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| − | :5020 Salzburg | + | :''5020 Salzburg |
| − | :Telefon: (06 50) 561 65 47 | + | :'' Telefon: (06 50) 561 65 47 |
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| − | Über die Bande in die Klause. So erging es Christoph vor 15 Jahren. Eine Billard-Runde war für ihn der Anstoß, das geschichtsträchtige Beisl am Ursulinenplatz aufzusuchen, genauer gesagt war es eine Partie Karambol mit dem damaligen Inhaber des Kultlokals, [[Fritz Kohles]], und seinem jetzigen Nachfolger [[Sebastian Stöger]]. Wie die Partie ausgegangen ist, weiß von den noch lebenden Personen keiner mehr so genau, aber sie führte Christoph quasi indirekt über die Bande in die Klause oder wie er selbst, frei nach Friedrich Dürrenmatt, sagt: "a la bande". Aus dem indirekten und doch sehr losen Bezug von früher ist mittlerweile eine "Alterserscheinung" geworden. Karambol gespielt wird zwar nicht mehr, dafür aber umso intensiver diskutiert. | + | Über die Bande in die Klause. So erging es Christoph vor 15 Jahren. Eine Billard-Runde war für ihn der Anstoß, das geschichtsträchtige Beisl am Ursulinenplatz aufzusuchen, genauer gesagt war es eine Partie Karambol mit dem damaligen Inhaber des Kultlokals, Fritz Kohles, und seinem jetzigen Nachfolger Sebastian Stöger. Wie die Partie ausgegangen ist, weiß von den noch lebenden Personen keiner mehr so genau, aber sie führte Christoph quasi indirekt über die Bande in die Klause oder wie er selbst, frei nach Friedrich Dürrenmatt, sagt: "a la bande". Aus dem indirekten und doch sehr losen Bezug von früher ist mittlerweile eine "Alterserscheinung" geworden. Karambol gespielt wird zwar nicht mehr, dafür aber umso intensiver diskutiert. |
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| | Und wenn die Unterhaltung einmal ein wenig tiefer ausfällt, sei das auch kein Problem, meint Werner. Die Klause sei eben ein Lokal des Understatements, wo Menschen unterschiedlicher Couleur und Schichten aufeinandertreffen. Der Sozialarbeiter aus [[Bayern]] kommt einmal die Woche auf dem Heimweg nach der Arbeit in die Klause und schätzt das Lokal gerade deswegen. Ein Grund sei aber auch der Wirt Sebastian Stöger und sein "Hammer-Gulasch". "Er hat das Herz am richtigen Fleck, ist ein sozialer Mensch und kann wirklich kochen." | | Und wenn die Unterhaltung einmal ein wenig tiefer ausfällt, sei das auch kein Problem, meint Werner. Die Klause sei eben ein Lokal des Understatements, wo Menschen unterschiedlicher Couleur und Schichten aufeinandertreffen. Der Sozialarbeiter aus [[Bayern]] kommt einmal die Woche auf dem Heimweg nach der Arbeit in die Klause und schätzt das Lokal gerade deswegen. Ein Grund sei aber auch der Wirt Sebastian Stöger und sein "Hammer-Gulasch". "Er hat das Herz am richtigen Fleck, ist ein sozialer Mensch und kann wirklich kochen." |
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| − | Seit 2006 ist der gelernte Softwaretechniker Stöger Chef in der Klause. "Eine Verkettung von Zufällen" hat ihn zunächst in das [[Krotach]] und dann in die Klause zu Fritz Kohles geführt. "Meine Schwester war seine zweite Freundin." Über diese Liaison und durch den späteren Tod von Stögers Schwester entstand eine dicke Freundschaft zwischen den beiden, die 2006 unerwartet endete, als Kohles verstarb. "Er begrüßte mich immer als ''Ex-Quasi-Schwager in spe''", erinnert sich Stöger. | + | Seit 2006 ist der gelernte Softwaretechniker Stöger Chef in der Klause. "Eine Verkettung von Zufällen" hat ihn zunächst in das "Krotach" und dann in die Klause zu Fritz Kohles geführt. "Meine Schwester war seine zweite Freundin." Über diese Liaison und durch den späteren Tod von Stögers Schwester entstand eine dicke Freundschaft zwischen den beiden, die 2006 unerwartet endete, als Kohles verstarb. "Er begrüßte mich immer als ''Ex-Quasi-Schwager in spe''", erinnert sich Stöger. |
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| | Der Geist seines Vorgängers ist allerdings nach wie vor spürbar. "Auf seinem Namen ruht vieles. Er hat aus dem Brandweiner ein Musiklokal für Künstler, Gaukler und Literaten gemacht", sagt Stöger. Die Kassettensammlung hinter der Bar ist zwar seit dem Umbau verschwunden, ebenso die ''Inkontinenzbank'', und auch CDs finden sich kaum noch welche – das erledigt jetzt die Terabyte-Festplatte. Musik und Gäste sind allerdings die gleichen geblieben. Nach wie vor sei die Klause ein Ort für "schräge Köpfe, gestrandete Herzen und Menschen mit einem Helfersyndrom". | | Der Geist seines Vorgängers ist allerdings nach wie vor spürbar. "Auf seinem Namen ruht vieles. Er hat aus dem Brandweiner ein Musiklokal für Künstler, Gaukler und Literaten gemacht", sagt Stöger. Die Kassettensammlung hinter der Bar ist zwar seit dem Umbau verschwunden, ebenso die ''Inkontinenzbank'', und auch CDs finden sich kaum noch welche – das erledigt jetzt die Terabyte-Festplatte. Musik und Gäste sind allerdings die gleichen geblieben. Nach wie vor sei die Klause ein Ort für "schräge Köpfe, gestrandete Herzen und Menschen mit einem Helfersyndrom". |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |
| − | * [[Stadt Nachrichten]], 23. März 2012 ([[Andreas Praher|A. Praher]]/[[Matthias Petry|M. Petry]]) | + | * "[[Stadt Nachrichten]]", 23. März 2012 ([[Andreas Praher|A. Praher]]/[[Matthias Petry|M. Petry]]) |
| − | * [http://www.salzburg.info/de/service/infos/zur-klause-am-tor_az-257442 Salzburg.info] | + | * [https://www.salzburg-altstadt.at/de/branchenverzeichnis/gasthaus-zur-klause-am-tor_c_8747 www.salzburg-altstadt.at] |
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| | [[Kategorie:Wirtschaft]] | | [[Kategorie:Wirtschaft]] |