A. C. Wals
| Voller Name | {{{langname}}} |
| Spitzname(n) | {{{spitzname}}} |
| Gegründet | 10. August 1952 |
| Stadion | {{{stadion}}} |
| Plätze/Mitglieder | {{{plätze}}} |
| Präsident/Obmann | Ludwig Bieringer |
| Trainer | {{{trainer}}} |
| Adresse | Bergersteig 20 5071 Wals-Siezenheim Tel: (0 662) 85 68 66 |
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Der A. C. Wals ist ein Ringersportverein aus der Gemeinde Wals-Siezenheim, der mit 47 Mannschaftsmeistertiteln der mit Abstand erfolgreichste Ringerverein Österreichs ist.
Geschichte
Die Walser Ringerpioniere waren Bartl Brötzner, Matthias Berger Andresa Berger und Johann Haring. Nachdem sie einige Jahre lang für den SAK 1914 gerungen hatten und auch als "Legionäre" in Bad Reichenhall erfolgreich gewesen waren, beschlossen sie, in ihrem Heimatort einen eigenen Verein zu gründen. Aus dem A.K. Wals (Athletik-Klub) wurde schon bei der Gründung der A.C., weil die Vereinsbehörde "Club" statt "Klub" in die Dokumente eintrug. Gleich der erste Kampf gegen Germania Dettingen, eine starke hessische Staffel, endete im August 1952 mit einem 5:2-Sieg.
Die erste Heimstätte war der Saal des Gasthauses Santner. Dort belegten Hund und Katzen des Wirtes tagsüber die Ringermatte, ehe abends trainiert wurde. Rasch wurde der Andrang zu Kämpfen so groß, dass der Saal oft völlig überfüllt war.
Erster Star des Vereins war Bartl Brötzner, der 1952 an den Olympischen Spielen in Helsinki teilnahm und als Fünfter nur knapp und nach einer umstrittenen Kampfrichterentscheidung eine Medaille verpasste. Brötzner, der 1956 in Melbourne sogar Vierter wurde, begründete eine lange olympische Tradition, denn der Club stellte von 1952 bis 1992 bei allen Sommerspielen mindestens einen Teilnehmer. Bislang letzter Olympiateilnehmer des A. C. Wals war Amer Hrustanovic, der 2012 in London auf Platz zehn im griechisch-römischen Stil (Kategorie bis 96 Kilogramm) kam.
Auch bei Welt- und Europameisterschaften stellte Wals zahlreiche Kämpfer. Platz vier durch Alexander Neumüller 1990 in Rom war das beste Resultat. 1997 erreichte Nina Strasser, die Pionierin des Frauenringens in Wals, bei der WM in Clermont-Ferrand den fünften Platz. Strasser eroberte im selben Jahr in Warschau Bronze bei der Europameisterschaft. Dies war die zweite Medaille für den Club nach Franz Berger (Bronze 1970 in Ostberlin). Im Nachwuchsbereich stellte der A. C. Wals sogar einen Weltmeister: Georg Marchl triumphierte bei der Jugend-WM 1983 in Colorado Springs (USA).
Am bekanntesten ist der A. C. Wals wegen seiner Dominanz in der österreichischen Bundesliga. In 60 Bestandsjahren bis 2012 ging der Meistertitel 47 Mal nach Wals. Die schärfsten Konkurrenten sind der KSV Götzis und der KSK Klaus aus Vorarlberg. Die konstanten Erfolge basieren zum einen auf der Unterstützung durch die Wirtschaft und die Gemeinde, zum anderen auf der Tradition, dass der Ringersport in einigen Walser "Dynastien" von Generation zu Generation weitergegeben wird. Verdiente Sportler werden in der Regel als Trainer, Funktionäre und Helfer in den Clubbetrieb eingebunden.
Vereinsstruktur
Vereinsvorstand
- Präsident: Ludwig Bieringer
- Obmann: Anton Marchl
- Sportdirektor: Max Außerleitner
Sportler und Trainer
Bekannte Sportler
- Bartl Brötzner: Olympiateilnehmer 1952, 1956, 1960, zehnfacher Staatsmeister
- Bartl Brötzner II.: Olympiateilnehmer 1980, 20-facher Staatsmeister
- Franz Berger: Olympiateilnehmer 1960, 1964, 1968, 1972, WM-Fünfter 1966, 36-facher Staatsmeister
- Alexander Neumüller: Olympiateilnehmer 1988, WM-Vierter 1990, 22-facher Staatsmeister
- Georg Marchl: Olympiateilnehmer 1984, Jugend-Weltmeister 1983
- Anton Marchl: Olympiateilnehmer 1992
- Amer Hrustanovic: Olympiateilnehmer 2012
Titel und Erfolge
Titel
- 47 x Österreichischer Mannschaftsmeister
- 18 Olympiateilnahmen (Allgemeine Klasse)
- 58 WM-Teilnahmen (Allgemeine Klasse)
- 80 EM-Teilnahmen (Allgemeine Klasse)
Weblinks
Quellen
- Vereins-Homepage
- 60 Jahre A.C.Wals. Eine Erfolgsgeschichte. AC Wals 2012.