Kajetan Lürzer von Zechenthal
Kajetan Anselm Johann Maria Lürzer von Zehendthal zu Dorfheim (* 20. April 1789 Saalfelden, † 31. Dezember 1840 Dorfheim) war k. k. Oberförster, Oberverweser in Lend und Besitzer des Schlosses Dorfheim bei Saalfelden.[1]
Leben
Er stammte aus der Salzburger landständischen Familie Lürzer von Zehendthal. Er war ein Enkel des Friedrich Ignaz Lürzer von Zechenthal (* 1680, † 1768), des Pflegers zu Mittersill (in dessen zweiter Ehe; Kajetan ist damit Begründer der jüngeren Linie der Lürzer von Zechendthal, das ist seine Schreibweise des Namens), und der Anna Maria Theresia von Khuepach zu Ried, Zimmerlehen und Haslburg (* 1698, † 1775). Sein Vater war Judas Thaddäus Kajetan Johann Nepomuk Lürzer von Zechenthal (* 1739; † 1822). Nach seiner Großmutter erbte er Dorfheim, das er arrondierte und das bis 1850 im Familienbesitz blieb[2]).
Er war verheiratet mit Josepha Maria, geborene Fellnstainer (* 29. Februar 1796 Neumarkt, † 30. März 1863 Salzburg), Handelsmannstochter von Neumarkt.
Er hatte die Kinder
- Josefa (* 1815; † 1865), verheiratet mit Franz Gugg (* 1788, † 1856, Maschinendirektor bei der Nordbahn ); Mutter der Anna von Frey;
- Maria (* 1816; † 1901),
- Rosa (* 1818; † 1861),
- Mathias Kornehl (* 1821; † 1889),
- Kajetan (* 1824; † 1850),
- Ignaz Anselm (* 1825; † 1907),
- Franz (* 1828; † 1895),
- Rupert Moritz (* 1829; 1910),
- Elisabeth (* 1832),
- Isabella Elisabetha (* 23. August 1835 in Saalfelden [a.A.: Seekirchen]; † 3. Jänner 1923); heiratete am 17. August 1861 in der Salzburger Dompfarre Hermann Martin Rhomberg (* 17. März 1825 in Dornbirn; Sohn von Franz Josef Rhomberg und Maria Anna geb. Herburger), nachmals k. k. Polizeirat in Bregenz.
- Maximilian (* 1837; † 1905),
- Moritz (* 1839; † 1842),
Quellen
Fußnoten
- ↑ Nekrolog auf Carl von Frey in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 36, 1896, S. 427-432 (S. 428 FN 1).
- ↑ vgl. http://www.burgen-austria.com/Archiv.asp?Artikel=Saalfelden – Dorfheim. Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser Österreichs, Band 1, Wien 1905, S. 399.