Die Grundlage für die [[Holztrift]] aus dem Pinzgau beruhte auf dem Grundbesitz der Reichenhaller Siedeherren in diesem Gebiet, das seit [[1228]] dem [[Erzbischof von Salzburg]] gehörte. Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg|Rudolf von Hohenegg]] und Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern schlossen [[1285]] einen Vertrag über die Holzrechte der Reichenhaller Bürger im Pinzgau. Mit der Verstaatlichung der Saline durch den bayerischen Herzog um [[1500]] wurde aus den privaten Waldungen schließlich Staatsbesitz. Das Leukental (Raum Kitzbühel und St. Johann in Tirol) und das Pillerseetal waren früher auch Teil der Saalforste. Sie gehörten bis 1504 zu Bayern und konnten für die Holzversorgung der Reichenhaller Saline nicht mehr genutzt werden, nachdem das Gericht Kitzbühel an Tirol gefallen war. | Die Grundlage für die [[Holztrift]] aus dem Pinzgau beruhte auf dem Grundbesitz der Reichenhaller Siedeherren in diesem Gebiet, das seit [[1228]] dem [[Erzbischof von Salzburg]] gehörte. Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg|Rudolf von Hohenegg]] und Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern schlossen [[1285]] einen Vertrag über die Holzrechte der Reichenhaller Bürger im Pinzgau. Mit der Verstaatlichung der Saline durch den bayerischen Herzog um [[1500]] wurde aus den privaten Waldungen schließlich Staatsbesitz. Das Leukental (Raum Kitzbühel und St. Johann in Tirol) und das Pillerseetal waren früher auch Teil der Saalforste. Sie gehörten bis 1504 zu Bayern und konnten für die Holzversorgung der Reichenhaller Saline nicht mehr genutzt werden, nachdem das Gericht Kitzbühel an Tirol gefallen war. |