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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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Die in Eurasien weit verbreitete ''P. farfarellus'' ist aus Salzburg nur von zwei Fundorten bekannt, und zwar von der [[Schlossalm]] bei [[Bad Gastein]] (Zone IV, [[Zentralalpen]], nach Embacher et al. 2011) und von der [[Sticklerhütte]] im oberen [[Murtal]] im [[Lungau]] (Zone V). Die beiden Fundorte liegen in rund 2000, bzw. 1750 m Höhe. Als Lebensraum in Salzburg sind alpine Magerwiesen und Zwergstrauchheiden dokumentiert (Kurz & Kurz 2017), während Gielis (1996) für Europa sandige Plätze und Waldränder angibt. Die [[Glossar Biologie#I|Imagines]] wurden in Salzburg im Juli und August gefunden (Kurz & Kurz 2017), Gielis (1996) gibt für Europa zwei Generationen im Mai und von Juli bis September an.
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Die in Eurasien weit verbreitete ''P. farfarellus'' ist aus Salzburg nur von zwei Fundorten bekannt, und zwar von der [[Schlossalm]] bei [[Bad Gastein]] (Zone IV, [[Zentralalpen]], nach Embacher et al. 2011) und von der [[Sticklerhütte]] im oberen [[Murtal]] im [[Lungau]] (Zone V). Die beiden Fundorte liegen in rund 2000, bzw. 1750 m Höhe. Als Lebensraum in Salzburg sind alpine Magerwiesen und Zwergstrauchheiden dokumentiert ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2017), während Gielis (1996) für Europa sandige Plätze und Waldränder angibt. Die [[Glossar Biologie#I|Imagines]] wurden in Salzburg im Juli und August gefunden ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2017), Gielis (1996) gibt für Europa zwei Generationen im Mai und von Juli bis September an.
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
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Ein Falter kam zwischen 22 und 23 Uhr MEZ ans Licht (Kurz & Kurz 2017), sonst ist über die Biologie und die Entwicklungsstadien der Art aus Salzburg nichts bekannt. Die Raupen der ersten Generation fressen nach Gielis (1996) zwischen Blättern nahe dem Wurzelstock, jene der zweiten Generation in Blütenknospen von [[Greiskraut]]-Arten, wie ''Senecio vernalis'' oder ''Senecio viscosus''. Mangels Daten zu Lebensraum und Biologie ist zur Zeit keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung der Art in Salzburg möglich.
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Ein Falter kam zwischen 22 und 23 Uhr MEZ ans Licht ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2017), sonst ist über die Biologie und die Entwicklungsstadien der Art aus Salzburg nichts bekannt. Die Raupen der ersten Generation fressen nach Gielis (1996) zwischen Blättern nahe dem Wurzelstock, jene der zweiten Generation in Blütenknospen von [[Greiskraut]]-Arten, wie ''Senecio vernalis'' oder ''Senecio viscosus''. Mangels Daten zu Lebensraum und Biologie ist zur Zeit keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung der Art in Salzburg möglich.
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==

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