Im Mittelalter waren Handwerker, Gewerbetreibende und Händler in Zünften zusammengeschlossen. Über das Zunftzeichen, ein oder mehrere für ihren Berufsstand typische Symbole, gaben sich die Zunftmitglieder als Berufsausübende öffentlich zu erkennen und drückten durch die Verwendung eines einheitlichen Zeichens ein Gemeinschaftsverständnis aus.
Die Zünfte gibt es heute nicht mehr; ihre Zeichen und Symbole sind noch immer existierend und sie werden auch heute als Berufszeichen er- und anerkannt. In abgewandelten Formen finden sie sich heute in Form von Logos auf Firmenfahrzeugen, in Inseraten und am Briefpapier.[1]
Zeichen: Maischbottich, Schöpfer, Maischscheit und Schaufel, sowie Hopfendolden und Gerstenähren, die von zwei Löwen, dem Wappentier von Salzburg, gehalten wird.