Geschichte
Im Mittelalter waren Handwerker, Gewerbetreibende und Händler in Zünften zusammengeschlossen. Über das Zunftzeichen, ein oder mehrere für ihren Berufsstand typische Symbole, gaben sich die Zunftmitglieder als Berufsausübende öffentlich zu erkennen und drückten durch die Verwendung eines einheitlichen Zeichens ein Gemeinschaftsverständnis aus.
Die Zünfte gibt es heute nicht mehr; ihre Zeichen und Symbole sind noch immer existierend und sie werden auch heute als Berufszeichen er- und anerkannt. In abgewandelten Formen finden sie sich heute in Form von Logos auf Firmenfahrzeugen, in Inseraten und am Briefpapier.[1]
Liste von Zunftzeichen
Apotheker
Zunftzeichen der Apotheker (Beispiele)
Bäcker
Zunftzeichen der Bäcker (Beispiele)
Drechsler
- Zeichen: Kugel, Federaußentaster, Flachmeißel und Abstechstahl (gekreuzt)
Zunftzeichen der Drechsler (Beispiele)
Hutmacher
Zunftzeichen der Hutmacher (Beispiele)
Schlosser
Zunftzeichen der Schlosser (Beispiele)
Schneider, Kleidermacher, Bekleidung, Mode
Zunftzeichen der Schneider (Beispiele)
Weißgerber , Sämischgerber
- Zeichen: zwei gekreuzte Schabeisen oder Lederhose
Zunftzeichen der Weißgerber, Sämischgerber (Beispiele)
Liste von Schildern (Stadt Salzburg)
Cafehäuser
Gasthäuser
Zirkelwirt
Hotels
Hotel Goldener Hirsch
Restaurants
Restaurant zum Mohren
Quelle
Fußnoten