Änderungen

1.181 Bytes hinzugefügt ,  18:25, 12. Jul. 2024
aktualisiert
Zeile 47: Zeile 47:     
Am [[10. Juni]] [[2024]] wurde bekannt, dass "Salzburg Schokolade" den Betrieb mit Dezember 2024 einstellt. Wo die Mirabell-Mozartkugel künftig hergestellt wird, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Als Gründe für die Schließung nannte die Unternehmensleitung deutlich gestiegene Rohstoffkosten (wie etwa eine Verdreifachung des Kakaopreises), die Beendigung der Zusammenarbeit mit einem der größten Kunden sowie ein viel zu großer Produktionsstandort. Das alles mache "eine langfristige Weiterführung der Produktion wirtschaftlich unmöglich".<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/salzburg-schokolade-werk-groedig-159892474 www.sn.at], 10. Juni 2024</ref>  
 
Am [[10. Juni]] [[2024]] wurde bekannt, dass "Salzburg Schokolade" den Betrieb mit Dezember 2024 einstellt. Wo die Mirabell-Mozartkugel künftig hergestellt wird, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Als Gründe für die Schließung nannte die Unternehmensleitung deutlich gestiegene Rohstoffkosten (wie etwa eine Verdreifachung des Kakaopreises), die Beendigung der Zusammenarbeit mit einem der größten Kunden sowie ein viel zu großer Produktionsstandort. Das alles mache "eine langfristige Weiterführung der Produktion wirtschaftlich unmöglich".<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/salzburg-schokolade-werk-groedig-159892474 www.sn.at], 10. Juni 2024</ref>  
 +
 +
Am [[12. Juli]] 2024 sorgte die an Turbulenzen ohnehin nicht arme Geschichte erneut für Wirbel. Die Verhandlungen um einen Sozialplan für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gescheitert. "Weder die Eigentümer, die Firma KEX bzw. Heidi Chocolat - hinter der die Julius-Meinl-Gruppe steht -, noch Mondelez Austria als Inhaber der Marke, für die die Mozartkugeln produziert werden, sind bereit, Geld für einen Sozialplan in die Hand zu nehmen", kritisiert Gewerkschafter Daniel Mühlberger (Pro-Ge). Viele Beschäftigte seien mehr als 30 Jahre im Unternehmen, teils beide Ehepartner. Sie müssten jetzt zuschauen, wie das Werk geschlossen werde und bis Jahresende volle Arbeitsleistung bringen, weil sie, wenn sie selbst austreten, ihre Abfertigung verlieren. Pikant sei auch, dass die Geschäftsführung offenbar die gerichtliche Zustimmung zur Auflösung kündigungsgeschützter Dienstverhältnisse anstrebe, von Müttern in Karenz und Betriebsräten. Alle Vorschläge für eine soziale Abfederung habe die Firma abgelehnt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/salzburg-schokolade-werk-groedig-kein-sozialplan-mitarbeiter-161676763 www.sn.at], 12. Juli 2024</ref>
    
== Produktübersicht ==
 
== Produktübersicht ==