Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
9 Bytes hinzugefügt ,  13:00, 22. Mär. 2021
K
Textersetzung - „Erzstift St. Peter“ durch „Benediktinerstift St. Peter“
Zeile 9: Zeile 9:     
==Geschichtliche Entwicklung==
 
==Geschichtliche Entwicklung==
Heute besitzt der Freistaat Bayern rund 18 500 Hektar (185 km²) Grund und Boden im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]], das entspricht fast der Fläche der großen Marktgemeinde [[Abtenau]] (186 km²). Es geht dabei um die Nutzung der Wälder. Schon seit [[Bayerische Herzöge in Salzburg|Herzog]] [[Theodo]] von Bayern im [[8. Jahrhundert]] 20 Salzsieden in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] an das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]] schenkte, wird Holz aus den salzburgischen und berchtesgadnischen Schwarzwäldern im [[Saalachtal]] zur [[Saline Reichenhall]] geliefert.  
+
Heute besitzt der Freistaat Bayern rund 18 500 Hektar (185 km²) Grund und Boden im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]], das entspricht fast der Fläche der großen Marktgemeinde [[Abtenau]] (186 km²). Es geht dabei um die Nutzung der Wälder. Schon seit [[Bayerische Herzöge in Salzburg|Herzog]] [[Theodo]] von Bayern im [[8. Jahrhundert]] 20 Salzsieden in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] an das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] schenkte, wird Holz aus den salzburgischen und berchtesgadnischen Schwarzwäldern im [[Saalachtal]] zur [[Saline Reichenhall]] geliefert.  
    
19 dieser 20 Salzsieden gingen dann später in das Eigentum der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] über. Weitere Anteilseigner waren Klöster und Private, die zu ihren Pfannen auch die nötigen Wälder für Holz erhielten, das notwendig war, um die Pfannen zu beheizen. Im [[13. Jahrhundert]] kauften die Bayernherzöge diese Anteile wieder zurück. Ein politisch nicht geklärter Vorgang, in dem Herzog Ludwig [[1228]] die beiden Grafschaften im [[Pinzgau]] dem Reich ''aufsendete'' und Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]] mit ihnen belehnt wurde, beendete die ungehinderte Nutzung der Wälder im Saalachtal.
 
19 dieser 20 Salzsieden gingen dann später in das Eigentum der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] über. Weitere Anteilseigner waren Klöster und Private, die zu ihren Pfannen auch die nötigen Wälder für Holz erhielten, das notwendig war, um die Pfannen zu beheizen. Im [[13. Jahrhundert]] kauften die Bayernherzöge diese Anteile wieder zurück. Ein politisch nicht geklärter Vorgang, in dem Herzog Ludwig [[1228]] die beiden Grafschaften im [[Pinzgau]] dem Reich ''aufsendete'' und Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]] mit ihnen belehnt wurde, beendete die ungehinderte Nutzung der Wälder im Saalachtal.

Navigationsmenü