| | ''Ma bien aimée! Je recevais votre lettre piquant, ennuyant, méchant, abominable ect ect- mais pour en punir, vous me saurez rien de l’éffet qu’il produisait dans mon coeur!-'' [...] nicht gelesen [...Schluss:] ''adieu ma bien aimée! ma petite méchante, adieu! Ecris moi chère Amelie, je t’en prie, écris moi! je me suis armé de la patience de Job'' [Hiob]''; j’éspère que je peux attendre ta épouse. Tout à vous. Rosa.'' – ''Opeka, 29 July [1]844 – Je te prie à me copier ce poème de Castelli: Es sind zwey kleine Fensterlein in einem großen Haus ect. Et puis ces mots de Schiller vous l’avez dans votre album: Wie entzückend u. süß ist es in einer schönen Seele ect.- Ay''[ez] ''la bonté, et m’envoye dans une lettre tres aimable, ces deux ''XXX''.- Mes compliment à votre mère.-'' [quer:] ''Isabelle travaille quelques chose pour vous! Ayez bonte''[é]'', ma Mignonne, vous m‘avez encore rien fait pour votre amie et corespondant inconnu.'' | | ''Ma bien aimée! Je recevais votre lettre piquant, ennuyant, méchant, abominable ect ect- mais pour en punir, vous me saurez rien de l’éffet qu’il produisait dans mon coeur!-'' [...] nicht gelesen [...Schluss:] ''adieu ma bien aimée! ma petite méchante, adieu! Ecris moi chère Amelie, je t’en prie, écris moi! je me suis armé de la patience de Job'' [Hiob]''; j’éspère que je peux attendre ta épouse. Tout à vous. Rosa.'' – ''Opeka, 29 July [1]844 – Je te prie à me copier ce poème de Castelli: Es sind zwey kleine Fensterlein in einem großen Haus ect. Et puis ces mots de Schiller vous l’avez dans votre album: Wie entzückend u. süß ist es in einer schönen Seele ect.- Ay''[ez] ''la bonté, et m’envoye dans une lettre tres aimable, ces deux ''XXX''.- Mes compliment à votre mère.-'' [quer:] ''Isabelle travaille quelques chose pour vous! Ayez bonte''[é]'', ma Mignonne, vous m‘avez encore rien fait pour votre amie et corespondant inconnu.'' |
| − | "épouse" = (?) Amalia Kobler heiratet 1846 Richard Schlegel. – "Schiller" = aus "Don Carlos": "Wie entzückend und süß ist es, in einer schönen Seele verherrlicht uns zu fühlen, es zu wissen, dass unsre Freude fremde Wangen rötet, dass unsre Angst in fremden Busen zittert, dass unsre Leiden fremde Augen wässern!" | + | "épouse" = (?) Amalia Kobler heiratet 1846 Richard Franz Schlegel. – "Schiller" = aus "Don Carlos": "Wie entzückend und süß ist es, in einer schönen Seele verherrlicht uns zu fühlen, es zu wissen, dass unsre Freude fremde Wangen rötet, dass unsre Angst in fremden Busen zittert, dass unsre Leiden fremde Augen wässern!" |
| − | 1844-1848 Briefe von Nr. 39 Amalia (Maly, Mali) Kobler (* 1821; † 1848, am 21. April 1846 verheiratet mit Nr. 38 Dr. Richard Schlegel, * 1811; † 1881; vgl. 1844 beiliegend kleine Visitenkarte "Amalia Schlegel") an ihre Freundin Betti Kobler, später verh. Katzinger (* 1825; † 1881). Vgl. Partezettel für Betti Katzinger, 56 Jahre alt, 1881. Sie ist eine geborene Kobler, Fanny Kobler nennt sie an erster Stelle unter den "Legaten" in ihrem Testament von 1878; sie ist Fannys Cousine. Die Briefe sind zumeist an "Betti" von "Mali" [Amalia Kobler, Fanny Koblers Tochter, welche einmal spaßeshalber als Bettis Nichte, zumeist aber als deren Freundin und Herzensfreundin unterschreibt. Auch der Altersunterschied ist gering.]. - Die Briefe [März 2011] wurden flüchtig gesichtet, zum Teil geordnet und bis Dezember 2021 übertragen. Ich wiederhole einmal genannte Namen in der Regel nicht und in den Anreden nur die Veränderungen. Mit jeden Datum ist ein Brief gemeint; die Briefe waren gebündelt, wahrscheinlich von Betti, und wurden vielleicht später oder aus dem Nachlass an Nr. 19 Fanni Schlegel, verh. Nr. 18 Spängler, überlassen, deren Mutter Amalia wenige Tage nach der Geburt des Kindes stirbt. Amalia lebt, wie später auch die Enkelin Fanni, bei Nr. 79 Fanny Kobler, der "Höllbräuin", in Salzburg. | + | 1844-1848 Briefe von Nr. 39 Amalia (Maly, Mali) Kobler (* 1821; † 1848, am 21. April 1846 verheiratet mit Nr. 38 Dr. Richard Franz Schlegel, * 1811; † 1881; vgl. 1844 beiliegend kleine Visitenkarte "Amalia Schlegel") an ihre Freundin Betti Kobler, später verh. Katzinger (* 1825; † 1881). Vgl. Partezettel für Betti Katzinger, 56 Jahre alt, 1881. Sie ist eine geborene Kobler, Fanny Kobler nennt sie an erster Stelle unter den "Legaten" in ihrem Testament von 1878; sie ist Fannys Cousine. Die Briefe sind zumeist an "Betti" von "Mali" [Amalia Kobler, Fanny Koblers Tochter, welche einmal spaßeshalber als Bettis Nichte, zumeist aber als deren Freundin und Herzensfreundin unterschreibt. Auch der Altersunterschied ist gering.]. - Die Briefe [März 2011] wurden flüchtig gesichtet, zum Teil geordnet und bis Dezember 2021 übertragen. Ich wiederhole einmal genannte Namen in der Regel nicht und in den Anreden nur die Veränderungen. Mit jeden Datum ist ein Brief gemeint; die Briefe waren gebündelt, wahrscheinlich von Betti, und wurden vielleicht später oder aus dem Nachlass an Nr. 19 Fanni Schlegel, verh. Nr. 18 Spängler, überlassen, deren Mutter Amalia wenige Tage nach der Geburt des Kindes stirbt. Amalia lebt, wie später auch die Enkelin Fanni, bei Nr. 79 Fanny Kobler, der "Höllbräuin", in Salzburg. |
| | Jahreszahlen in den Folgebriefen des gleichen Jahres werden nicht wiederholt. Die Namen [zumeist die in den Briefen grüßen lassen oder über die etwas geschrieben wird] lassen sich in den Briefen leicht erkennen, da sie lateinisch geschrieben sind. Doppeldaten sind Doppelbriefe mit mehrfachen Daten. | | Jahreszahlen in den Folgebriefen des gleichen Jahres werden nicht wiederholt. Die Namen [zumeist die in den Briefen grüßen lassen oder über die etwas geschrieben wird] lassen sich in den Briefen leicht erkennen, da sie lateinisch geschrieben sind. Doppeldaten sind Doppelbriefe mit mehrfachen Daten. |