Konrad IV. von Fohnsdorf

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Konrad IV. von Fohnsdorf (auch: Konrad IV. von Breitenfurt) († 28. März 1312 in Salzburg) war Erzbischof von Salzburg.

Konrad war kein unmittelbarer Kandidat für die Nachfolge Erzbischof Rudolfs gewesen, Herzog Stephan von Niederbayern und Abt Heinrich von Admont galten als die beiden aussichtsreichen Anwärter, aber dem Papst gefielen beide nicht und so wählte er Konrad aus dem Salzburger Domkapitel aus. Am 26. Jänner 1291 wurde Konrad zum Erzbischof ernannt.

Konrad hatte von Beginn seiner Regentschaft an mit zahlreichen Problemen zu kämpfen: da waren einerseits die Salzburger selbst, die lieber den Sohn Ottos als Erzbischof gesehen hätten, und da war aber auch Abt Heinrich, der gekränkt wegen der Ablehnung des Papstes, gegen Konrad arbeitete.

Konrad ließ sich auf der Seite der Bayern auf einen Krieg gegen die Habsburger in der Steiermark ein und verlor dabei prompt. Die Streitigkeiten setzten sich noch bis 1296 fort. Erst ein Friedensabkommen vom 24. September 1296 machte der langen Fehde ein Ende und führte fortan zu zahlreichen Kriegseinsätzen Seite an Seite, so auch im Kampf gegen Bayern 1309 bis 1311.

1297 kauft Konrad mit Hilfe zweier Regensburger Juden die Grafschaft Gastein vom Herzog von Bayern. Der Kaufpreis wurde in Raten zurückbezahlt.

Um 1300 kommt Konrad in Besitz der Burg Finstergrün in Ramingstein, Lungau.

Konrad IV. wurde nach seinem Tod im Salzburger Dom begraben.

Quellen

Zeitfolge