| | Nach Gustav Hegi <ref>Faro Podhorsky, die Zirbe in den Salzburger Hohen Tauern</ref>, wurden selbst im 18. Jahrhundert für die Halleiner Saline noch jährlich 240.000 Klafter Nadelholz (also Fichte, Tanne, Zirbe, Lärche, 1 Klafter = 2 Raummeter) für das Salzsieden verbraucht. Die Zirbe ist ganz besonders im Land Salzburg im Lauf der Jahrhunderte daher im Bestand zurückgegangen, aber auch andere Bundesländer blieben nicht verschont. <ref>Die Vorarlberger Landeszeitung vom 4.2.1925 klagt „Einst gab es viele Zirben in Vorarlberg…Und wie steht es heute: Ein Naturdenkmal ist die Zirbe geworden, das des Schutzes bedarf, wie kaum ein anderes Gewächs der Berge“</ref>. Im Land Salzburg hatte schon im Jahr [[1928]] Prof. [[Eduard Paul Tratz]], der maßgeblich das älteste [[Salzburger Naturschutzgesetz 1999|Salzburger Naturschutzgesetz]] initiiert hat, die Zirbe an seinem natürlichen Standort als (vollkommen) geschützten Baum gemäß Naturschutzgesetz vorgeschlagen.<ref>[[Salzburger Chronik]], 28. 12. 1928</ref> Letzte Zirbenwälder sind im Land Salzburg meist in sehr unzugänglichen Lagen zu finden. Um 1950 waren überhaupt nur in der Hälfte der Tauerntäler die Zirbe überhaupt noch zu finden. Diese unzugänglichen bisher kaum genutzten Bestände sind daher von besonderem Wert. Sie können vielfach erst heute mit Hilfe von Hubschraubern einer Nutzung zugeführt werden<ref name="Medicus"></ref>. | | Nach Gustav Hegi <ref>Faro Podhorsky, die Zirbe in den Salzburger Hohen Tauern</ref>, wurden selbst im 18. Jahrhundert für die Halleiner Saline noch jährlich 240.000 Klafter Nadelholz (also Fichte, Tanne, Zirbe, Lärche, 1 Klafter = 2 Raummeter) für das Salzsieden verbraucht. Die Zirbe ist ganz besonders im Land Salzburg im Lauf der Jahrhunderte daher im Bestand zurückgegangen, aber auch andere Bundesländer blieben nicht verschont. <ref>Die Vorarlberger Landeszeitung vom 4.2.1925 klagt „Einst gab es viele Zirben in Vorarlberg…Und wie steht es heute: Ein Naturdenkmal ist die Zirbe geworden, das des Schutzes bedarf, wie kaum ein anderes Gewächs der Berge“</ref>. Im Land Salzburg hatte schon im Jahr [[1928]] Prof. [[Eduard Paul Tratz]], der maßgeblich das älteste [[Salzburger Naturschutzgesetz 1999|Salzburger Naturschutzgesetz]] initiiert hat, die Zirbe an seinem natürlichen Standort als (vollkommen) geschützten Baum gemäß Naturschutzgesetz vorgeschlagen.<ref>[[Salzburger Chronik]], 28. 12. 1928</ref> Letzte Zirbenwälder sind im Land Salzburg meist in sehr unzugänglichen Lagen zu finden. Um 1950 waren überhaupt nur in der Hälfte der Tauerntäler die Zirbe überhaupt noch zu finden. Diese unzugänglichen bisher kaum genutzten Bestände sind daher von besonderem Wert. Sie können vielfach erst heute mit Hilfe von Hubschraubern einer Nutzung zugeführt werden<ref name="Medicus"></ref>. |
| | Im Sommer [[2013]] wurde aufgrund eines Antrages auf Genehmigung von 480 Hubschrauberflügen im [[Krimmler Achental]], die zwecks Bringung von Zirbenholz im unwegsamen Gelände erforderlich sind, eine heftige Diskussion ausgelöst. Es ging dabei um privaten Waldbesitz innerhalb des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]], in dem die Schlägerung einer größeren Anzahl von Zirben geplant war. | | Im Sommer [[2013]] wurde aufgrund eines Antrages auf Genehmigung von 480 Hubschrauberflügen im [[Krimmler Achental]], die zwecks Bringung von Zirbenholz im unwegsamen Gelände erforderlich sind, eine heftige Diskussion ausgelöst. Es ging dabei um privaten Waldbesitz innerhalb des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]], in dem die Schlägerung einer größeren Anzahl von Zirben geplant war. |