Hollersbach (Wildbach)
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|---|---|
| Basisdaten | |
| Länge: | XXX km |
| Quelle: | in einem Hochgebirgssee |
| Quellhöhe: | 2 477 m ü. A. |
| Mündung: | Hollersbach im Pinzgau |
| Mündungshöhe: | 807 m ü. A. |
| Höhenunterschied: | 1 670 m |
Der Hollersbach ist ein mächtiger Gebirgsbach, der das Hollersbachtal - ein Tal in den Hohen Tauern im Oberpinzgau – entwässert und vor dem Verlassen der Talenge in einem Stauwehr und einem dahinter befindlichen Stausee auch der Gewinnung von Spitzenenergie dient.
Herleitung des Namens
Der Name des Hollersbaches leitet sich wie die gleichnamige Ortsbezeichnung Hollersbach im Pinzgau von der "Hollerstaude", d.h. dem Roten Holunderstrauch ab. Der Schwarze Holler ist im Tal nur selten und nur gepflanzt anzutreffen, er Rote Holler dagegen auch am Bachufer nicht selten.
Verlauf
Der Hollersbach entsteht durch den Zusammenfluss von Hüttenbach (auch Weißeneggbach genannt) und dem Seebach südlich der Ofneralm im Hollersbachtal auf über 1 550 m ü. A.. Der Zusammenfluss der beiden Gebirgsbäche befindet sich in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern . SAGIS gibt jedoch - ebenso wie der franzisceische Kataster.- Während der ersten zwei Drittel seines Verlaufes nimmt der Hollersbach zahlreiche von beiden Talseiten zufließenden Wildbäche auf. Während seines gesamten weiteren Verlaufes fließt der Hollersbach annähernd geradlinig von Süden nach Norden. Erst in den 2 km wendet er sich nach Nordosten. Der Hollersbach durchfließt nach der Vereinigung von Seebach und Weißeneggbach anschließend die Ofneralm mit dem Ofner Boden, mit naturschutzfachlich wertvollen anmoorigen und sumpfigen Teilen, die in ihrer Entstehung auf Felsstürze der Säullahnrinne und der östlich davon gelegenen Steigklamm zurückgeht. Der letzte große Felssturz aus der Säullahnrinne nördlich des Ofner Bodens geht auf das Jahr 1933 zurück. In der Folge dieses Felssturzes bildete sich der Ofnerbodensee. Dieser See verlandete in den Jahrzehnten danach immer mehr bis er nach dem Jahr 200 wieder vollständig verschwunden war. Von den oben genannten Felsrinnen lösen sich im Winter regelmäßig Lawinen. In seinem weiteren Verlauf begrenzt der Hollersbach rechtsufrig die Roßgrubalm und die kleine innere Schuhbichlalm. Es folgen linksufrig die große Scharrer Grundalm, wo westlich ein Wildbach (Gamskarlbach) über einen bemerkenswerten Wasserfall in den Hollersbach mündet. Neben der Scharrer Grundalm befindet sich in Richtung Talausgang die äußere Schuhbichleralm, die derzeit im Wesentlichen der Ziegenhaltung dient. Gegenüber liegt rechtsufrig im Raum der Sauersteinalm der ehemalige Gasthof "Edelweiß", talauswärts gefolgt von der großen Ottacher Grundalm und der Senningerbräualm, welche seit vielen Jahrzehnten nicht mehr als Almwirtschaft geführt wird, sondern als reiner Ausflugsgasthof. Es folgen linksufrig die kleine Dorferwirtsalm , rechtsufrig die Wirtsalm und weiter talauswärts linksufrig die Leitneralm. Anschließend durchfließt der Hollersbach ein lang gestrecktes Waldstück, bis er in dem Hollersbacher Ortsteil Reitlehen in das Salzachtal eintritt. Dort befindet sich auch das Kraftwerk Hollersbach mit einem 1949 erbauten größeren Speichersee.
Der Bachlauf in seiner Struktur im Almenraum
Der Bachlauf in seiner Struktur im nördlichen bewaldeten Teil
Der Bachlehrweg im Hollersbachtal
Der Hollersbach fließt in der Folge recht hart verbaut geradlinig durch den Ort Hollersbach im Pinzgau, wird von der B 165, der Gerlos Alpenstraße, überbrückt und mündet schließlich noch auf Höhe von Hollersbach, das auf 807 m ü. A. liegt, in die Salzach.
Fremdenverkehr
Quellen
- Österreichische, topografische Karten, 1:25 000, 3226 – West, Großvenediger (2010), und 3220 – West, Mittersill, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, (2009)
- SAGIS