Ampfing ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn. Ampfing ist einer der Hauptorte des Isentals im Isengau.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals im Jahr 788 in der Notitia Arnonis erwähnt. Bekanntheit erlangte der Ort durch die lange als Schlacht bei Ampfing bezeichnete Schlacht im Jahr 1322 zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen, bei der über die Krone des Heiligen Römischen Reiches auf dem Schlachtfeld entschieden wurde.

Die Pfarre war von 1220 bis 1802 dem Augustiner-Chorherrenstift Au am Inn inkorporiert und gehörte zum Archidiakonat Gars am Inn.

Ampfing gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Herzogtums Bayern. Über die Obmannschaft Ampfing übte jedoch das Erzstift Salzburg bis 1803 die niedere Gerichtsbarkeit über seine Untertanen in diesem Gebiet aus.

Weitere Salzburgbezüge

Um 1000 erfolgt die erste Erwähnung einer Kirche in Saalfelden: Dietmar, ein adeliger Mann aus Saalfelden, bietet seinen Grundbesitz und seine Kirche Erzbischof Hartwig zum Tausch gegen ein Gotteshaus in Ampfing an.[1]

Die Ampfinggasse, eine Straße im Salzburger Stadtteil Maxglan, ist nach diesem Ort benannt.

Weblink

Quelle

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Ampfing"

Fußnote