Lebensraum Tageshospiz Kleingmain
Das Lebensraum Tageshospiz Kleingmain wird von der Hospiz-Bewegung Salzburg Verein für Lebensbegleitung und Sterbebeistand in Salzburg-Kleingmain (Morzg) betrieben.
Das Tageshospiz
Gegründet wurde die Hospiz-Bewegung 1962 von der Engländerin Cicely Saunders als begleitende Hilfe für Sterbende und deren Angehörige. „Du bist wichtig, einfach weil du du bist; du bist bis zum letzten Augenblick deines Lebens wichtig. Wir werden alles tun, damit du nicht nur in Frieden sterben, sondern vor allem leben kannst bis zuletzt“ war ihr Leitgedanke.
In Österreich besteht die Bewegung seit März 1992, 2002 wurde das Tageshospiz Kleingmainerhof als erstes österreichisches Tageshospiz auf Anregung von Fr. Dechant, der Gattin des damaligen Salzburger Bürgermeisters, eröffnet. An fünf Tagen der Woche, von Montag bis Freitag, stehen medizinische und begleitende Betreuung durch ehrenamtliche ausgebildete Betreuer Betroffenen kostenfrei zur Verfügung. Lediglich für die Mahlzeiten wird ein Unkostenbeitrag von sieben Euro pro Person und Tag erhoben.
Die Einrichtung finanziert sich über Einnahmen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, sowie Erlöse aus Benefizveranstaltungen. Diese machen zusammen mehr als die Hälfte der Einnahmen aus. Mit etwa einem Fünftel des Jahresbudgets wird sie durch die Caritas der Erzdiözese Salzburg in Form einer Personalsubvention unterstützt. Ein weiteres Fünftel für die Dienste der mobile Hospizbegleitung und des Tageshospizes kommt von den Subventionsgebern Stadt und Land Salzburg, der SAGES und den Gemeinden. Die Sozialversicherungsträger tragen einen Teil der ärztlichen Leistung im Tageshospiz durch einen Zuschuss pro Patiententag.
Weblink
Quelle
- Eigenartikel Peter Krackowizer