Johannishögl

Version vom 8. Dezember 2015, 19:04 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (es gibt einen Ausblick auf Salzburg, das "wunderschöner" ... ist jetzt vielleicht nicht so notwendig, die zwei Ausblicksbilder auf Wals gebe ich zu Wals, da auf den Bildern nichts auf den Johannishögl hinweist)
St. Johanneskirche
Blick von der Neubichleralm zum Johannishögl
Höglpano im Winter

Der Johannishögl ist eine Erhebung im bayrischen Landkreis Berchtesgadener Land in der Bundesrepublik Deutschland nahe an der österreichischen Grenze im Rupertiwinkel.

Lage

Der Johannishögl ist Teil des dicht bewaldeten Högls, eines nördlich von Bad Reichenhall in Südostoberbayern gelegenen Höhenrückens. Die Erhebung mitsamt dem gleichnamigen Weiler gehört zum Pidinger Ortsteil Kleinhögl. Dieser kleinere Teil der einstigen Gemeinde Högl – daher der Name Kleinhögl – kam erst nach der im Zuge der Gemeindegebietsreform getätigten Auflösung und Aufteilung der alten Gemeinde Högl zwischen ihren Nachbargemeinden im Jahr 1978 zu Piding. Der wesentlich größere Teil wurde der Gemeinde Anger angegliedert.

Ausflugsziele

Auf dem Johannishögl steht die im gotischen Stil erbaute katholische Kirche St. Johannes. Knapp unterhalb der Kirche befindet sich der Berggasthof Johannishögl.

Vom Johannishögl bietet sich den Besuchern bei schönem Wetter ein Ausblick auf die österreichische Landeshauptstadt Salzburg, deren Stadtberge sowie auf die im Flachgau gelegene Gemeinde Wals-Siezenheim.

Der Weg von Ainring zum Johannishögl führt an der Reiter Alm am Ulrichshögl vorbei. Von Piding führt eine Straße zum Johannishögl. Etwas unterhalb des Berggasthofs im Wald an der Straße ist die Johanneskapelle.

Geschichte

Eine Besiedelung der Gegend um den Johannishögl lässt sich durch Bronzefunde am sogenannten Auhögl bereits für die Jungsteinzeit (um 1800 v. Chr.) nachweisen. Auch der Johanneshögl selbst dürfte von den vorchristlichen Kulturen bereits als Kult- und Opferstätte und als Platz der Sonnenverehrung genutzt worden sein. Später siedelte hier wie im gesamten Reichenhaller Becken der keltische Stamm der Alaunen (500 - 15 v. Chr.).

Bildergalerie

Quellen