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→‎Geschichte: noch wesentlich ältere Belege ergänzt, das Zauberwort lautet "-thörl" mit "h"!
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Der [[Flurname]] "Fuschertörl" dürfte schon seit einigen Jahrhunderten verwendet worden sein. Die "[[Salzburger Chronik]]"  berichtet in ihrer Ausgabe vom [[5. Juli]] [[1902]] von der "[[Pinzgauer Wallfahrt nach Heiligenblut]]". In diesem Artikel wird der Begriff "Fuschertörl" zwei Mal genannt. Als Höhenangabe werden 2&nbsp;409 m angegeben.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19020705&query=%22Fuschert%c3%b6rl%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 5. Juli 1902, Seite 2</ref> Das [[Salzburger Volksblatt]] erwähnt für das gleiche Ereignis eine Seehöhe am "Fuscher Törl" von 2&nbsp;405 m.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19020705&query=%22fuscher+t%c3%b6rl%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 5. Juli 1902, Seite 9</ref>
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Der [[Flurname]] "Fuschertörl" dürfte schon seit einigen Jahrhunderten verwendet worden sein. In der "Wiener Zeitschrift" vom [[31. Juli]] [[1838]] wird das "Fuscherthörl" in einem Reisebericht erwähnt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wzz&datum=18380731&query=%22fuscherth%c3%b6rl%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "Wiener Zeitschrift", Ausgabe vom 31. Juli 1838 (Nr.91), S. 725; der Verfasser vermutet, dass es sich um eine Verballhornung der Verkleinerungsform "Fuschertauerl" handeln könnte.</ref> Gustav Rasch berichtet [[1859]] in "Die Gartenlaube" von einem Schneesturm auf dem Hohen Heiligenbluter Tauern (Hochtor) und dem Übergang über das "Fuscher Thörl".<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=gfl&datum=18590149&query=(text:%22fuscher+th%c3%b6rl%22)&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "Die Gartenlaube", 1859, Nummer 49, Seite 716</ref> Die "[[Salzburger Chronik]]"  berichtet in ihrer Ausgabe vom [[5. Juli]] [[1902]] von der "[[Pinzgauer Wallfahrt nach Heiligenblut]]". In diesem Artikel wird der Begriff "Fuschertörl" zwei Mal genannt. Als Höhenangabe werden 2&nbsp;409 m angegeben.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19020705&query=%22Fuschert%c3%b6rl%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "Salzburger Chronik", Ausgabe vom 5. Juli 1902, Seite 2</ref> Das [[Salzburger Volksblatt]] erwähnt für das gleiche Ereignis eine Seehöhe am "Fuscher Törl" von 2&nbsp;405 m.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19020705&query=%22fuscher+t%c3%b6rl%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 5. Juli 1902, Seite 9</ref>
    
Beim Fuscher Törl hatte der Erbauer der Straße, [[Franz Friedrich Wallack]], bewusst den Törlkopf umfahren, um so den Besuchern einen perfekten Rundblick in die unvergleichliche Hochgebirgslandschaft zu ermöglichen. Dort befindet sich auch eine vom Architekten [[Clemens Holzmeister]] errichtete Gedenkstätte, das sogenannte Gedenkzeichen, für die 15 während der Errichtung der Straße verunglückten Ingenieure und Arbeiter.
 
Beim Fuscher Törl hatte der Erbauer der Straße, [[Franz Friedrich Wallack]], bewusst den Törlkopf umfahren, um so den Besuchern einen perfekten Rundblick in die unvergleichliche Hochgebirgslandschaft zu ermöglichen. Dort befindet sich auch eine vom Architekten [[Clemens Holzmeister]] errichtete Gedenkstätte, das sogenannte Gedenkzeichen, für die 15 während der Errichtung der Straße verunglückten Ingenieure und Arbeiter.

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