| | Der erste Tag der Marokko-Rallye, der [[14. Oktober]] 2023, begann für Walkner bereits um 02:40 Uhr. Denn bevor die erste Etappe überhaupt losgehen konnte, mussten noch 300 km bis zur Startlinie zurückgelegt werden. Der Kuchler ging als Sechster des Prologs ins Rennen und zeigte sich von Beginn an hellwach. "Die Route hat durch steiniges Gelände geführt, zum Teil sehr kaputt und ausgewaschen. Gegen Ende der Etappe haben die Dünen begonnen", beschreibt Walkner die 324 km lange Strecke, die ihm alles abverlangte. "Es ist stark an die Substanz gegangen. Dementsprechend fertig fühle ich mich jetzt. Ich brauche an die sieben Liter Flüssigkeit, heute ist mir 70 Kilometer vor dem Ziel das Trinken ausgegangen." In Gesamtwertung belegte er nach dem Prolog Rang drei.<ref>[https://www.sn.at/sport/regionalsport/matthias-walkner-marokko-platz-146932369 www.sn.at], 14. Oktober 2023</ref> Walkner lag nach dem Prolog und den ersten beiden Etappen auf dem starken vierten Gesamtrang, ehe er auf der dritten Etappe wenige Sekunden nach dem Start jäh von einem großen Stein, den der Salzburger aufgrund der Sonneneinstrahlung und des aufgewirbelten Staubs nicht gesehen hatte, gestoppt wurde. Da der ''Airbag'' des Kuchlers aufging, blieb Walkner glücklicherweise von schweren Verletzungen verschont. Die Rallye-Marokko, die als Generalprobe für die Rallye Dakar Anfang 2024 dient, ist für Walkner aber dennoch verfrüht zu Ende, weil die KTM-Maschine des Kuchlers bei dem Unfall stark beschädigt wurde.<ref>[https://www.sn.at/sport/motorsport/schwerer-sturz-matthias-walkner-147021094 www.sn.at], 16. Oktober 2023</ref> | | Der erste Tag der Marokko-Rallye, der [[14. Oktober]] 2023, begann für Walkner bereits um 02:40 Uhr. Denn bevor die erste Etappe überhaupt losgehen konnte, mussten noch 300 km bis zur Startlinie zurückgelegt werden. Der Kuchler ging als Sechster des Prologs ins Rennen und zeigte sich von Beginn an hellwach. "Die Route hat durch steiniges Gelände geführt, zum Teil sehr kaputt und ausgewaschen. Gegen Ende der Etappe haben die Dünen begonnen", beschreibt Walkner die 324 km lange Strecke, die ihm alles abverlangte. "Es ist stark an die Substanz gegangen. Dementsprechend fertig fühle ich mich jetzt. Ich brauche an die sieben Liter Flüssigkeit, heute ist mir 70 Kilometer vor dem Ziel das Trinken ausgegangen." In Gesamtwertung belegte er nach dem Prolog Rang drei.<ref>[https://www.sn.at/sport/regionalsport/matthias-walkner-marokko-platz-146932369 www.sn.at], 14. Oktober 2023</ref> Walkner lag nach dem Prolog und den ersten beiden Etappen auf dem starken vierten Gesamtrang, ehe er auf der dritten Etappe wenige Sekunden nach dem Start jäh von einem großen Stein, den der Salzburger aufgrund der Sonneneinstrahlung und des aufgewirbelten Staubs nicht gesehen hatte, gestoppt wurde. Da der ''Airbag'' des Kuchlers aufging, blieb Walkner glücklicherweise von schweren Verletzungen verschont. Die Rallye-Marokko, die als Generalprobe für die Rallye Dakar Anfang 2024 dient, ist für Walkner aber dennoch verfrüht zu Ende, weil die KTM-Maschine des Kuchlers bei dem Unfall stark beschädigt wurde.<ref>[https://www.sn.at/sport/motorsport/schwerer-sturz-matthias-walkner-147021094 www.sn.at], 16. Oktober 2023</ref> |
| | + | Am [[6. Dezember]] zog sich der Salzburger in der Vorbereitung auf die Rallye-Dakar-2024 in Kalifornien mehrfache, auch offene, Frakturen an Schien- und Wadenbein und am Fuß sowie einen komplexen Trümmerbruch am linken oberen Sprunggelenk zu. Der 37-Jährige muss sich nach seiner in Palm Spring bereits erfolgten Operation zumindest "auf eine lange Rehaphase" einstellen. Dem nicht genug, werde zudem eine Knieverletzung bei Walkner vermutet. Sobald wie möglich solle der Dakar-Sieger 2018 nach Österreich ins UKH Graz überstellt werden. Der Sturz passierte auf einer Besichtigungsrunde "mit moderatem Tempo", wie Walkner erzählte. "Wie so oft in unserem Sport ist das Licht sehr flach, dazu kommen ein wenig aufgewirbelter Staub von den vorderen Fahrern und schlechte Kontrastverhältnisse. Ich habe zu den Teamkollegen einen guten Abstand gehalten und bin ein schnelles, aber kein Renntempo gefahren. Ich habe eine fünf Meter hohe Abrisskante mit einem kleinen Gegenhang unten im Flachen übersehen. Der Aufprall war so enorm, dass ich sehr froh bin, mir keine grobe Rückenverletzung zugezogen zu haben. Die Fußverletzung ist leider schwerwiegend, und ich muss mich jetzt auf eine sehr lange Rehaphase einstellen." Die Diagnose seitens des Ärzteteams in den USA falle "ziemlich erschütternd für mich aus", schreibt Walkner auf Facebook.<ref>[https://www.sn.at/sport/motorsport/dakar-aus-walkner-bein-fussverletzung-149767057 www.sn.at], 7. Dezember 2023</ref> |