''Salzburg am 6te März 1876./ Liebe Fanni! Worin meine meine inigsten aufrichtigen Wünsche bestehen weißt du ohnehin, dießmal [schließt] sich noch ein Wunsch an, ich bethe täglich Gott, dich eine recht glückliche Mutter werden zu lassen. Gott möge dir die Gnade verlein das du ein gesundes Kind in deine Arme schlüßen kannst. Das die gute Mutter gesund bey auch angelang [?] ist, bin recht/ bin ich recht erfreud, sage ihm von mir herzlich Grüße und Küße; so auch deinen guten Mann. Mein Befinden ist ziemlich gut, gestern bin ich nach 3 Wochen das erst mal wieder in die Kirche gegangen; ich konte ja keinen Schuh vertragen. Lorinser Mina die Vermählungsanzeige geschickt. Das Preßent wirst du ihr wohl schon überschückt haben. Schreibe mir was du da für ausgegeben hast. Die Ida hat mir für die Franzen die 6 f gegeben/ sage mir mit kurzen Worten wenn du das was ich für dich ausgeben abziehst was ich dir in barem zu zahlen habe, damit ich dir das Geld schücken kann. Den Brief wo du mir das geschrieben hast den hab ich verlegt. Ich werde dann wie gewöhnlich zu deinem Namenstag die 10 f bey legen. Die Muster vom Schlafrock gefählt mir gut. wieviel Ellen hast du gebraucht und was hat die Elle gekostet. Heute geht das Schreiben wieder garnicht. Lebe wohl liebe Fanni meine Wünsche werden hollent [?] umarmt und küßt dich deine Großmutter Fanni Kobler. Ther ses [Theres] wünscht dir alles Gute'' | ''Salzburg am 6te März 1876./ Liebe Fanni! Worin meine meine inigsten aufrichtigen Wünsche bestehen weißt du ohnehin, dießmal [schließt] sich noch ein Wunsch an, ich bethe täglich Gott, dich eine recht glückliche Mutter werden zu lassen. Gott möge dir die Gnade verlein das du ein gesundes Kind in deine Arme schlüßen kannst. Das die gute Mutter gesund bey auch angelang [?] ist, bin recht/ bin ich recht erfreud, sage ihm von mir herzlich Grüße und Küße; so auch deinen guten Mann. Mein Befinden ist ziemlich gut, gestern bin ich nach 3 Wochen das erst mal wieder in die Kirche gegangen; ich konte ja keinen Schuh vertragen. Lorinser Mina die Vermählungsanzeige geschickt. Das Preßent wirst du ihr wohl schon überschückt haben. Schreibe mir was du da für ausgegeben hast. Die Ida hat mir für die Franzen die 6 f gegeben/ sage mir mit kurzen Worten wenn du das was ich für dich ausgeben abziehst was ich dir in barem zu zahlen habe, damit ich dir das Geld schücken kann. Den Brief wo du mir das geschrieben hast den hab ich verlegt. Ich werde dann wie gewöhnlich zu deinem Namenstag die 10 f bey legen. Die Muster vom Schlafrock gefählt mir gut. wieviel Ellen hast du gebraucht und was hat die Elle gekostet. Heute geht das Schreiben wieder garnicht. Lebe wohl liebe Fanni meine Wünsche werden hollent [?] umarmt und küßt dich deine Großmutter Fanni Kobler. Ther ses [Theres] wünscht dir alles Gute'' |