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Die Pestepidemie von 1625 bis 1626 im [[Lungau]] forderte in [[Tamsweg]] in sechs Monaten 79 Menschenleben.
 
Die Pestepidemie von 1625 bis 1626 im [[Lungau]] forderte in [[Tamsweg]] in sechs Monaten 79 Menschenleben.
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In der Chronik von Golling des Lehrers Georg Meinhardt wird der Pest mit folgenden Worten Erwähnung getan: ''"1625 regierte der schwarze Tod auch in Golling und Umgebung, heischte die Krankheit viele Opfer, welche den Markt ziemlich leer gemacht. Damals stieg man auf die Dächer, um zu sehen, bei welchen Feuerstätten noch Rauch aufstieg, ein Zeichen, dass noch lebende Bewohner im Hause waren."''<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19331129&query=%22pestfriedhof%22&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], 29. November 1933, Seite 7</ref>
    
Die Jahre [[1629]] bis [[1631]] waren zwar nicht Pestfrei, doch traten nur einzelne Fälle auf. Durch Kriegshandlungen 1632 in Augsburg und München kam [[1633]] die Seuche über Regensburg abermals nach Salzburg. [[Mühldorf am Inn]] litt vom Spätsommer[[1634]] bis Ende Jänner [[1635]] unter der Pest (438 Tote). [[Reichenhall]] war von 1634 bis [[1636]] von der Seuche heimgesucht worden, Hallein 1634 und 1635.
 
Die Jahre [[1629]] bis [[1631]] waren zwar nicht Pestfrei, doch traten nur einzelne Fälle auf. Durch Kriegshandlungen 1632 in Augsburg und München kam [[1633]] die Seuche über Regensburg abermals nach Salzburg. [[Mühldorf am Inn]] litt vom Spätsommer[[1634]] bis Ende Jänner [[1635]] unter der Pest (438 Tote). [[Reichenhall]] war von 1634 bis [[1636]] von der Seuche heimgesucht worden, Hallein 1634 und 1635.
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=== Das Ende der Pest in Salzburg ===
 
=== Das Ende der Pest in Salzburg ===
 
Die letzte Pestwelle erfasste das Fürsterzbistum in den Jahren [[1713]] und [[1714]].
 
Die letzte Pestwelle erfasste das Fürsterzbistum in den Jahren [[1713]] und [[1714]].
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Im Jahre 1714 herrschte, wie die alten Totenbücher besagen, in [[Köstendorf]] die Pest. So wurden allein aus dem Dorf Steindorf bei [[Straßwalchen]] vom 4. Oktober bis 16. Dezember 1714 33 Personen dahingerafft und am St. Johannsberg-Pestfriedhof begraben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490126&query=%22pestfriedhof%22&seite=3 ANNO], Salzburger Volkszeitung, 26. Januar 1949, Seite 3</ref>
    
== Infektions- oder Pest-Ordnungen ==
 
== Infektions- oder Pest-Ordnungen ==