Don-Bosco-Schwestern
Die Don-Bosco-Schwestern ist eine katholische Frauenorden, die auch in der Stadt Salzburg vertreten ist.
Geschichte
Die Don-Bosco-Schwestern haben ihren Ursprung in dem kleinen norditalienischen Dorf Mornese. Hier begegnete Don Bosco Maria Mazzarello, die ihre Aufgabe in der Arbeit für junge Mädchen sah. 1872 gründete sie mit Unterstützung von Don Bosco die Kongregation der "Töchter Mariä Hilfe der Christen" (FMA). Im deutschen Sprachraum ist der Orden unter dem Namen „Don Bosco Schwestern“ bekannt.
Die Gemeinschaft verbreitete sich rasch und ist auf allen Kontinenten vertreten. Sie gilt mit rund 15.000 Schwestern als der größte katholische Frauenorden. Das Präventivsystem, das für Don Boscos erzieherisches Handeln kennzeichnend war, ist auch bei den Don-Bosco-Schwestern verwurzelt. Sie versuchen für Kinder und Jugendliche eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich junge Menschen wohl fühlen und wirklich spüren, dass sie geliebt sind. Das spezifisch Frauliche zu leben und die Anliegen der Frau(en) ernst zu nehmen drückt sich in ihrer besonderen Aufmerksamkeit für heranwachsenden Mädchen aus.
Die ersten Don-Bosco-Schwestern erreichten 1928 Österreich und heute arbeiten 85 Schwestern in sieben Niederlassungen als Leiterinnen von Kindergärten, Horte, Schulen, Wohnheime und einer sozialpädagogische Wohngemeinschaft.
Am 25. Mai 2006 eröffneten die Don-Bosco-Schwestern offiziell ihr neues Provinzialat in Salzburg-Liefering, Erzbischof Alois Kothgasser segnete das neue Gebäude.
Kontakt
- Provinzialat der Don Bosco Schwestern
- Schmiedingerstraße 28
- 5020 Salzburg
- Telefon: 06 62 - 42 32 79-11
- Fax: 06 62 - 42 32 79-40