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[[Datei:Ursulinenplatz.jpg|thumb|Klause und Ursulinenplatz]]
 
[[Datei:Ursulinenplatz.jpg|thumb|Klause und Ursulinenplatz]]
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Das '''Gasthaus Zur Klause am Tor''' ist ein ehemaliges traditionsreiches Wirtshaus nahe dem [[Klausentor]] am [[Ursulinenplatz]] in der [[Stadt Salzburg]]. Als Wirtshaus schlosses  mit Freitag, dem [[28. März]] [[2025]].
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== Geschichte ==
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Die Klause war ein kleines Lokal, ein "Beisl", mit knapp 40 Sitzplätzen (plus 45 Gartenplätze) in einem Haus, das seit [[1556]] an der Wand des [[Mönchsberg]]s steht. Der Betrieb als Gasthaus existierte seit den [[1870er]]-Jahren, Ziegel mit dem Doppeladler aus dem [[19. Jahrhundert]] schmückten Teile der Wände. Das Lokal wurde zuletzt [[2006]] umgebaut. Die Wand zur Linken der Bar gehörte der Kunst, jene zur Rechten der Geschichte, ebenso wie die Decke mit den 70 Jahre alten Landkarten. Die verschiedenen Kunstwerke stammten teils von Gästen, teils waren sie zum Kauf ausgestellt. Jene in der Ecke neben der Bar rangierten unter dem Motto "Cash & Carry" – kaufen und mitnehmen. Stammgäste waren mit Schwarz-Weiß-Porträts verewigt, seit einer der Gäste vor Jahren seine neue Kamera austesten wollte.
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Mit dem Beisl am Klausentor schloss eine Salzburger Institution. Am Freitag, 28. März 2025, kamen die Stammgäste ein letztes Mal zusammen. Der Abschied fällt Pächter Fritz [[Weyringer]] sichtlich schwer. Im vergangenen halben Jahr ist der Entschluss gereift. Nach [[Corona]] kehrte ein Teil der Stammgäste nicht mehr zurück. "Und ein junges Beislpublikum kommt in Salzburg nicht nach", konstatiert Weyringer. Letztlich sei die Klause nicht mehr wirtschaftlich zu führen gewesen.
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[[Datei:Klause Salzburg Innenansicht 2015-02-04 15-23.jpg|thumb|Innenansicht]]
 
[[Datei:Klause Salzburg Innenansicht 2015-02-04 15-23.jpg|thumb|Innenansicht]]
[[Datei:Gasthaus Zur Klause am Tor innenansicht 2015-02-05 14-56.jpg|thumb|Innenansicht]]
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Das '''Gasthaus Zur Klause am Tor''' ist ein traditionsreiches Wirtshaus nahe dem [[Klausentor]] am [[Ursulinenplatz]] in der [[Stadt Salzburg]].
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== Allgemeines ==
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Weyringer kennt das Lokal seit 30 Jahren. Als ab [[1998]] der legendäre Pächter und Künstler [[Fritz Kohles]] das Gasthaus Zur Klause am Tor führte, wurde Weyringer Stammgast. [[2002]] wechselte er die Seite an der Bar und begann als Kellner, schließlich übernahm er [[2013]] das Beisl von Kohles' Nachfolger Sebastian Stöger. Ein besonderer Ort ist das Lokal für Weyringer auch deshalb, weil er hier seine Frau Sabine kennengelernt hatte.
Die Klause ist ein kleines Lokal mit knapp 40 Sitzplätzen (plus 45 Gartenplätze) in einem Haus, das seit [[1556]] an der Wand des [[Mönchsberg]]s steht. Der Betrieb als Gasthaus existiert seit den [[1870er]]-Jahren, Ziegel mit dem Doppeladler aus dem [[19. Jahrhundert]] schmücken Teile der Wände. Das Lokal wurde zuletzt [[2006]] umgebaut. Die Wand zur Linken der Bar gehört der Kunst, jene zur Rechten der Geschichte, ebenso wie die Decke mit den 70 Jahre alten Landkarten. Die verschiedenen Kunstwerke stammen teils von Gästen, teils sind sie zum Kauf ausgestellt. Jene in der Ecke neben der Bar rangieren unter dem Motto "Cash & Carry" – kaufen und mitnehmen. Stammgäste sind mit Schwarz-Weiß-Porträts verewigt, seit einer der Gäste vor Jahren seine neue Kamera austesten wollte.
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Am Freitag werden die Stammgäste ein letztes Mal zusammenkommen. Auch aus [[Wien]] werden ehemalige Gäste anreisen. Weyringer möchte allen "Klausianerinnen und Klausianern" herzlich Danke sagen: den Gästen, allen, die jemals im Beisl gearbeitet haben, und speziell seinem Kellner Stefan und Amira, der Kuratorin der Klausegalerie.  
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== Adresse ==
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=== Die Geschichte der Klause geht weiter ===
:'' [[Ursulinenplatz]] 8
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Die Geschichte der Klause geht weiter, jedoch nicht mehr als Beisl. Neuer Pächter ist Koch Hans Bauer, der seit zehn Jahren nebenan in der [[Kavernen 1595]] die ''Edelweiss Cooking School'' betreibt. Der [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchner]] wird nach dem Umbau ab [[12. Mai]] 2020 für Gruppen [[Bier]]<nowiki>verkostungen</nowiki> anbieten - sei es für Geburtstagsfeiern, Junggesellenabschiede oder Firmenevents. "Ich biete auch jetzt schon in der Kochschule Bierverkostungen an, aber für größere Runden fehlt der Platz", sagt Bauer. Auch wenn Schulklassen zum Kochen kommen, möchte er die neuen Räume nutzen. Anfangs lag der Fokus in der Kochschule auf [[Apfelstrudel]] und [[Salzburger Nockerl]]. Bauer will nun stärker Einheimische ansprechen. Neuerdings bietet er einen ''Streetfood''- und Pastakochkurs an. Am Samstag dreht sich erstmals alles um Cocktails und Tapas.
:''5020 Salzburg
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:'' Telefon: (06 50) 561 65 47
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== Öffnungszeiten ==
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[[Datei:Gasthaus Zur Klause am Tor innenansicht 2015-02-05 14-56.jpg|thumb|Innenansicht]]
* Mo., Mi.-Sa.: 17.00 bis 1 Uhr
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* Dienstag: Ruhetag
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* So.: 15.00 bis 23.00 Uhr
      
{{Vorgestellt}}
 
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Über die Bande in die Klause. So erging es Christoph vor 15 Jahren. Eine Billard-Runde war für ihn der Anstoß, das geschichtsträchtige Beisl am Ursulinenplatz aufzusuchen, genauer gesagt war es eine Partie Karambol mit dem damaligen Inhaber des Kultlokals, [[Fritz Kohles]], und seinem jetzigen Nachfolger Sebastian Stöger. Wie die Partie ausgegangen ist, weiß von den noch lebenden Personen keiner mehr so genau, aber sie führte Christoph quasi indirekt über die Bande in die Klause oder wie er selbst, frei nach Friedrich Dürrenmatt, sagt: "a la bande". Aus dem indirekten und doch sehr losen Bezug von früher ist mittlerweile eine "Alterserscheinung" geworden. Karambol gespielt wird zwar nicht mehr, dafür aber umso intensiver diskutiert.
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Über die Bande in die Klause. So erging es Christoph vor 15 Jahren. Eine Billard-Runde war für ihn der Anstoß, das geschichtsträchtige Beisl am Ursulinenplatz aufzusuchen, genauer gesagt war es eine Partie Karambol mit dem damaligen Inhaber des Kultlokals, Fritz Kohles, und seinem jetzigen Nachfolger Sebastian Stöger. Wie die Partie ausgegangen ist, weiß von den noch lebenden Personen keiner mehr so genau, aber sie führte Christoph quasi indirekt über die Bande in die Klause oder wie er selbst, frei nach Friedrich Dürrenmatt, sagt: "a la bande". Aus dem indirekten und doch sehr losen Bezug von früher ist mittlerweile eine "Alterserscheinung" geworden. Karambol gespielt wird zwar nicht mehr, dafür aber umso intensiver diskutiert.
    
Und wenn die Unterhaltung einmal ein wenig tiefer ausfällt, sei das auch kein Problem, meint Werner. Die Klause sei eben ein Lokal des Understatements, wo Menschen unterschiedlicher Couleur und Schichten aufeinandertreffen. Der Sozialarbeiter aus [[Bayern]] kommt einmal die Woche auf dem Heimweg nach der Arbeit in die Klause und schätzt das Lokal gerade deswegen. Ein Grund sei aber auch der Wirt Sebastian Stöger und sein "Hammer-Gulasch". "Er hat das Herz am richtigen Fleck, ist ein sozialer Mensch und kann wirklich kochen."  
 
Und wenn die Unterhaltung einmal ein wenig tiefer ausfällt, sei das auch kein Problem, meint Werner. Die Klause sei eben ein Lokal des Understatements, wo Menschen unterschiedlicher Couleur und Schichten aufeinandertreffen. Der Sozialarbeiter aus [[Bayern]] kommt einmal die Woche auf dem Heimweg nach der Arbeit in die Klause und schätzt das Lokal gerade deswegen. Ein Grund sei aber auch der Wirt Sebastian Stöger und sein "Hammer-Gulasch". "Er hat das Herz am richtigen Fleck, ist ein sozialer Mensch und kann wirklich kochen."  
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"Schau, jetzt, wo der Fritz kommt, wird gleich die Musik besser", lacht Peter, als Kellner Fritz gegen neun seinen Chef hinter der Bar ablöst. "Für mich ist Fritz der Wirt. Der Sebastian ist der Wirt, aber eigentlich ist Fritz der Wirt", betont Peter. Auch Lokalchef Sebastian Stöger meint: "Fritz ist die Institution, das heißt, eigentlich das Mobiliar, er hat kein Ablaufdatum." Wie er, nur bereits früher, hat auch Fritz nach vielen Jahren als Stammgast 2002 die Seite gewechselt. Seitdem steht er täglich hinter der Bar, zapft fast schon hingebungsvoll das Bier für die Gäste und beweist immer wieder ein geschicktes Händchen in der Musikauswahl, wie die Stammgäste mehrmals im Lauf des Abends betonen. "Ich sag mal, Hüttenzauber ist keiner dabei", schmunzelt er, während er hochkonzentriert ein weiteres Weißbier einschenkt.  
 
"Schau, jetzt, wo der Fritz kommt, wird gleich die Musik besser", lacht Peter, als Kellner Fritz gegen neun seinen Chef hinter der Bar ablöst. "Für mich ist Fritz der Wirt. Der Sebastian ist der Wirt, aber eigentlich ist Fritz der Wirt", betont Peter. Auch Lokalchef Sebastian Stöger meint: "Fritz ist die Institution, das heißt, eigentlich das Mobiliar, er hat kein Ablaufdatum." Wie er, nur bereits früher, hat auch Fritz nach vielen Jahren als Stammgast 2002 die Seite gewechselt. Seitdem steht er täglich hinter der Bar, zapft fast schon hingebungsvoll das Bier für die Gäste und beweist immer wieder ein geschicktes Händchen in der Musikauswahl, wie die Stammgäste mehrmals im Lauf des Abends betonen. "Ich sag mal, Hüttenzauber ist keiner dabei", schmunzelt er, während er hochkonzentriert ein weiteres Weißbier einschenkt.  
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== Adresse ==
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:'' [[Ursulinenplatz]] 8
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:''5020 Salzburg
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:'' Telefon: (06 50) 561 65 47
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* "[[Stadt Nachrichten]]", 23. März 2012, ein Beitrag von [[Andreas Praher|A. Praher]] und [[Matthias Petry|M. Petry]]  
 
* "[[Stadt Nachrichten]]", 23. März 2012, ein Beitrag von [[Andreas Praher|A. Praher]] und [[Matthias Petry|M. Petry]]  
 
* [https://www.salzburg-altstadt.at/de/branchenverzeichnis/gasthaus-zur-klause-am-tor_c_8747 www.salzburg-altstadt.at]
 
* [https://www.salzburg-altstadt.at/de/branchenverzeichnis/gasthaus-zur-klause-am-tor_c_8747 www.salzburg-altstadt.at]
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* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/kultlokal-salzburger-klausentor-175817299 www.sn.at], 27. März 2025: "Kultlokal neben dem Salzburger Klausentor sperrt zu"
    
[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
[[Kategorie:Wirtschaft]]

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