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Anfang Jänner 1940 rückte Krackowizer als 18-Jähriger zur [[Deutsche Wehrmacht|Deutschen Wehrmacht]] ein. Er wurde zum Luftnachrichtenfunker ausgebildet und kam zu einer Luftwaffen-Nahaufklärungsstaffel an die Westfront, wo er Anfang Mai noch am Frankreich-Feldzug teilnahm und dann den Beginn des Ostfeldzugs erlebte. Nachdem er im Frühjahr [[1942]] zur Luftwaffenkriegsschule in Halle an der Saale einen Kriegsoffizierslehrgang absolviert hatte und eine weitere Zeit in Mitteleuropa abkommandiert war, konnte er nicht mehr zu seiner Stammeinheit an der Ostfront zurückkehren. Diese war bereits in Stalingrad eingekesselt worden. So kam er zur Luftabwehr, die im Westeuropa mit Radargeräten neu aufgestellt worden war. Dazu wurde er im Jänner [[1943]] in Ludwigshafen ausgebildet mit einem anschließenden Lehrgang zum Nachtjagd-Leitoffizier (ILO) in Hamburg. Von dort kam er zu seiner ersten Stationierung auf die norddeutsche Insel Fehmann.
 
Anfang Jänner 1940 rückte Krackowizer als 18-Jähriger zur [[Deutsche Wehrmacht|Deutschen Wehrmacht]] ein. Er wurde zum Luftnachrichtenfunker ausgebildet und kam zu einer Luftwaffen-Nahaufklärungsstaffel an die Westfront, wo er Anfang Mai noch am Frankreich-Feldzug teilnahm und dann den Beginn des Ostfeldzugs erlebte. Nachdem er im Frühjahr [[1942]] zur Luftwaffenkriegsschule in Halle an der Saale einen Kriegsoffizierslehrgang absolviert hatte und eine weitere Zeit in Mitteleuropa abkommandiert war, konnte er nicht mehr zu seiner Stammeinheit an der Ostfront zurückkehren. Diese war bereits in Stalingrad eingekesselt worden. So kam er zur Luftabwehr, die im Westeuropa mit Radargeräten neu aufgestellt worden war. Dazu wurde er im Jänner [[1943]] in Ludwigshafen ausgebildet mit einem anschließenden Lehrgang zum Nachtjagd-Leitoffizier (ILO) in Hamburg. Von dort kam er zu seiner ersten Stationierung auf die norddeutsche Insel Fehmann.
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==== Das erste eigene Motorrad ====
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==== Das erste Rennmotorrad ====
 
Bei einer Stationierung auf der Insel Fehmann fiel ihm eine ältere Zeitschrift in die Hände, in der ein Rennmotorrad in Bremen zum Verkauf angeboten wurde. Er kaufte sich dieses sein erstes Rennmotorrad, eine ''Rudge Racing'' 250 cm³ mit zwei Ventilen.<ref>Dieses Motorrad hielt den Fünf-Stunden Weltrekord auf der ''Brooklands''-Bahn in England, eine Hochgeschwindigkeitsrennstrecke mit überhöhten Kurven, die heute nicht mehr existiert. Im März [[1939]] wurde sie vom Werk aus England nach Deutschland importiert. ''Garantiert über 150 km/h Spitzengeschwindigkeit'', so die Beschreibung des Verkäufers aus Bremen, Deutschland, des 2.100 Reichsmark teuren Motorrads.</ref>  
 
Bei einer Stationierung auf der Insel Fehmann fiel ihm eine ältere Zeitschrift in die Hände, in der ein Rennmotorrad in Bremen zum Verkauf angeboten wurde. Er kaufte sich dieses sein erstes Rennmotorrad, eine ''Rudge Racing'' 250 cm³ mit zwei Ventilen.<ref>Dieses Motorrad hielt den Fünf-Stunden Weltrekord auf der ''Brooklands''-Bahn in England, eine Hochgeschwindigkeitsrennstrecke mit überhöhten Kurven, die heute nicht mehr existiert. Im März [[1939]] wurde sie vom Werk aus England nach Deutschland importiert. ''Garantiert über 150 km/h Spitzengeschwindigkeit'', so die Beschreibung des Verkäufers aus Bremen, Deutschland, des 2.100 Reichsmark teuren Motorrads.</ref>  
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Helmut Krackowizer nahm dann das Motorrad mit auf seine Dienststationen. Im Herbst [[1944]] war er in Breslau ([[Polen]]), wo er nun seine Rudge, verpackt in Kisten, in seine Heimatstadt Vöcklabruck schickte. Anfang März [[1945]] wurde er nach [[Norwegen]] versetzt, wo er das Kriegsende als Jägerleitoffizier der Luftnachrichten-Truppe einer Nachtjagd (Radar)-Kompanie erlebte. Von dort erzählte er eine Anekdote: Bei der Übergabe der Kompanie an die Norweger erschien ein norwegischer Offizier mit grimminger Miene auf einem Motorrad. Doch schon bald waren er und Helmut Krackowizer in ein "Motorrad-Fachgespräch" vertieft, das mit einer Probefahrt von Helmut Krackowizer endete - es gab eben auch Vertrauen unter Kriegsgegnern!  
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Helmut Krackowizer nahm dann das Motorrad mit auf seine Dienststationen. Im Herbst [[1944]] war er in Breslau ([[Polen]]), wo er nun seine ''Rudge'', verpackt in Kisten, in seine Heimatstadt Vöcklabruck schickte. Anfang März [[1945]] wurde er nach [[Norwegen]] versetzt, wo er das Kriegsende als Jägerleitoffizier der Luftnachrichten-Truppe einer Nachtjagd (Radar)-Kompanie erlebte. Von dort erzählte er eine Anekdote: Bei der Übergabe der Kompanie an die Norweger erschien ein norwegischer Offizier mit grimmiger Miene auf einem Motorrad. Doch schon bald waren er und Helmut Krackowizer in ein "Motorrad-Fachgespräch" vertieft, das mit einer Probefahrt von Helmut Krackowizer endete - es gab eben auch Vertrauen unter Kriegsgegnern!  
    
Am [[7. September]] [[1945]] kam Helmut Krackowizer aus der Gefangenschaft in Norwegen über Bremenhafen und ein Entlassungslager der Amerikaner in [[Passau]] in seine Heimatstadt Vöcklabruck zurück.
 
Am [[7. September]] [[1945]] kam Helmut Krackowizer aus der Gefangenschaft in Norwegen über Bremenhafen und ein Entlassungslager der Amerikaner in [[Passau]] in seine Heimatstadt Vöcklabruck zurück.
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: 4. Int. Straßenrennen Lustenau, Vorarlberg: Start aus der ersten Reihe, in der 2. Runde in Führung liegend, in der 3. Runde überholte er die ersten "Nachzügler", er kam dann noch einmal an Start und Ziel vorbei, dann brach wieder ein Kipphebel und Krackowizer musste aufgeben
 
: 4. Int. Straßenrennen Lustenau, Vorarlberg: Start aus der ersten Reihe, in der 2. Runde in Führung liegend, in der 3. Runde überholte er die ersten "Nachzügler", er kam dann noch einmal an Start und Ziel vorbei, dann brach wieder ein Kipphebel und Krackowizer musste aufgeben
 
: [[25. Juli]]: "Rund um das Heustadlwasser" in Wien, noch kein Ergebnis gefunden
 
: [[25. Juli]]: "Rund um das Heustadlwasser" in Wien, noch kein Ergebnis gefunden
: [[12. September]]: 2. Motorrad Straßen-Rundrennen in Salzburg-[[Liefering]]: 3. in der Klasse bis 250 cm³ auf Rudge (43:24,6 min.)<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19480913&query=%22Krakowitzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Volkszeitung, Ausgabe vom 13. September 1948, Seite 4</ref>  
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: [[12. September]]: 2. Motorrad Straßen-Rundrennen in Salzburg-[[Liefering]]: 3. in der Klasse bis 250 cm³ auf ''Rudge'' (43:24,6 min.)<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19480913&query=%22Krakowitzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Volkszeitung, Ausgabe vom 13. September 1948, Seite 4</ref>  
 
: [[19. September]]: 14. Ries-Rennen in Graz: 3. in der Klasse bis 250 cm³<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=awi&datum=19480921&query=%22Krackowitzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Arbeiter Wille, Ausgabe vom 21. September 1948, Seite 4</ref> mit zwei Zehntel Sekunden Rückstand auf Rott und Biaggio Nocchi;
 
: [[19. September]]: 14. Ries-Rennen in Graz: 3. in der Klasse bis 250 cm³<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=awi&datum=19480921&query=%22Krackowitzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Arbeiter Wille, Ausgabe vom 21. September 1948, Seite 4</ref> mit zwei Zehntel Sekunden Rückstand auf Rott und Biaggio Nocchi;
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Erlen:  "...Ich sehe mich noch heute mit meinem Salzburger Freund [[Helmut Volzwinkler|Volzwinkler]], der eine schnelle 350 cm³ ''Norton'' fuhr, als Schlusslicht am Start stehen, weil wir die ungewohnte Art mit der Flagge von unten nach oben zu starten nicht kannten. Wir fuhren dann zwar bei Regen wie die Berserker dem entschwundenen Feld nach, und was meine Person anlangt, war ich maßlos überrascht, als ich einen Konkurrenten nach dem anderen aufholte und auf einmal sogar Fergus Anderson<ref>zweifacher Motorrad-Weltmeister</ref>, der eine neue ''AJS "Boy Racer"'' fuhr, hinter mich brachte. Dann begann aber die Kupplung zu rutschen und da man damals noch keine bei Fahrt von Hand verstellbaren Bowdenzüge besaß, gab ich das Rennen, etwa am fünften Platz liegend, auf, weil mir ohnehin das Wasser schon bei den Stiefeln heraus lief..."
 
Erlen:  "...Ich sehe mich noch heute mit meinem Salzburger Freund [[Helmut Volzwinkler|Volzwinkler]], der eine schnelle 350 cm³ ''Norton'' fuhr, als Schlusslicht am Start stehen, weil wir die ungewohnte Art mit der Flagge von unten nach oben zu starten nicht kannten. Wir fuhren dann zwar bei Regen wie die Berserker dem entschwundenen Feld nach, und was meine Person anlangt, war ich maßlos überrascht, als ich einen Konkurrenten nach dem anderen aufholte und auf einmal sogar Fergus Anderson<ref>zweifacher Motorrad-Weltmeister</ref>, der eine neue ''AJS "Boy Racer"'' fuhr, hinter mich brachte. Dann begann aber die Kupplung zu rutschen und da man damals noch keine bei Fahrt von Hand verstellbaren Bowdenzüge besaß, gab ich das Rennen, etwa am fünften Platz liegend, auf, weil mir ohnehin das Wasser schon bei den Stiefeln heraus lief..."
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Auch der zweite Start in der Schweiz in Olten am [[29. Mai]] brachte ihm kein Glück. Wiederum verspätet vom Start weggekommen, überholte er mit seiner mittlerweile erworbenen  ''Velocette'' 350 KTT MK VIII (die er vom Rennfahrer [[Franz Josef Binder]] gekauft hatte) wie ein Slalomläufer eine Reihe vor ihm liegender Fahrer, bevor er sich in einer Kurve verbremste und sich in Holzbrettern am Straßenrand fand. Dabei war die Vergaser-Düsennadel aus ihrer Klammer geschleudert worden, und wie er den Drehgriff aufzog, hob er nur den Schieber, nicht aber die Vergaser-Düsennadel auf - er musste das Rennen aufgeben.  
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Auch der zweite Start in der Schweiz in Olten am [[29. Mai]] brachte ihm kein Glück. Wiederum verspätet vom Start weggekommen, überholte er mit seiner mittlerweile erworbenen  ''Velocette'' 350 KTT MK8 (die er vom Rennfahrer [[Franz Josef Binder]] gekauft hatte) wie ein Slalomläufer eine Reihe vor ihm liegender Fahrer, bevor er sich in einer Kurve verbremste und sich in Holzbrettern am Straßenrand fand. Dabei war die Vergaser-Düsennadel aus ihrer Klammer geschleudert worden, und wie er den Drehgriff aufzog, hob er nur den Schieber, nicht aber die Vergaser-Düsennadel auf - er musste das Rennen aufgeben.  
    
Diese beiden Vorstellungen schienen den Veranstaltern des internationalen Rennens in Bern Bremgarten (Schweiz) nicht unbemerkt geblieben zu sein, denn sie lehnten dann freundlich die Anmeldung von Helmut Krackowizer zum Start im Jahr 1950 ab.
 
Diese beiden Vorstellungen schienen den Veranstaltern des internationalen Rennens in Bern Bremgarten (Schweiz) nicht unbemerkt geblieben zu sein, denn sie lehnten dann freundlich die Anmeldung von Helmut Krackowizer zum Start im Jahr 1950 ab.
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Beim internationalen Straßenrennen in Rankweil, Vorarlberg, am [[15. Mai]] [[1949]] belegte er den 5. Platz und wurde zweitbester Österreicher hinter Fergus Anderson, Volzwinkler, Biagio Nocchi und Roland.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19490516&query=%22internationales%22+%22Stra%c3%9fenrennen%22+%22in%22+%22Rankweil%22+%221949%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 16. Mai 1949, Seite 4</ref>
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Beim internationalen Straßenrennen in Rankweil, Vorarlberg, am [[15. Mai]] [[1949]], belegte er den 5. Platz und wurde zweitbester Österreicher hinter Fergus Anderson, Volzwinkler, Biagio Nocchi und Roland.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19490516&query=%22internationales%22+%22Stra%c3%9fenrennen%22+%22in%22+%22Rankweil%22+%221949%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 16. Mai 1949, Seite 4</ref>
    
Beim Bergrennen Freiburg-Schauinsland in Deutschland am [[31. Juli]] [[1949]] belegte Helmut Krackowizer den zweiten Platz in der Klasse bis 250 cm³. Die [[Salzburger Volkszeitung]]<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490803&query=%22Helmut+Krakowitzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Volkszeitung, Ausgabe vom 3. August 1949, Seite 4</ref> berichtete darüber:<blockquote>''Volzwinkler und Krakowitzer hielten sich wacker
 
Beim Bergrennen Freiburg-Schauinsland in Deutschland am [[31. Juli]] [[1949]] belegte Helmut Krackowizer den zweiten Platz in der Klasse bis 250 cm³. Die [[Salzburger Volkszeitung]]<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490803&query=%22Helmut+Krakowitzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Volkszeitung, Ausgabe vom 3. August 1949, Seite 4</ref> berichtete darüber:<blockquote>''Volzwinkler und Krakowitzer hielten sich wacker
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Nach dem überraschend frühen Tod seines Vaters (1952), der in Vöcklabruck Rechtsanwalt war, musste er sich auf Rennen in Österreich einschränken. In Vöcklabruck betrieb er einen Motorradhandel (bis [[25. März]] [[1958]]<ref>Löschung im Gewerberegister von Vöcklabruck</ref>). Neben Straßenrennen mit Motorrädern nahm er auch an Roller-Rennen mit einem Lohner Roller teil (z. B. in Linz), sowie an mehrtägigen Alpenrundfahrten mit Kleinmotorrädern. Im Laufe der Jahre fuhr er dabei verschiedene Motorradmarken: ''Rudge'' 250 cm³, ''Velocette'' KTT MK VIII 350 cm³, ''BSA "Gold Star"'' 350 cm³, Lohner Roller, ''Norton "Dominator"'' 500 cm³, ''AJS'', Puch u. a.
 
Nach dem überraschend frühen Tod seines Vaters (1952), der in Vöcklabruck Rechtsanwalt war, musste er sich auf Rennen in Österreich einschränken. In Vöcklabruck betrieb er einen Motorradhandel (bis [[25. März]] [[1958]]<ref>Löschung im Gewerberegister von Vöcklabruck</ref>). Neben Straßenrennen mit Motorrädern nahm er auch an Roller-Rennen mit einem Lohner Roller teil (z. B. in Linz), sowie an mehrtägigen Alpenrundfahrten mit Kleinmotorrädern. Im Laufe der Jahre fuhr er dabei verschiedene Motorradmarken: ''Rudge'' 250 cm³, ''Velocette'' KTT MK VIII 350 cm³, ''BSA "Gold Star"'' 350 cm³, Lohner Roller, ''Norton "Dominator"'' 500 cm³, ''AJS'', Puch u. a.
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1952 erhielt er seine "heiß-umstrittene, lang erwartete 'Federbett' Norton 500 cm³.
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1952 erhielt er seine "heiß-umstrittene, lang erwartete" 'Federbett' Norton 500 cm³.
    
[[1955]] beendete er dann seine aktive Motorradrennfahrerlaufbahn. Erst ab [[1973]] fuhr er dann wieder regelmäßiger bei Motorveteranen-Veranstaltung im Sattel von Motorräden - allerdings im Renntempo - bis dahin blieben nur Probefahrten im Rahmen von Motorsportjournalisten-Veranstaltungen.
 
[[1955]] beendete er dann seine aktive Motorradrennfahrerlaufbahn. Erst ab [[1973]] fuhr er dann wieder regelmäßiger bei Motorveteranen-Veranstaltung im Sattel von Motorräden - allerdings im Renntempo - bis dahin blieben nur Probefahrten im Rahmen von Motorsportjournalisten-Veranstaltungen.
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: [[11. Juni]], Feldkirch, Vorarlberg: "Großer Preis von Östereich": "Mit viel Pech und Ärger ausgefallen wegen Kegelradbruch" (Velocette)
 
: [[11. Juni]], Feldkirch, Vorarlberg: "Großer Preis von Östereich": "Mit viel Pech und Ärger ausgefallen wegen Kegelradbruch" (Velocette)
 
: Straßenrennen in Gmünd, NÖ., Klasse bis 350 cm³ Touren- und Sportmaschinen, fünf Runden = 17 km: 1. Platz auf BSA "Gold Star" (10:43,8 min. = 95,0 km/h) vor Helmut Volzwinkler auf Puch GSG (10:59,6 min.)
 
: Straßenrennen in Gmünd, NÖ., Klasse bis 350 cm³ Touren- und Sportmaschinen, fünf Runden = 17 km: 1. Platz auf BSA "Gold Star" (10:43,8 min. = 95,0 km/h) vor Helmut Volzwinkler auf Puch GSG (10:59,6 min.)
: [[8. Juli]], Motorradrennen um das Heustadelwasser in Wien: 3. Platz in der Kat. A, Klasse 500 cm³ auf Velocette (18:41 min.) hinter Leo Fassl ((16:27 min.) und Sepp Herburger (17:34,8 min.)<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=UdFtYcs4BD5Xw0FyTM7CF2Es8V13NBHmGtcx0maOpII%2FiYzNPv3Oc18l7u9G7fHqvWkPUm8jsJ%2B78ZaQfDPOIEZch50lY9GPoihOjgq%2FZt%2B10ZGswOvEN9dqjWEg1FDV&id1=19500710_05&q=stra%25C3%259Fenrennen%252BStockerau#slide5 www.sn.at], Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 10. Juli 1950 sowie [[Austro-Motor]], 8/1950, Seite 249</ref>
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: [[8. Juli]], Motorradrennen um das Heustadelwasser in Wien: 3. Platz in der Kat. A, Klasse 500 cm³ auf Velocette (18:41 min.) hinter [[Leonhard Fassl|Leo Fassl]] ((16:27 min.) und Sepp Herburger (17:34,8 min.)<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=UdFtYcs4BD5Xw0FyTM7CF2Es8V13NBHmGtcx0maOpII%2FiYzNPv3Oc18l7u9G7fHqvWkPUm8jsJ%2B78ZaQfDPOIEZch50lY9GPoihOjgq%2FZt%2B10ZGswOvEN9dqjWEg1FDV&id1=19500710_05&q=stra%25C3%259Fenrennen%252BStockerau#slide5 www.sn.at], Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 10. Juli 1950 sowie [[Austro-Motor]], 8/1950, Seite 249</ref>
 
: [[22. Oktober]], Straßenrundrennen in Salzburg-[[Liefering]]: Er nahm mit einer Jawa 350 Sport der Wiener Firma Faber teil, für eine Top-Platzierung reichte es nicht, aber er fuhr die schnellste Runde im Rennen mit 01:36,0 min. = 101,4 km/h<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=AK1REE46xt4RAOYOK03DEJjSzUOhnSsSfVHXAPjA1QlLnXHCkpxrcIgflMd7UeBSZNVGOJeYCIegPNvgLHT2utrr4yKOlzZfqpSm8jtLTgERegn8ix8IYrPcd5oWy88B&id1=19501014_08&q=stra%25C3%259Fenrennen%252BStockerau#slide6 , Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 23. Oktober 1950</ref>
 
: [[22. Oktober]], Straßenrundrennen in Salzburg-[[Liefering]]: Er nahm mit einer Jawa 350 Sport der Wiener Firma Faber teil, für eine Top-Platzierung reichte es nicht, aber er fuhr die schnellste Runde im Rennen mit 01:36,0 min. = 101,4 km/h<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=AK1REE46xt4RAOYOK03DEJjSzUOhnSsSfVHXAPjA1QlLnXHCkpxrcIgflMd7UeBSZNVGOJeYCIegPNvgLHT2utrr4yKOlzZfqpSm8jtLTgERegn8ix8IYrPcd5oWy88B&id1=19501014_08&q=stra%25C3%259Fenrennen%252BStockerau#slide6 , Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 23. Oktober 1950</ref>
 
: Gmundner Bergrennen auf Puch TFS: Datum nicht bekannt, 4. in der Klasse bis 250 cm³, Sieger in der Klasse bis 350 cm³ und 2. in der Rennklasse bis 250 cm³,
 
: Gmundner Bergrennen auf Puch TFS: Datum nicht bekannt, 4. in der Klasse bis 250 cm³, Sieger in der Klasse bis 350 cm³ und 2. in der Rennklasse bis 250 cm³,
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* [[1951]]:
 
* [[1951]]:
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: 1. Mai Rennen: In der Klasse bis 350 cm³ am Start gewesen, kam aber nicht unter die ersten drei (4. oder 5.)<ref>[[Austro-Motor]], Ausgabe 6/51, Seite 274</ref>
 
: Straßenrennen Gmünd: Datum und Platzierung nicht bekannt
 
: Straßenrennen Gmünd: Datum und Platzierung nicht bekannt
: "Rund um Schotten": Datum und Platzierung nicht bekannt
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: [[15. Juli]]: "Rund um Schotten": Platzierung nicht bekannt
 
: Int. Rennen in Hockenheim, Klasse bis 350 cm³: Datum und Platzierung nicht bekannt
 
: Int. Rennen in Hockenheim, Klasse bis 350 cm³: Datum und Platzierung nicht bekannt
 
: [[26. August]]: "Großer Preis von Deutschland" auf der "Solitude" in Freiburg im Breisgau: Platzierung nicht bekannt
 
: [[26. August]]: "Großer Preis von Deutschland" auf der "Solitude" in Freiburg im Breisgau: Platzierung nicht bekannt
    
* [[1952]]:
 
* [[1952]]:
: 1. Mai Rennen: 6. Platz in der 500-cm³-Klasse auf Norton "Federbett"
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: 1. Mai Rennen: 6. Platz und bester Österreicher in der 500-cm³-Klasse auf Norton "Federbett"<ref>[[Austro-Motor]], Ausgabe 6/1952, Seite 285</ref>
 
: [[8. Juni]], Straßenrennen in [[Linz]]: Sieg in der Klasse der Lohner-Roller, er fuhr auch in der 500-cm³-Klasse mit Norton Manx mit
 
: [[8. Juni]], Straßenrennen in [[Linz]]: Sieg in der Klasse der Lohner-Roller, er fuhr auch in der 500-cm³-Klasse mit Norton Manx mit
 
: [[5. Oktober]]: Straßenrennen Großraming, OÖ.: Platzierung nicht bekannt
 
: [[5. Oktober]]: Straßenrennen Großraming, OÖ.: Platzierung nicht bekannt
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* [[1954]]:  
 
* [[1954]]:  
: [[25. April]], Straßenrundenrennen in Mattighofen, OÖ.: Datum und Platzierung nicht bekannt
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: [[25. April]], Straßenrundenrennen in Mattighofen, OÖ.: Platzierung nicht bekannt
 
: 1. Mai Rennen: Zweiter in der Klasse bis 500 cm³ hinter Helmut Volzwinkler und Dritter in der Klasse bis 350 cm³
 
: 1. Mai Rennen: Zweiter in der Klasse bis 500 cm³ hinter Helmut Volzwinkler und Dritter in der Klasse bis 350 cm³
: [[16. Mai]], Gmünd ([[NÖ]].): Sieger in der Klasse 350 cm³ Touren- und Sportmaschinen<ref>Quelle [http://www.motorsportstatistik.com/Rennsportstatistik-%D6sterreich/Rennen%20%D6sterreich/Rennen%201954.htm www.motorsportstatistik.com]</ref>
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: [[16. Mai]], Gmünd ([[NÖ]].): Sieger in der Klasse 350 cm³ Touren- und Sportmaschinen<ref>Quelle [http://www.motorsportstatistik.com/Rennsportstatistik-%D6sterreich/Rennen%20%D6sterreich/Rennen%201954.htm www.motorsportstatistik.com] sowie [[Austro-Motor]], Ausgabe 6/1954, Seite 236</ref>
 
: [[12. September]]: Bronze-Medaille in der Kategorie A/1 in der Wertungsgruppe 2, Klasse Touren 350 cm³, bei der Wertungsfahrt rund um [[Ried im Innkreis]]
 
: [[12. September]]: Bronze-Medaille in der Kategorie A/1 in der Wertungsgruppe 2, Klasse Touren 350 cm³, bei der Wertungsfahrt rund um [[Ried im Innkreis]]
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* [[1955]]:
 
* [[1955]]:
 
: [[24. April]]: Straßenrundenrennen in Mattighofen, OÖ.: Platzierung nicht bekannt
 
: [[24. April]]: Straßenrundenrennen in Mattighofen, OÖ.: Platzierung nicht bekannt
: Gmundner Bergrennen: Datum und Platzierung nicht bekannt, er fuhr mit einer ''schnellen'' Puch TFS
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: [[27. Juli]]: Gmundner Bergrennen: Platzierung nicht bekannt, er fuhr mit einer ''schnellen'' Puch TFS
    
== Berufliche Laufbahn ==
 
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