| | Der Motorradpilot zeigte im Prolog der "Desafio Ruta 40"-Rallye in Argentinien eine starke Leistung, ehe ein Problem am Hinterrad seiner KTM bereits in der ersten Etappe alle Chancen auf eine gute Platzierung zunichte machte. Durch das Problem am Hinterrad verlor Walkner eine Dreiviertelstunde auf die Führenden und lag in der Gesamtwertung der Rallye nach der ersten von fünf Etappen auf dem 23. Rang.<ref>[https://www.sn.at/sport/motorsport/matthias-walkner-in-argentinien-der-grosse-pechvogel-es-ist-frustrierend-144426826 www.sn.at], 29. August 2023</ref> Aus einem ungewöhnlichen Grund hatte Walkner aber dann die "Ruta 40" beenden müssen: Beim KTM-Teamkollegen Toby Price war auf der zweiten Etappe der Stoßdämpfer mitten in der Wüste gebrochen - der 37-jährige Kuchler zögerte keine Sekunde und überließ dem Australier die entsprechenden Teile seines Motorrads, weil Price noch Chancen auf den WM-Titel hatte. "Da zählte nur der Teamgedanke", sagte Walkner nach den Reparaturarbeiten im Sand. Wegen der Verzögerungen durch das Austauschen der Stoßdämpfer konnte Walkner nicht mehr das Ziel erreichen, da das Reglement in diesem Fall ein Weiterfahren verbietet.<ref>{{Quelle SN|31. August 2023}}</ref> | | Der Motorradpilot zeigte im Prolog der "Desafio Ruta 40"-Rallye in Argentinien eine starke Leistung, ehe ein Problem am Hinterrad seiner KTM bereits in der ersten Etappe alle Chancen auf eine gute Platzierung zunichte machte. Durch das Problem am Hinterrad verlor Walkner eine Dreiviertelstunde auf die Führenden und lag in der Gesamtwertung der Rallye nach der ersten von fünf Etappen auf dem 23. Rang.<ref>[https://www.sn.at/sport/motorsport/matthias-walkner-in-argentinien-der-grosse-pechvogel-es-ist-frustrierend-144426826 www.sn.at], 29. August 2023</ref> Aus einem ungewöhnlichen Grund hatte Walkner aber dann die "Ruta 40" beenden müssen: Beim KTM-Teamkollegen Toby Price war auf der zweiten Etappe der Stoßdämpfer mitten in der Wüste gebrochen - der 37-jährige Kuchler zögerte keine Sekunde und überließ dem Australier die entsprechenden Teile seines Motorrads, weil Price noch Chancen auf den WM-Titel hatte. "Da zählte nur der Teamgedanke", sagte Walkner nach den Reparaturarbeiten im Sand. Wegen der Verzögerungen durch das Austauschen der Stoßdämpfer konnte Walkner nicht mehr das Ziel erreichen, da das Reglement in diesem Fall ein Weiterfahren verbietet.<ref>{{Quelle SN|31. August 2023}}</ref> |
| − | Der erste Tag der Marokko-Rallye, der [[14. Oktober]] 2023, begann für Walkner bereits um 02:40 Uhr. Denn bevor die erste Etappe überhaupt losgehen konnte, mussten noch 300 km bis zur Startlinie zurückgelegt werden. Der Kuchler ging als Sechster des Prologs ins Rennen und zeigte sich von Beginn an hellwach. "Die Route hat durch steiniges Gelände geführt, zum Teil sehr kaputt und ausgewaschen. Gegen Ende der Etappe haben die Dünen begonnen", beschreibt Walkner die 324 km lange Strecke, die ihm alles abverlangte. "Es ist stark an die Substanz gegangen. Dementsprechend fertig fühle ich mich jetzt. Ich brauche an die sieben Liter Flüssigkeit, heute ist mir 70 Kilometer vor dem Ziel das Trinken ausgegangen." In Gesamtwertung belegte er nach dem Prolog Rang drei.<ref>[https://www.sn.at/sport/regionalsport/matthias-walkner-marokko-platz-146932369 www.sn.at], 14. Oktober 2023</ref> | + | Der erste Tag der Marokko-Rallye, der [[14. Oktober]] 2023, begann für Walkner bereits um 02:40 Uhr. Denn bevor die erste Etappe überhaupt losgehen konnte, mussten noch 300 km bis zur Startlinie zurückgelegt werden. Der Kuchler ging als Sechster des Prologs ins Rennen und zeigte sich von Beginn an hellwach. "Die Route hat durch steiniges Gelände geführt, zum Teil sehr kaputt und ausgewaschen. Gegen Ende der Etappe haben die Dünen begonnen", beschreibt Walkner die 324 km lange Strecke, die ihm alles abverlangte. "Es ist stark an die Substanz gegangen. Dementsprechend fertig fühle ich mich jetzt. Ich brauche an die sieben Liter Flüssigkeit, heute ist mir 70 Kilometer vor dem Ziel das Trinken ausgegangen." In Gesamtwertung belegte er nach dem Prolog Rang drei.<ref>[https://www.sn.at/sport/regionalsport/matthias-walkner-marokko-platz-146932369 www.sn.at], 14. Oktober 2023</ref> Walkner lag nach dem Prolog und den ersten beiden Etappen auf dem starken vierten Gesamtrang, ehe er auf der dritten Etappe wenige Sekunden nach dem Start jäh von einem großen Stein, den der Salzburger aufgrund der Sonneneinstrahlung und des aufgewirbelten Staubs nicht gesehen hatte, gestoppt wurde. Da der ''Airbag'' des Kuchlers aufging, blieb Walkner glücklicherweise von schweren Verletzungen verschont. Die Rallye-Marokko, die als Generalprobe für die Rallye Dakar Anfang 2024 dient, ist für Walkner aber dennoch verfrüht zu Ende, weil die KTM-Maschine des Kuchlers bei dem Unfall stark beschädigt wurde.<ref>[https://www.sn.at/sport/motorsport/schwerer-sturz-matthias-walkner-147021094 www.sn.at], 16. Oktober 2023</ref> |