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Ständige Mitglieder sind Reinhold Bidner, Tobias Hammerle, Georg Hobmeier, Eva Musil, Doris Prlic, Sonja Prlic, Karl Zechenter.  
 
Ständige Mitglieder sind Reinhold Bidner, Tobias Hammerle, Georg Hobmeier, Eva Musil, Doris Prlic, Sonja Prlic, Karl Zechenter.  
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Zahlreiche aktuelle und ehemalige Mitglieder von gold extra sind im Salzburger Kulturleben tätig, darunter Markus Grüner (Künstlerischer Leiter [[ARGEkultur_Salzburg|ARGEkultur]], seit 2005), Tina Kubek ([[Leselampe]], [[Das_Kino|Das Kino]] bis 2010), Elisabeth Ramp (Akzente Salzburg) und Karl Zechenter (Künstlerischer Leiter ARGEkultur 1999-2005, Vorstand Dachverband Salzburger Kulturstätten bis 2008).
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Zahlreiche aktuelle und ehemalige Mitglieder von gold extra sind im Salzburger Kulturleben tätig, darunter Markus Grüner (Künstlerischer Leiter [[ARGEkultur_Salzburg|ARGEkultur]], seit 2005), Tina Kubek ([[Leselampe]], [[Das_Kino|Das Kino]] bis 2010), Elisabeth Ramp ([[Akzente_Salzburg|Akzente Salzburg]]) und Karl Zechenter (Künstlerischer Leiter ARGEkultur 1999-2005, Vorstand Dachverband Salzburger Kulturstätten bis 2008).
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== Geschichte und Produktionsübersicht ==
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Die Künstler verstanden gold extra von Beginn an als multimediales Netzwerk und mobile Plattform für künstlerische Produktionen und setzten sich damit bewusst ab von der baulichen Institutionalisierung von Kunstrichtungen wie im Salzburger Kulturstättenplan. In diesem Sinn sind frühe Produktionen von gold extra vielfach im öffentlichen Raum und in site specific Räumen in Salzburg und mit intensiver Beteiligung von regionalen Künstlernund Aktivisten aufgeführt worden. Eine beispielhafte Produktion ist die einwöchige Ausstellung und Performance „Komm nach hause“, die 2002 die Bushaltestelle vor dem [[Salzburger_Kunstverein|Künstlerhaus Salzburg]] in den Ausstellungsraum verlegte und mit dem Austausch von Innen- und Außenraum spielte.
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        Ihre Projekte wurden mehrfach vom Fonds für innovative Sonderprojekte des Landes Salzburg gefördert und sie experimentierten intensiv mit audiovisuellen Technologien, wie Camera Tracking. Als erste Künstlergruppe nutzen sie die [[Kavernen_1595|Kavernen in der Gstättengasse]] und förderten mit einem DJ- und Veranstaltungsnetzwerk, sowie drei CD-Samplern die elektronische Musikszene Salzburgs.
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Mit der Teilnahme am EU-Projekt „trichtlinnburg“ des Salzburger Kunstvereins („Love City“, „Survival Camp“) und der Einladung zu einer Produktion für das Symposion der Osterfestspiele Salzburg („Cosi. Mixtur“) beginnt eine Reihe von Projekten im In- und Ausland mit Werken für das Salzburger Mozartjahr 2006, Kulturhauptstadtjahr Linz 09, als Vertreter Salzburgs bei „Kosmos Österreich“ in Nordrheinwestfalen und Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie, der Deutschen Bundeskulturstiftung, Goethe-Institut und European Cultural Foundation.
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Ihre Produktionen wurden unter anderem bei der Ars Electronica Nightline, ZKM Karlsruhe, Festival der Regionen Oberösterreich, brut Koproduktionshaus Wien, Garage X Wien, Theaterkapelle Berlin, Games For Change Festival New York, Casa Encendida Madrid, Monaco Dance Forum, Digital Arts Week Zürich, EMAF Osnabrück, BELEF Festival Belgrad, FFT Düsseldorf, studiobühne Köln, FestSpielHaus Hellerau, Kampnagel Hamburg/k3, Festspielhaus St. Pölten, The Arches Glasgow, Pavillon Unicredit Bukarest gezeigt.
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Besondere mediale Beachtung und Publikumsinteresse fand das Computerspiel Frontiers, das 2009 von der Fachmagazin „GEE“ zum „Mod des Monats“ gekürt wurde.  
     
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