Café Classic

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mozart-Wohnhaus am Makartplatz, links das Café Classic.

Das Café Classic ist ein Salzburger Kaffeehaus.

Geschichte

Im Jahr 2000 eröffneten Andrea und Markus Götzenauer im Mozart Wohnhaus am Makartplatz in der rechtsufrigen Altstadt ein Kaffeehaus. Nach Ende des vierten Lockdowns im Zuge der Coronapandemie sperrte das Café am 17. Dezember 2021 noch einmal für zwei Wochen. Dann schloss es für immer.

Die Entscheidung fiel dem Pächter-Ehepaar nicht leicht. Der Grund für ihre Entscheidung ist das "Zauberflöten-Häuschen". Das ist ein Wiener Holzpavillon aus dem 18. Jahrhundert, von dem es heißt, dass Wolfgang Amadé Mozart Teile der Zauberflöte darin komponiert haben soll. Dieser Pavillon kam über Umwege bis in den Garten an der Mauer zum Mirabellgarten beim Mozarteum. Nun soll er im Zuge der Umbauarbeiten den Hof des Mozart-Wohnhaus bereichern. Hier befand sich jedoch bis zuletzt der Gastgarten des Café Classic. "Ohne Gastgarten kann man heute als Gastronom kaum mehr überleben - erst recht seit der Pandemie", erklärt das Ehepaar den Rückzug. Beide betonen aber, dass sie volles Verständnis für die Vorgehensweise der Stiftung Mozarteum haben. "Wir haben die Pacht des Gastgartens seit 2006 jedes Jahr neu verlängert. Wir wussten, dass es eines Tages so weit sein wird. Und jetzt ist es so weit", sagt Markus Götzenauer.

Das Ehepaar Götzenauer übernahm im April 2022 die Erentrudisalm in Elsbethen. Das ist ein wunderschön renovierter Betrieb, der sich im Besitz der Schwestern der Benediktinerinnenabtei Nonnberg befindet. Peter Esterer wurde im April 2022 mit seiner Familie neuer Pächter des Cafés Classic. Eine mittlerweile 22 Jahre alte Genehmigung für einen Gastgarten mitten im Grün auf dem Makartplatz hat Café-Classic-Betreiber Peter Esterer ausgegraben. Nur eine Saison lang hatte dort der Vorpächter Gäste bewirtet - weil er kurz darauf die Möglichkeit erhielt, im Innenhof von Mozarts Wohnhaus, in dem sich das Café befindet, einen Gastgarten zu betreiben. Er ließ ein sechs mal sechs Meter großes Holzpodest errichten, auf dem dann Platz für bis zu 24 Gäste sein wird.

Quellen