Pinzgauer Hornquartett

Aus SALZBURGWIKI
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Das Pinzgauer Hornquartett 2026

Das Pinzgauer Hornquartett ist ein Kammermusikensemble aus dem Salzburger Land und besteht aus den Musikern Leopold Ruttinger, Florian Fletschberger, Martina Herzog und Peter Schwaiger, welcher zugleich die musikalische Leitung innehat.

Geschichte

Das Ensemble musiziert in dieser Besetzung seit 2021 und hat sich der Pflege der internationalen und vor allem (alt-)österreichischen Hornquartettliteratur verschrieben. Im Rahmen seiner musikalischen Tätigkeit arbeitete das Pinzgauer Hornquartett bereits mit anerkannten Persönlichkeiten der klassischen Musikszene zusammen, wie z.B. KS Michael Schade, GMD Ruben Dubrovsky (Staatstheater am Gärtnerplatz, München), Rob van de Laar (Mozarteumorchester Salzburg, Koninklijk Konservatorium Den Haag), Paul Pitzek (Mozarteumorchester Salzburg), Markus Obmann (Wiener Symphoniker, Anton Bruckner Privatuniversität Linz), Daniel Dubrovsky (Tonhalle Orchester Zürich) und Aaron Seidenberg (Kammerakademie Potsdam).

Seinen bislang größten musikalischen Erfolg erlangte das Quartett beim Bundeswettbewerb des Kammermusikwettbewerbs „Musik in kleinen Gruppen“ 2024, indem es mit 96,25 Punkten als bestes Blechbläserensemble Österreichs in der Stufe D ausgezeichnet wurde.

Das Pinzgauer Hornquartett tritt regelmäßig im gesamten Salzburger Land auf (u.a. Festival Mittersill, Saalfeldener Schlosskonzerte, Kammermusik:Reihe Bad Gastein) und ist ständiges Gastensemble der Bad Reichenhaller Philharmoniker.

Repertoire

Unter der musikalischen Leitung von Peter Schwaiger entwickelt das Pinzgauer Hornquartett jährlich wechselnde Konzertprogramme, die jeweils einem eigenen musikalischen Motto folgen. So gelangten in der Vergangenheit z.B. die Programmzyklen „Das romantische Horn“, „Das omnitonische Horn“ oder „Wien, Wein und Gesang“ erfolgreich zum Vortrag. Neben der Auseinandersetzung mit internationaler Hornquartettliteratur bilden insbesondere österreichische Originalkompositionen für Hornquartett sowie Eigenarrangements einen Schwerpunkt der Programmgestaltung.

Im deutschsprachigen Raum einzigartig ist die Vielfalt im Instrumentarium des Ensembles. Neben der Besetzung mit vier Waldhörnern konzertiert das Quartett auch mit vier Alphörnern und/oder vier Wagnertuben. Im Programmzyklus „Das omnitonische Horn“ kamen darüber hinaus vier Jagdhörner sowie ein Mellophon zum Einsatz.

Musiker

Quellen