Glockenturm: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Seite wurde neu angelegt
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 16: Zeile 16:


[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Glockenturm]]
[[Kategorie:Glockenturm|!]]

Version vom 16. Juni 2019, 12:40 Uhr

Datei:Glockenturm Festung Hohensalzburg 01.jpg
Glockenturm auf der Festung Hohensalzburg.
Gollehenhof in St. Johann im Pongau mit Glockenturm

Der Glockenturm ist ein Turm, in dem ein Geläute untergebracht ist.

Geschichte

Kirchglockenturm

Er entstand in der Romanik, ursprünglich als freistehenden, vom Kirchenschiff getrennter Turm. Erst später wurde dieser Turm in den Kirchenbau integriert.

Mangels anderer Kommunikationsmöglichkeiten wurden mit dem akustische Signal Hinweisen auf Essenszeiten, Gottesdienste, Hochzeiten oder Beerdigungen verbreitet. Zwei Sonderfunktionen waren das Wetterläuten und die Meldung eines Feuers zur Verständigung von Hilfskräften. Die Glocke im Glockenturm, im Volksmund auch Sterzglocke genannt, wurde geläutet, wenn die Leute auf den Feldern zum Mittag- und Abendessen in die Stube gerufen wurden.

Andere Glockentürme

Im Alpenraum weit verbreitet sind auch kleine Turmaufsätze, meistens ein in aufwändiger Zimmermannsarbeit gefertigtes Tragegestell für eine freischwingende Glocke auf Dächern von Bauernhöfen, die ein Geläute tragen. Ein solcher Turm besteht meistens aus Lärchenholz und kostet heute zwischen Euro 400.- und Euro 3.000.-

Quellen