Salzburger im Spanischen Bürgerkrieg

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Der Spanische Bürgerkrieg dauerte von 1936 bis 1939. Er brach nach dem Putsch der spanischen Armee gegen die republikanische Regierung aus. Auf der Seite der Republik standen Soldaten aus aller Herren Länder, die in den Internationalen Brigaden zusammengefasst waren. Österreicher kämpften in den Bataillonen 12. Februar, Thälmann, Edgar André und Hans Beimler. Besonders illegale Sozialisten und Kommunisten verließen Österreich, das 1936 ebenso eine Diktatur war, um an der Seite der Spanischen Republik gegen den Faschismus zu kämpfen.

Salzburger im Spanischen Bürgerkrieg

Gefallene

  • Josef STÖCKL, Jahrgang 1907, Hilfsarbeiter aus Gnigl
  • Georg FREISINGER, Jahrgang 1908, Maurer aus Hallein
  • Walter HINTSCHICH, Jahrgang 1911, Spengler aus Gnigl
  • Konrad HESS, Jahrgang 1912, Mechaniker aus der Stadt Salzburg
  • Franz SCHMIDHAMMER, Jahrgang 1916, Handelsangestellter aus Gnigl

Nach der Rückkehr verhaftet, deportiert und ermordet

  • Johann BRANDTHALER, Jahrgang 1895, Hilfsarbeiter aus Maxglan
  • Hubert RANZENBERGER, Jahrgang 1901, Maschinist aus Salzburg
  • Josef BÜRZER, Jahrgang 1905, Tischlergehilfe aus Hallein
  • Anton REITER, Jahrgang 1907, Fleischhauer aus Gnigl
  • Richard HOLLEIS, Jahrgang 1910, Hilfssäger aus Maxglan

Schicksal ungeklärt

  • Franz POSPISCHIL, Jahrgang 1911, Schneidergeselle aus Salzburg
  • Hermann MOLTINGER, Jahrgang 1915, Bäckergehilfe aus Maxglan

Überlebende

17 Salzburger überlebten den Spanischen Bürgerkrieg und kehrten nach Salzburg zurück oder siedelten sich in anderen Städten an. Falls sie in deutschen Konzentrationslagern eingesperrt wurden, wurden sie als Opfer anerkannt. Die Zeit als Spanienkämpfer wurde nicht als Beitrag zur Befreiung Österreichs anerkannt.

Quelle

http://www.stolpersteine-salzburg.at/pdf/Spanienkaempfer-aus-Salzburg.pdf