) in Höhe von 1,4 Millionen übrig. Das negative Ergebnis kommt insbesondere zustande, weil für die erfolgreiche Verlängerung der Konzession um weitere 20 Jahre kräftig in Technik und Sicherheit investiert werden musste. Die Seilbahn vom Enzingerboden hat eine Kapazität von 1 400 Personen pro Stunde. Holleis sagt, wenn das Berghotel Rudolfshütte voll belegt ist, fahren inklusive Tagesskifahrern bis zu 1 000 Menschen im Gebiet um den Weißsee Ski. Das heißt, die Bahn könnte deutlich mehr Menschen befördern, als sich um den Weißsee an solchen Tagen aufhalten. Holleis betont, dass diese Auslastung seiner Seilbahn ohne die beeinspruchte Bettenerweiterung nicht machbar sei. Er verweist auf Gesamtinvestitionen in die Bahnen am Weißsee in den vergangenen 20 Jahren in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Zuletzt wurde der sogenannte Hüttenlift, ein Schlepplift, der die Bahn auf den [[Medelzkopf]] mit dem restlichen Skigebiet verbindet, neu errichtet. Zu den Investitionen in die Bahn zählen auch die [[Beschneiungsanlage]] - notwendig aufgrund häufiger Windverfrachtungen im Gebiet - und die Instandhaltung der Pisten.
   −
An Landes-Investitionsförderung hatte Holleis 100.000 Euro pro Jahr zwischen [[2004]] und [[2014]]. In seiner Zeit wurde außerdem die Gemeindestraße ins Stubachtal als [[Stubachtal Landesstraße]] (L 264) vom Land Salzburg übernommen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/aus-rudolfshuette-bergbahn-stubachtal-uttendorf-holleis-unternehmen-165513874 www.sn.at], 23. September 2024</ref>  
+
An Landes-Investitionsförderung hatte Holleis 100.000 Euro pro Jahr zwischen [[2004]] und [[2014]]. In seiner Zeit wurde außerdem die Gemeindestraße ins Stubachtal als [[Stubachtal Landesstraße]] (L 264) vom Land Salzburg übernommen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/aus-rudolfshuette-bergbahn-stubachtal-uttendorf-holleis-unternehmen-165513874 www.sn.at], 23. September 2024</ref>
    
== Bilder ==
 
== Bilder ==