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== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==
Die Klause ist ein kleines Lokal mit knapp 40 Sitzplätzen (plus 45 Gartenplätze) in einem Haus, das seit [[1556]] an der Wand des [[Mönchsberg]]s steht. Der Betrieb als Gasthaus existiert seit den [[1870er]] Jahren, Ziegel mit dem Doppeladler aus dem [[19. Jahrhundert]] schmücken Teile der Wände. Das Lokal wurde zuletzt [[2006]] umgebaut. Die Wand zur Linken der Bar gehört der Kunst, jene zur Rechten der Geschichte, ebenso wie die Decke mit den 70 Jahre alten Landkarten. Die verschiedenen Kunstwerke stammen teils von Gästen, teils sind sie zum Kauf ausgestellt. Jene in der Ecke neben der Bar rangieren unter dem Motto "Cash & Carry" – kaufen und mitnehmen. Stammgäste sind mit Schwarz-Weiß-Porträts verewigt, seit einer der Gäste vor Jahren seine neue Kamera austesten wollte.
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Die Klause ist ein kleines Lokal mit knapp 40 Sitzplätzen (plus 45 Gartenplätze) in einem Haus, das seit [[1556]] an der Wand des [[Mönchsberg]]s steht. Der Betrieb als Gasthaus existiert seit den [[1870er]]-Jahren, Ziegel mit dem Doppeladler aus dem [[19. Jahrhundert]] schmücken Teile der Wände. Das Lokal wurde zuletzt [[2006]] umgebaut. Die Wand zur Linken der Bar gehört der Kunst, jene zur Rechten der Geschichte, ebenso wie die Decke mit den 70 Jahre alten Landkarten. Die verschiedenen Kunstwerke stammen teils von Gästen, teils sind sie zum Kauf ausgestellt. Jene in der Ecke neben der Bar rangieren unter dem Motto "Cash & Carry" – kaufen und mitnehmen. Stammgäste sind mit Schwarz-Weiß-Porträts verewigt, seit einer der Gäste vor Jahren seine neue Kamera austesten wollte.
    
== Adresse ==
 
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Über die Bande in die Klause. So erging es Christoph vor 15 Jahren. Eine Billard-Runde war für ihn der Anstoß, das geschichtsträchtige Beisl am Ursulinenplatz aufzusuchen, genauer gesagt war es eine Partie Karambol mit dem damaligen Inhaber des Kultlokals, Fritz Kohles, und seinem jetzigen Nachfolger Sebastian Stöger. Wie die Partie ausgegangen ist, weiß von den noch lebenden Personen keiner mehr so genau, aber sie führte Christoph quasi indirekt über die Bande in die Klause oder wie er selbst, frei nach Friedrich Dürrenmatt, sagt: "a la bande". Aus dem indirekten und doch sehr losen Bezug von früher ist mittlerweile eine "Alterserscheinung" geworden. Karambol gespielt wird zwar nicht mehr, dafür aber umso intensiver diskutiert.
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Über die Bande in die Klause. So erging es Christoph vor 15 Jahren. Eine Billard-Runde war für ihn der Anstoß, das geschichtsträchtige Beisl am Ursulinenplatz aufzusuchen, genauer gesagt war es eine Partie Karambol mit dem damaligen Inhaber des Kultlokals, [[Fritz Kohles]], und seinem jetzigen Nachfolger Sebastian Stöger. Wie die Partie ausgegangen ist, weiß von den noch lebenden Personen keiner mehr so genau, aber sie führte Christoph quasi indirekt über die Bande in die Klause oder wie er selbst, frei nach Friedrich Dürrenmatt, sagt: "a la bande". Aus dem indirekten und doch sehr losen Bezug von früher ist mittlerweile eine "Alterserscheinung" geworden. Karambol gespielt wird zwar nicht mehr, dafür aber umso intensiver diskutiert.
    
Und wenn die Unterhaltung einmal ein wenig tiefer ausfällt, sei das auch kein Problem, meint Werner. Die Klause sei eben ein Lokal des Understatements, wo Menschen unterschiedlicher Couleur und Schichten aufeinandertreffen. Der Sozialarbeiter aus [[Bayern]] kommt einmal die Woche auf dem Heimweg nach der Arbeit in die Klause und schätzt das Lokal gerade deswegen. Ein Grund sei aber auch der Wirt Sebastian Stöger und sein "Hammer-Gulasch". "Er hat das Herz am richtigen Fleck, ist ein sozialer Mensch und kann wirklich kochen."  
 
Und wenn die Unterhaltung einmal ein wenig tiefer ausfällt, sei das auch kein Problem, meint Werner. Die Klause sei eben ein Lokal des Understatements, wo Menschen unterschiedlicher Couleur und Schichten aufeinandertreffen. Der Sozialarbeiter aus [[Bayern]] kommt einmal die Woche auf dem Heimweg nach der Arbeit in die Klause und schätzt das Lokal gerade deswegen. Ein Grund sei aber auch der Wirt Sebastian Stöger und sein "Hammer-Gulasch". "Er hat das Herz am richtigen Fleck, ist ein sozialer Mensch und kann wirklich kochen."  
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
* "[[Stadt Nachrichten]]", 23. März 2012 ([[Andreas Praher|A. Praher]]/[[Matthias Petry|M. Petry]])
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* "[[Stadt Nachrichten]]", 23. März 2012, ein Beitrag von [[Andreas Praher|A. Praher]] und [[Matthias Petry|M. Petry]]  
 
* [https://www.salzburg-altstadt.at/de/branchenverzeichnis/gasthaus-zur-klause-am-tor_c_8747 www.salzburg-altstadt.at]
 
* [https://www.salzburg-altstadt.at/de/branchenverzeichnis/gasthaus-zur-klause-am-tor_c_8747 www.salzburg-altstadt.at]
  

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