Grießner Moor

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Westteil des Grießner Moores mit Blick auf das Magnesitwerk Hochfilzen
Bruchwald im Grießner Moor. Im Bildhintergrund die Abraumhalde des Magnesitwerkes, die der Flussregenpfeifer als Sekundärbiotop zum Brüten nutzt.

Das Grießner Moor ist ein Hochmoor im Mitterpinzgau in Grenznähe zu Tirol.

Beschreibung

Das Grießner Moor ist ein geschützter Landschaftsteil im Gemeindegebiet von Leogang im Mitterpinzgau. Es befindet sich in der Passverebnung des Grießenpass und umfasst eine Fläche von rund 43 ha, die aus 35 % Streuwiesen, fünf Prozent Intensivwiesen, zehn Prozent Wald, 30 % Schilf, 20 % Sonstiges sowie null Prozent Ackerland besteht. Es wird im Südwesten vom Bahndamm der Westbahn, im Nordwesten vom Magnesitwerk Hochfilzen und im Norden durch die Loferer Steinberge begrenzt. Das Zentrum des Feuchtgebietes bildet der Grießensee. Das Gebiet besteht aus Wasser-, Verlandungs-, Sumpf- und Moorgesellschaften.

Ein Störfaktor ist der Klärteich des Magnesitwerkes mit seinen mineralstoffreichen Abwässern. Während die abnehmenden Abbautätigkeiten dessen Einwirkung auf das Gebiet jedoch zunehmend verringern, sind mit dem Befischen des Grießensees, sowie durch die im Sommer bewirtschaftete und touristisch genutzte Alm neue Beeinträchtigungen dazu gekommen.

Was wird hier geschützt?

Das Grießner Moor ist ein bedeutendes Vogelbrutgebiet. Es kommen hier neun Wiesenvogelarten vor, von denen acht auch hier brüten. Die zwei hier vorkommenden Vogelarten mit dem höchsten Gefährungsstatus sind die Bekassine und der Karmingimpel. Hier befindet sich zudem das einzige Vorkommen der Wechselkröte im Bundesland Salzburg.

Quellen