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Natürlich kommt es auch zu Klagen. "Aber es hält sich in Grenzen. Im Winter sind es mehr", sagt Grundner. "Damit muss jeder Betreiber leben." Mehr Rechtssicherheit wird eine seit Mitte April [[2021]] vorliegende ÖNORM schaffen. Sie regelt den Bau und Betrieb von ''Bikeparks'' und ''Trails'' und klassifiziert sie wie Skipisten. Je nach den Streckeneigenschaften werden die ''Mountainbike''-Wege in vier Schwierigkeitsstufen eingeteilt und einheitlich beschildert. Bisher hat jeder Betreiber die Strecken nach eigenem Gutdünken eingestuft.
 
Natürlich kommt es auch zu Klagen. "Aber es hält sich in Grenzen. Im Winter sind es mehr", sagt Grundner. "Damit muss jeder Betreiber leben." Mehr Rechtssicherheit wird eine seit Mitte April [[2021]] vorliegende ÖNORM schaffen. Sie regelt den Bau und Betrieb von ''Bikeparks'' und ''Trails'' und klassifiziert sie wie Skipisten. Je nach den Streckeneigenschaften werden die ''Mountainbike''-Wege in vier Schwierigkeitsstufen eingeteilt und einheitlich beschildert. Bisher hat jeder Betreiber die Strecken nach eigenem Gutdünken eingestuft.
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Neben dem ''Bikepark'' und den ''Trails'' sind in der Region auch viele Forststraßen für Radfahrer freigegeben. "Für eine allgemeine Öffnung sind wir nicht", sagt Grundner. "Das würde zu mehr Wildwuchs führen. Die Wege müssen organisiert sein." Es müsse Ruhezonen geben. "Bei allen freigegebenen Wegen sind Verträge mit den Grundbesitzern da. Diese Wege sind beschildert, in den Karten eingezeichnet und die Benutzer sind versichert. Und die Grundeigentümer, die das ermöglichen, sind abgesichert, wenn etwas passiert."
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Neben dem ''Bikepark'' und den ''Trails'' sind in der Region auch viele [[Forststraße]]n für Radfahrer freigegeben. "Für eine allgemeine Öffnung sind wir nicht", sagt Grundner. "Das würde zu mehr Wildwuchs führen. Die Wege müssen organisiert sein." Es müsse Ruhezonen geben. "Bei allen freigegebenen Wegen sind Verträge mit den Grundbesitzern da. Diese Wege sind beschildert, in den Karten eingezeichnet und die Benutzer sind versichert. Und die Grundeigentümer, die das ermöglichen, sind abgesichert, wenn etwas passiert."
    
Auch im [[Corona]]jahr [[2020]] war im ''Bikepark'' in Leogang die Zahl der Besucher weiter gestiegen. 196 000 Radfahrer hatten die Leoganger Bergbahnen auf den [[Asitz]] transportiert, von wo zahlreiche ''Trails'' ins Tal führen. Dazu kamen über 100. 000 Fahrten mit dem Förderband beim Übungsgelände im Tal. Auch 2021 rechnet Grundner wieder mit einem guten Ergebnis. Am [[8. Mai]] wurde geöffnet.   
 
Auch im [[Corona]]jahr [[2020]] war im ''Bikepark'' in Leogang die Zahl der Besucher weiter gestiegen. 196 000 Radfahrer hatten die Leoganger Bergbahnen auf den [[Asitz]] transportiert, von wo zahlreiche ''Trails'' ins Tal führen. Dazu kamen über 100. 000 Fahrten mit dem Förderband beim Übungsgelände im Tal. Auch 2021 rechnet Grundner wieder mit einem guten Ergebnis. Am [[8. Mai]] wurde geöffnet.   
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=== Ereignisse ===
 
=== Ereignisse ===
 
Am Sonntagvormittag den [[15. August]] [[2021]], kam es auf der ''Downhill''-Strecke zu einem tödlichen Unfall. Ein Mountainbiker aus den [[Niederlande]]n stürzte und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mountainbiker-auf-downhill-strecke-in-leogang-toedlich-verunglueckt-108041185 www.sn.at], 15. August 2021</ref>
 
Am Sonntagvormittag den [[15. August]] [[2021]], kam es auf der ''Downhill''-Strecke zu einem tödlichen Unfall. Ein Mountainbiker aus den [[Niederlande]]n stürzte und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mountainbiker-auf-downhill-strecke-in-leogang-toedlich-verunglueckt-108041185 www.sn.at], 15. August 2021</ref>
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Ein 26-jähriger Kärntner ist Samstagnachmittag, den [[4. Juni]] [[2022]], auf der ''Downhillline'' mit einem achtjährigen Deutschen kollidiert. Der 26-Jährige sprang talwärts über eine Brücke, als er den bergauf strampelnden Buben bemerkte. Er konnte nicht mehr reagieren und die beiden prallten frontal zusammen, berichtete die Polizei. Der Bub, der mit seinem Vater unterwegs war, blieb bewusstlos liegen. Er wurde ins Krankenhaus geflogen. Der Kärntner blieb unverletzt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/leogang-mountainbiker-kollidierte-mit-kind-bub-schwer-verletzt-122345866 www.sn.at], 5. Juni 2022</ref>
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Zwei Biker, ein 54-jähriger Schweizer und ein 33-jähriger Lette, verstarben am Dienstag, den [[24. Juni]],  und Mittwoch, den [[25. Juni]] [[2025]], nach Unfällen am ''Hot-Shots-Trail''.
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100&nbsp;000 Biker nutzten den Park 2025 und absolvierten rund 500&nbsp;000 Fahrten. Trotz der hohen Anzahl an Besuchern komme es aber zu vergleichsweise wenigen schweren Unfällen. [[2024]] gab es rund 1&nbsp;700 Unfälle im Bikepark. 300 Biker mussten per Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert werden. In 110 Fällen ging es kritischer zu − diese Personen mussten via Notarzthubschrauber transportiert werden.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/bikepark-leogang-was-unfaellen-180562621 www.sn.at], 27. Juni 2025</ref>
    
== Quelle ==
 
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* {{Quelle SN|3. Mai 2021}}
 
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== Einzelnachweis ==
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