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Ein sehr persönliches Anliegen von Karolina Augusta war die "altbewährte Mädchenerziehung" des Ordens der Salzburger [[Ursulinen]].  Seit [[1827]] hatte sie Kontakt zum [[Ursulinenkloster]]. Um 1850 kümmerte sie sich verstärkt um diesen Orden. So übernahm die nunmehrige Kaiserin-Witwe für eine beachtliche Anzahl von Mädchen die Kosten für deren Erziehung. In ihrem Todesjahr lebten bei den Salzburger Ursulinen siebzehn Mädchen auf ihre Kosten: für fünf bezahlte sie einen Teil des Kostgeldes, für die restlichen zwölf übernahm sie die gesamten Wohn- und Ausbildungskosten. Bei ihren Visitationen besuchte sie mit Vorliebe das ''Kosthaus'' und die Schule des Klosters. Beispielsweise nahm sie am Religionsunterricht teil. Oder sie führte Gespräche mit den im Internat lebenden Mädchen.  
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Ein sehr persönliches Anliegen von Karolina Augusta war die "altbewährte Mädchenerziehung" des Ordens der Salzburger [[Ursulinen]].  Seit [[1827]] hatte sie Kontakt zum [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|Ursulinenkloster]]. Um 1850 kümmerte sie sich verstärkt um diesen Orden. So übernahm die nunmehrige Kaiserin-Witwe für eine beachtliche Anzahl von Mädchen die Kosten für deren Erziehung. In ihrem Todesjahr lebten bei den Salzburger Ursulinen siebzehn Mädchen auf ihre Kosten: für fünf bezahlte sie einen Teil des Kostgeldes, für die restlichen zwölf übernahm sie die gesamten Wohn- und Ausbildungskosten. Bei ihren Visitationen besuchte sie mit Vorliebe das ''Kosthaus'' und die Schule des Klosters. Beispielsweise nahm sie am Religionsunterricht teil. Oder sie führte Gespräche mit den im Internat lebenden Mädchen.  
    
Karolina Augusta förderte nicht nur in Salzburg den Orden der Ursulinen, sondern auch deren Niederlassung in Wien. Ab [[1817]] besuchte Karolina Augusta das Wiener Kloster häufig, manchmal sogar in Begleitung des Kaiser oder anderen Mitgliedern des Kaiserhauses. Neben dem Salzburger und Wiener Kloster besuchte sie auch das Innsbrucker Kloster, wie beispielsweise anlässlich eines zweiwöchigen Innsbruck-Aufenthalts im Juli [[1849]]. Über diesen Besuch schrieb sie an ihren Bruder: "'Heute machte ich meinen alten Bekannten den Ursulinen einen Besuch. Vor 17 Jahren war ich das letzte Mal bei ihnen...'" <ref>Rath 1993, S. 106</ref>.
 
Karolina Augusta förderte nicht nur in Salzburg den Orden der Ursulinen, sondern auch deren Niederlassung in Wien. Ab [[1817]] besuchte Karolina Augusta das Wiener Kloster häufig, manchmal sogar in Begleitung des Kaiser oder anderen Mitgliedern des Kaiserhauses. Neben dem Salzburger und Wiener Kloster besuchte sie auch das Innsbrucker Kloster, wie beispielsweise anlässlich eines zweiwöchigen Innsbruck-Aufenthalts im Juli [[1849]]. Über diesen Besuch schrieb sie an ihren Bruder: "'Heute machte ich meinen alten Bekannten den Ursulinen einen Besuch. Vor 17 Jahren war ich das letzte Mal bei ihnen...'" <ref>Rath 1993, S. 106</ref>.

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