Dietmar II. (Abt von St. Peter)

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Dietmar II. († 25. Februar 1288 in Salzburg) war ein Abt des Stiftes St. Peter.

Dietmar war vor seiner Zeit in St. Peter Abt in Millstatt (Kärnten), damals Erzdiözese Salzburg. 1270 wurde er als Nachfolger des 1269 resignierten Simon II. Abt von St. Peter. Unter Dietmar durften erstmals auch Nichtadelige ins Kloster eintreten. Er schaffte es, das Kloster nach einer turbulenten Zeit während des 13. Jahrhunderts wieder in ruhigere Gewässer zu führen. Davor war St. Peter in der Amtszeit der Äbte Richer und Albert II. durch die Unterstützung des erwählten Erzbischofs Philipp von Spanheim, und den daraus resultierenden Kampf mit dem Domkapitel und dessen Wunschbischof Ulrich von Seckau, in eine arge Krise geschlittert.

Während seiner Amtszeit kam es in der zu St. Peter gehörenden Propstei Wieting (Kärnten) 1278 zu Bauernaufständen, die König Rudolf I. von Habsburg niederschlagen musste. Dietmar war zu diesem Zwecke von Ottokar von Böhmen auf die Seite des Habsburgers gewechselt.

Die Grabplatte Dietmars ist die älteste erhaltene Grabplatte des Klosters.

Quelle