La Scalaria
La Scalaria ist eines der ungewöhnlichsten Eventhotels in Österreich und befindet sich in St. Wolfgang.
Geschichte
Kern des Areals bildet ein umgebautes Schloss, das 1890 auf einem Felsen am Rande von St. Wolfgang errichtet wurde. Das Grundstück umfasst 12.000 m² und 150 Meter Uferlänge vom Wolfgangsee.
Die Großeltern des heutigen Besitzers, Peter Gastberger, waren Fotografen in Mondsee. Als Pilger kamen sie auch nach St. Wolfgang, wo sie einen Verlag für Ansichtskarten mit Motiven aus dem gesamten Salzkammergut eröffneten. 1929 kauften sie die Seevilla, die sie damals Villa Gastberger nannten. Neben dem Fotoatelier richteten sie auch einige Fremdenzimmer ein. 1936 wollten sie im Hotel Post im Zentrum des Ortes ein Fotogeschäft eröffnen und fragten den Besitzer, eine Brauerei, ob dies möglich wäre. Stanta pede wurde ihnen das ganze Haus zum Kauf angeboten und es blieb ebenfalls im Besitz der Familie bis 2008.
Nachdem Vater Gastberger aus der Kriegsgefangenschaft nach dem Zweiter Weltkrieg zurückgekehrt war, erwarb er Schloss Eibenstein, das heutige La Scalaria. Das Schloss gehörten den Erben von Baron Ortlieb. Das Schloss war noch von Dauermietern bewohnt, doch nach und nach zogen diese aus und die Zimmer wurden für Sommerfrischler umgebaut. Gastberger hatte mittlerweile seinen Beruf als Fotograf an den Nagel gehängt und führte das Haupthaus, die Post, die neben der einzigen Küche auch die zentrale Administration beherbergte. die Seevilla und das Schloss wurden von seiner Mutter und seiner Frau als Frühstückspensionen geführt.
Peter Gastberger, der Sohn, Jahrgang 1956, war zunächst an einer Fremdenverschule gewesen, und nach einiger Zeit im Ausland absolvierte er im Schnellgang in Wien das Studium der Handelswissenschaften. Es folgten ein Jahr in Frankreich, danach verschiedene Jobs in Reisebüros und Hotels in England. In Wien gründete er zwischendurch eine kleine Privatbank. Nach insgesamt 10 Jahren im Ausland stieg er 1988 in die elterlichen Betriebe ein.
Zusammen mit seiner Frau Ramona begann er das Hotel Post zu einem Seminarhotel umzubauen. Zur Erweiterung seines Angebots für so genannte Incentive-Veranstaltungen gründete er die Balloon & Airship Company, die unter Führung eigens ausgebildeter Piloten Fahrten über das Salzkammergut anbot. 1994 übergab er dann die Firma an Helmut Tucek, einem besonders tüchtigen Piloten.
Eine Gruppe Wasserskifahrer, die alljährlich mehrere Wochen die Seevilla mieteten, brachten Peter und Romana auf die Idee, in St. Wolfgang mehr für kreative Gruppen anzubieten. Als weg von den traditionellen Tourismusangeboten und hin zu neuen Trends.
1997 erfolgte dann der Spatenstich zum Umbau des Schlosses, das um rund 150 Mio Schilling nach den Ideen der Gastberger in ein Eventresort umgewandelt wurde. Im Mai 1998 wurden in einer zweiten Bauphase nochmals 30 Mio Schilling investiert.
Einige Fakten dieser Investitionen: es waren 280 bis 300 Arbeiter tätig, die unter anderem 13.570 m³ Fels abtrugen, 4.610 m³ Beton und 56 Tonnen Stahl verarbeiteten, das Kupferdach hat 2.205 m² Fläche;
Am 11. Mai 1998 wurde dann das Scalaria eröffnet.
Noch waren die Handwerker überall im Haus, stand schon die erste Großveranstaltung an: die Präsentation des neuen Peugeot 206. Und seither reihen sich internationalen Firmennamen an Firmennamen, die im Scalaria ihre Produkte präsentieren:
Namensfindung
scalaria – hinter diesem Zauberwort verbirgt sich kein Hotel im herkömmlichen Sinn. Es ist vielmehr der Traum von einem „bewohnbaren Erlebnis“, wie er wohl tief im Herzen jedes phantasiebegabten Gastes schlummert. Bei seiner Taufe standen die Mailänder Scala und die Art Gallery in Santiago, Chile, Pate, ebenso Räume der Sensationen, die beim Betreten für unaufhörliches Staunen sorgen.
Ausstattung
- Theater-Restaurant Circus Circus mit schwebender Showbühne über dem Wolfgangsee
- Convention Centre mit 20 Seminarräumen
- 3.000 m² Banquett- und Ausstellungsfläche
- die Mystic Underworld & Schloss
- 440 Betten in Designer-Zimmern mit Seeblick und Balkon
- Wellness Landschaft
- Business Corner
- Waterstage - eine Bühne über und auf dem Wolfgangsee
- Wasserlift zum Hotel Seevilla, das ebenfalls der Familie Gastberger gehört