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Die [[Stadt Salzburg]] selbst ist trotz ihrer skibegeisterten Jugend den [[Skisport]] betreffend gegenüber den Gebirgsorten ins Hintertreffen gekommen. Der weiße Sport, der heute in Österreich zum Volkssport Nr. 1 wurde, hat jedoch von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] aus bedeutende Impulse erfahren. Die Gründungsversammlung des Skiclubs Salzburg fand dann [[1910]] statt, der schon bald nach der Gründung mehrere hundert Mitglieder aufwies und zwar nicht nur aus Salzburg, sondern auch aus Teilen der Donaumonarchie, Deutschlands und sogar Englands.
 
Die [[Stadt Salzburg]] selbst ist trotz ihrer skibegeisterten Jugend den [[Skisport]] betreffend gegenüber den Gebirgsorten ins Hintertreffen gekommen. Der weiße Sport, der heute in Österreich zum Volkssport Nr. 1 wurde, hat jedoch von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] aus bedeutende Impulse erfahren. Die Gründungsversammlung des Skiclubs Salzburg fand dann [[1910]] statt, der schon bald nach der Gründung mehrere hundert Mitglieder aufwies und zwar nicht nur aus Salzburg, sondern auch aus Teilen der Donaumonarchie, Deutschlands und sogar Englands.
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Die Initiative zu dieser Gründung lag eigentlich schon lange zurück und zwar als der aus Bregenz gebürtige k.k. Oberleutnant Georg Bilgeri zu den Kaiserschützen in die [[Kaiser-Franz-Josefs-Kaserne]] nach Salzburg versetzt worden war. Bilgeri war schon frühzeitig mit dem „norwegischen“ Skilauf in Berührung gekommen und seither ein begeisterter Jünger dieses neuen Schneesportes. Er war der erste, der junge Menschen um sich sammelte, um ihnen sein geliebtes Skilaufen beizubringen.
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Die Initiative zu dieser Gründung lag eigentlich schon lange zurück und zwar als der aus Bregenz gebürtige k.k. Oberleutnant Georg Bilgeri zu den Kaiserschützen in die [[Kaiser-Franz-Josefs-Kaserne]] nach Salzburg versetzt worden war. Bilgeri war schon frühzeitig mit dem "norwegischen“ Skilauf in Berührung gekommen und seither ein begeisterter Jünger dieses neuen Schneesportes. Er war der erste, der junge Menschen um sich sammelte, um ihnen sein geliebtes Skilaufen beizubringen.
    
Wer ihm geeignet schien, ein guter Skiläufer zu werden, dem schickte er aus der k.k Skiwerkstätte ein Paar selbst gefertigte Bretter ins Haus, mit der wohlwollenden Aufforderung, sich am nächsten Sonn- oder Feiertag zu einer genau festgesetzten Stunde zum ersten Skiausflug an der [[Straßenbahn|Tramway]] - Haltestelle am [[Café Bazar]] einzufinden. Scheinbar hatte Bilgeri mit dieser Werbemethode für den Skilauf Erfolg. Der Kreis, der sich um ihn scharte, wurde langsam so zahlreich, dass man allmählich daran denken konnte, einen Skiclub zu gründen. [[1906]]/[[1907|07]] fanden unter seiner Leitung die ersten militärischen Skiübungen in [[Obertauern]] statt.
 
Wer ihm geeignet schien, ein guter Skiläufer zu werden, dem schickte er aus der k.k Skiwerkstätte ein Paar selbst gefertigte Bretter ins Haus, mit der wohlwollenden Aufforderung, sich am nächsten Sonn- oder Feiertag zu einer genau festgesetzten Stunde zum ersten Skiausflug an der [[Straßenbahn|Tramway]] - Haltestelle am [[Café Bazar]] einzufinden. Scheinbar hatte Bilgeri mit dieser Werbemethode für den Skilauf Erfolg. Der Kreis, der sich um ihn scharte, wurde langsam so zahlreich, dass man allmählich daran denken konnte, einen Skiclub zu gründen. [[1906]]/[[1907|07]] fanden unter seiner Leitung die ersten militärischen Skiübungen in [[Obertauern]] statt.
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Der Skiclub Salzburg war nach seiner Gründung ein Sammelbecken für die Salzburger Gesellschaft und ein Mittelpunkt für die unternehmungslustigen Wintersportler. Was immer in Salzburg Rang und Namen hatte, drängte in den neu gegründeten Skiclub.
 
Der Skiclub Salzburg war nach seiner Gründung ein Sammelbecken für die Salzburger Gesellschaft und ein Mittelpunkt für die unternehmungslustigen Wintersportler. Was immer in Salzburg Rang und Namen hatte, drängte in den neu gegründeten Skiclub.
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Diese „Skiwelle“, die Salzburg damals in den Jahren 1910/11/12 erfasst hatte, färbte vom gesellschaftlichen Sektor langsam auch auf den Sport ab. Der Skiclub Salzburg blieb Sammelbecken und Mittelpunkt. Auf seine Initiative wurde [[1912]] der [[Salzburger Landes-Skiverband]] gegründet und wenig später verlagerte der „Österreichische Skiverband“ seinen Sitz von Innsbruck nach Salzburg.
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Diese "Skiwelle“, die Salzburg damals in den Jahren 1910/11/12 erfasst hatte, färbte vom gesellschaftlichen Sektor langsam auch auf den Sport ab. Der Skiclub Salzburg blieb Sammelbecken und Mittelpunkt. Auf seine Initiative wurde [[1912]] der [[Salzburger Landes-Skiverband]] gegründet und wenig später verlagerte der "Österreichische Skiverband“ seinen Sitz von Innsbruck nach Salzburg.
    
Die Länderkonferenz des Österreichischen Skiverbandes wählte am [[7. September|7.]] und [[8. September]] [[1912]] in <span style="color:green">Bad Aussee</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bad Aussee]]</ref> die Salzburger Funktionäre Geza von Wolfstein (1. Vorsitzender), Dr. [[Friedrich Rigele (Alpinist)|Fritz Riegele]] (2. Vorsitzender), Dr. Otto Duffek (Schriftführer) und Richard Volker (Kassier) in den Hauptvorstand des ÖSV.
 
Die Länderkonferenz des Österreichischen Skiverbandes wählte am [[7. September|7.]] und [[8. September]] [[1912]] in <span style="color:green">Bad Aussee</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bad Aussee]]</ref> die Salzburger Funktionäre Geza von Wolfstein (1. Vorsitzender), Dr. [[Friedrich Rigele (Alpinist)|Fritz Riegele]] (2. Vorsitzender), Dr. Otto Duffek (Schriftführer) und Richard Volker (Kassier) in den Hauptvorstand des ÖSV.
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Bilgeri zog mit seinen Schülern auch auf die hochgelegenen Hütten, die Skibegeisterung wuchs, bis sie ganz plötzlich vom hereinbrechenden [[Ersten Weltkrieg]] gestoppt wurde.   
 
Bilgeri zog mit seinen Schülern auch auf die hochgelegenen Hütten, die Skibegeisterung wuchs, bis sie ganz plötzlich vom hereinbrechenden [[Ersten Weltkrieg]] gestoppt wurde.   
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Nach dem Ersten Weltkrieg eroberte der Skilauf langsam die Jugend und damit begann nach der gesellschaftlichen “Gründungs-Stufe“ der sportliche „Lebenslauf“ des Skiclubs Salzburg, der gleichwertig an die Seite der großen Tiroler und Salzburger Skiclubs gestellt werden kann.   
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Nach dem Ersten Weltkrieg eroberte der Skilauf langsam die Jugend und damit begann nach der gesellschaftlichen “Gründungs-Stufe“ der sportliche "Lebenslauf“ des Skiclubs Salzburg, der gleichwertig an die Seite der großen Tiroler und Salzburger Skiclubs gestellt werden kann.   
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[[Siegfried Amanshauser]] nahm sich als erster der sportbegeisterten Jugend an. Man traf sich damals in der „Birne“ (jetzt Gehmacher, [[Alter Markt]]), las im „Schwartling“, der bunten Monatszeitschrift des Skiclubs, die Clubneuigkeiten und suchte ein Skigelände, das näher an Salzburg lag und von der Schuljugend leichter zu erreichen war.
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[[Siegfried Amanshauser]] nahm sich als erster der sportbegeisterten Jugend an. Man traf sich damals in der "Birne“ (jetzt Gehmacher, [[Alter Markt]]), las im "Schwartling“, der bunten Monatszeitschrift des Skiclubs, die Clubneuigkeiten und suchte ein Skigelände, das näher an Salzburg lag und von der Schuljugend leichter zu erreichen war.
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Siegfried Amanshauser legte den Grundstein zum Skilauf am [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]], Otto und Hermann Amanshauser setzten die begonnene Tradition fort. Erst sprang die „Jungschar“, der Feichtner, Reitmayr, Henning, Strahal u.a. angehörten, auf der selbstgebauten Schneeschanze am [[Rossfeld]]. Dort feilte Ski-Maestro Amanshauser an der Technik seiner Schützlinge, die [[1923]] die erste Prüfung auf der neu gebauten [[Zistelschanze]] am [[Mitteregg]] mit Auszeichnung bestanden (siehe [[Wintersport auf dem Gaisberg (historisch)]]). Der damals 17jährige Karl Strahal stand mit 31 m den schönsten Sprung des Tages. Aber dies war nicht der einzige Sieg von Karl Strahal. [[1925]] konnte er beim Semmering-Springen den [[Norwegen|norwegischen]] „Springer-König“ Dagfin Carlson und die ganzen Riesengebirgler einwandfrei bezwingen. [[1926]] gewann er die Skimeisterschaft Salzburg – Kärnten in Mallnitz.   
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Siegfried Amanshauser legte den Grundstein zum Skilauf am [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]], Otto und Hermann Amanshauser setzten die begonnene Tradition fort. Erst sprang die "Jungschar“, der Feichtner, Reitmayr, Henning, Strahal u.a. angehörten, auf der selbstgebauten Schneeschanze am [[Rossfeld]]. Dort feilte Ski-Maestro Amanshauser an der Technik seiner Schützlinge, die [[1923]] die erste Prüfung auf der neu gebauten [[Zistelschanze]] am [[Mitteregg]] mit Auszeichnung bestanden (siehe [[Wintersport auf dem Gaisberg (historisch)]]). Der damals 17jährige Karl Strahal stand mit 31 m den schönsten Sprung des Tages. Aber dies war nicht der einzige Sieg von Karl Strahal. [[1925]] konnte er beim Semmering-Springen den [[Norwegen|norwegischen]] "Springer-König“ Dagfin Carlson und die ganzen Riesengebirgler einwandfrei bezwingen. [[1926]] gewann er die Skimeisterschaft Salzburg – Kärnten in Mallnitz.   
    
Der damalige Obmann des Skiclubs Salzburg, Josef Pölzleitner, hatte sich um den Bau der Sprungschanze am Mitteregg besonders verdient gemacht. Bis hinein in die [[1950er]] Jahre war diese Sprungschanze der Austragungsort beachtlicher Skispringen.   
 
Der damalige Obmann des Skiclubs Salzburg, Josef Pölzleitner, hatte sich um den Bau der Sprungschanze am Mitteregg besonders verdient gemacht. Bis hinein in die [[1950er]] Jahre war diese Sprungschanze der Austragungsort beachtlicher Skispringen.   
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Die folgenden Jahre brachten für den Skisport einen solchen Aufschwung, dass der Verein im 25. Jahr seines Bestandes beinahe wehmütig festhielt: „Was für eine herrliche Zeit war das vor einem Vierteljahrhundert doch für Skiläufer! Wenn an einem Sonntag mehr als Dutzend von ihnen in die weite, unzerpflügte Hochfläche des Rossfeldes ihre Spuren zogen, so hieß es schon: „Heut’ sind aber viele Leut’ heroben!“
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Die folgenden Jahre brachten für den Skisport einen solchen Aufschwung, dass der Verein im 25. Jahr seines Bestandes beinahe wehmütig festhielt: "Was für eine herrliche Zeit war das vor einem Vierteljahrhundert doch für Skiläufer! Wenn an einem Sonntag mehr als Dutzend von ihnen in die weite, unzerpflügte Hochfläche des Rossfeldes ihre Spuren zogen, so hieß es schon: "Heut’ sind aber viele Leut’ heroben!“
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Die ausgezeichnete Jugendarbeit des Skiclubs förderte immer neue Talente zu Tage. Die Brüder [[Max Hauser|Max]] und [[Hans Hauser]] sprangen sich [[1923]] bereits in die Herzen der 2000 Zuschauer beim Zistelspringen hinein, während der „Moarli“, Markus Maier, als Knirps das Springen auf der Paschkof-Wiese am [[Mönchsberg]] [[1926]] gewann und sich damit bemerkbar machte. Für den [[Mönchsberg]]lauf war damals ein eigenes Relief angelegt worden, um die Loipe genau markieren zu können. Der Mönchsberg zählt überhaupt bis in die [[1930er]] Jahre hinein zu den Skibergen der Stadt Salzburg und war eine Domäne des Skiclubs.   
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Die ausgezeichnete Jugendarbeit des Skiclubs förderte immer neue Talente zu Tage. Die Brüder [[Max Hauser|Max]] und [[Hans Hauser]] sprangen sich [[1923]] bereits in die Herzen der 2000 Zuschauer beim Zistelspringen hinein, während der "Moarli“, Markus Maier, als Knirps das Springen auf der Paschkof-Wiese am [[Mönchsberg]] [[1926]] gewann und sich damit bemerkbar machte. Für den [[Mönchsberg]]lauf war damals ein eigenes Relief angelegt worden, um die Loipe genau markieren zu können. Der Mönchsberg zählt überhaupt bis in die [[1930er]] Jahre hinein zu den Skibergen der Stadt Salzburg und war eine Domäne des Skiclubs.   
    
Es mag wohl auch daran gelegen haben, dass vor Jahrzehnten die Schneelage in Salzburg und seiner nächsten Umgebung eine weitaus bessere war.
 
Es mag wohl auch daran gelegen haben, dass vor Jahrzehnten die Schneelage in Salzburg und seiner nächsten Umgebung eine weitaus bessere war.
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==== 1800 Mitglieder ====
 
==== 1800 Mitglieder ====
So gesehen waren die [[1930er]] Jahre, in die auch das 25-Jahr Bestandsjubiläum des Clubs  fiel, immer wieder von Erfolgen gekrönt. Wie bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges, stagnierte in den Jahren ab [[1938]]/[[1939|39]] das Leben im Skiclub Salzburg. Von 1938-[[1945]] gab es keinen Skiclub Salzburg. Dieser war genauso wie andere Salzburger Sportvereine vom „NS Reichsbund für Leibesübungen“ aufgesogen worden.  
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So gesehen waren die [[1930er]] Jahre, in die auch das 25-Jahr Bestandsjubiläum des Clubs  fiel, immer wieder von Erfolgen gekrönt. Wie bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges, stagnierte in den Jahren ab [[1938]]/[[1939|39]] das Leben im Skiclub Salzburg. Von 1938-[[1945]] gab es keinen Skiclub Salzburg. Dieser war genauso wie andere Salzburger Sportvereine vom "NS Reichsbund für Leibesübungen“ aufgesogen worden.  
    
Aber kaum war der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] zu Ende – und buchstäblich noch auf den Trümmern des Zusammenbruchs -, wurde im August 1945 daran gegangen, den Skiclub Salzburg wieder aufzubauen. Der damalige Oberrechnungsrat des Stadtmagistrates Salzburg, Heinz Karl, ist es gewesen, der die Voraussetzung für die Wiederbelebung schuf. Nun begann ein neues Leben in gesellschaftlicher und sportlicher Betätigung und so ist kein Wunder, dass die Mitgliederzahl alsbald die ungeahnte Höhe von 1800 Mitgliedern erreichte.
 
Aber kaum war der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] zu Ende – und buchstäblich noch auf den Trümmern des Zusammenbruchs -, wurde im August 1945 daran gegangen, den Skiclub Salzburg wieder aufzubauen. Der damalige Oberrechnungsrat des Stadtmagistrates Salzburg, Heinz Karl, ist es gewesen, der die Voraussetzung für die Wiederbelebung schuf. Nun begann ein neues Leben in gesellschaftlicher und sportlicher Betätigung und so ist kein Wunder, dass die Mitgliederzahl alsbald die ungeahnte Höhe von 1800 Mitgliedern erreichte.
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Skiclubabende, Skiclubkränzchen und durch eine Reihe von Jahren der Skiclubball im [[Großes Festspielhaus|Festspielhaus]] waren die gesellschaftliche Seite. Von der sportliche Seite machte man Skiausflüge und Skitouren nicht nur in die Umgebung von Salzburg, sondern auch hinein in die Gebirgsorte, die damals in bezug auf Wintersport noch einen „Dornröschenschlaf“ hielten. Autobusse standen keine zur Verfügung, so waren es Samstag und Sonntag mit Holzbrettern, Spriegel und Plane versehene Lkw, die die Mitglieder an den [[Weißsee]], nach [[Wagrain]] oder Zell am See brachten. Frühjahrsskiläufe oder Bergtouren im Bereiche der [[Großglockner Hochalpenstraße|Glocknerstraße]] und [[Raurisertal]] gehörten ebenso dazu. Das Zistelspringen war in den ersten Nachkriegsjahren eine besondere Attraktion und die Schanze am Mitteregg erwachte zu neuem Leben.
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Skiclubabende, Skiclubkränzchen und durch eine Reihe von Jahren der Skiclubball im [[Großes Festspielhaus|Festspielhaus]] waren die gesellschaftliche Seite. Von der sportliche Seite machte man Skiausflüge und Skitouren nicht nur in die Umgebung von Salzburg, sondern auch hinein in die Gebirgsorte, die damals in bezug auf Wintersport noch einen "Dornröschenschlaf“ hielten. Autobusse standen keine zur Verfügung, so waren es Samstag und Sonntag mit Holzbrettern, Spriegel und Plane versehene Lkw, die die Mitglieder an den [[Weißsee]], nach [[Wagrain]] oder Zell am See brachten. Frühjahrsskiläufe oder Bergtouren im Bereiche der [[Großglockner Hochalpenstraße|Glocknerstraße]] und [[Raurisertal]] gehörten ebenso dazu. Das Zistelspringen war in den ersten Nachkriegsjahren eine besondere Attraktion und die Schanze am Mitteregg erwachte zu neuem Leben.
    
Zwei- bis dreitausend Zuschauer säumten die Aufsprungbahn, wenn Toni Schauer, [[Heinz Palme]] und auch [[Sepp Bradl|Bubi Bradl]] über den Bakken gingen. Aber auch andere verdiente Sportler standen damals in den Reihen des Clubs. Es seien nur einige davon erwähnt: [[Annelore Zrost|Annelore Zückert]] (ÖSV-Meisterin [[1947]]/[[1950|50]]), Gretl Haslauer, der früh verstorbene <span style="color:green">Hans Derkogner</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Hans Derkogner]]</ref> (Olympiateilnehmer [[1948]]), [[Fred Rössner]] und schließlich der Wahl-Salzburger [[Engele Haider]].
 
Zwei- bis dreitausend Zuschauer säumten die Aufsprungbahn, wenn Toni Schauer, [[Heinz Palme]] und auch [[Sepp Bradl|Bubi Bradl]] über den Bakken gingen. Aber auch andere verdiente Sportler standen damals in den Reihen des Clubs. Es seien nur einige davon erwähnt: [[Annelore Zrost|Annelore Zückert]] (ÖSV-Meisterin [[1947]]/[[1950|50]]), Gretl Haslauer, der früh verstorbene <span style="color:green">Hans Derkogner</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Hans Derkogner]]</ref> (Olympiateilnehmer [[1948]]), [[Fred Rössner]] und schließlich der Wahl-Salzburger [[Engele Haider]].
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Vor vielen Jahren wurde bereits die Salzburger Stadtskimeisterschaft ins Leben gerufen.  
 
Vor vielen Jahren wurde bereits die Salzburger Stadtskimeisterschaft ins Leben gerufen.  
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[[1980]] hat der Skiclub Salzburg neuerlich eine große Initiative entwickelt und den [[Salzburger Stadtskicup]] um den „Salzburger-Stier“ ins Leben gerufen. Die große Beteiligung an dieser Rennserie (4 Riesentorläufe mit Weltcuppunktewertung),  welche mit Unterstützung der [[Salzburger Nachrichten]] und des [[Casino Salzburg|Spielcasinos Salzburg]] durchgeführt wurden, sowie die dabei erbrachten Leistungen zeigten wieder eindeutig auf, welch läuferisches Potential in der Landeshauptstadt Salzburg schlummert, das es ehrlich verdienen würde, mehr und stärker gefördert zu werden.
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[[1980]] hat der Skiclub Salzburg neuerlich eine große Initiative entwickelt und den [[Salzburger Stadtskicup]] um den "Salzburger-Stier“ ins Leben gerufen. Die große Beteiligung an dieser Rennserie (4 Riesentorläufe mit Weltcuppunktewertung),  welche mit Unterstützung der [[Salzburger Nachrichten]] und des [[Casino Salzburg|Spielcasinos Salzburg]] durchgeführt wurden, sowie die dabei erbrachten Leistungen zeigten wieder eindeutig auf, welch läuferisches Potential in der Landeshauptstadt Salzburg schlummert, das es ehrlich verdienen würde, mehr und stärker gefördert zu werden.
    
Im Jahre [[1984]] konnte der Landestitel der Salzburger Skivereine gewonnen werden. Die erfolgreichen Rennläufer waren Christian Gehbauer, Alexander Struber, Alfons Rudholzer, [[Toni Giger]] und Robert Fercher.  
 
Im Jahre [[1984]] konnte der Landestitel der Salzburger Skivereine gewonnen werden. Die erfolgreichen Rennläufer waren Christian Gehbauer, Alexander Struber, Alfons Rudholzer, [[Toni Giger]] und Robert Fercher.  
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==== Das neue Jahrtausend ====
 
==== Das neue Jahrtausend ====
Ein Highlight für den SCS war auch die Berufung von Mag. [[Anton Giger]] zum ÖSV Herrencheftrainer im Jahr 1999. Bei der Jubiläumsclubmeisterschaft im Jahr 2000 anlässlich „90 Jahre Skiclub Salzburg“ wurde Toni Giger erstmals Clubmeister. Bis dato ist er der erfolgreichste ÖSV Trainer.  
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Ein Highlight für den SCS war auch die Berufung von Mag. [[Anton Giger]] zum ÖSV Herrencheftrainer im Jahr 1999. Bei der Jubiläumsclubmeisterschaft im Jahr 2000 anlässlich "90 Jahre Skiclub Salzburg“ wurde Toni Giger erstmals Clubmeister. Bis dato ist er der erfolgreichste ÖSV Trainer.  
    
Im Sog der erfolgreichen ÖSV-Asse, die einen Sieg nach dem anderen verbuchten, zog es Anfang des neuen Jahrtausends wieder mehr Familien mit Kindern in die Skiclubs. Auch der SCS profitierte vom neuen Skiboom und konnte wieder eine erfolgreiche Nachwuchsgruppe bilden.  
 
Im Sog der erfolgreichen ÖSV-Asse, die einen Sieg nach dem anderen verbuchten, zog es Anfang des neuen Jahrtausends wieder mehr Familien mit Kindern in die Skiclubs. Auch der SCS profitierte vom neuen Skiboom und konnte wieder eine erfolgreiche Nachwuchsgruppe bilden.  

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