Im 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts erschien in Salzburg jährlich ein Staatskalender samt Schematismus, der neben Informationen kalendarischer Natur vor allem kirchliche und staatliche Ämter des Erzstiftes sowie deren Inhaber – insoweit ein „Staatsschematismus“ – verzeichnete.

Er ist daher eine wertvolle und übersichtliche Quelle in Bezug auf die Staats- und teilweise Kirchenorganisation sowie auf historische Personen des jeweiligen Zeitraumes.

Bezeichnungen und Herausgeber

Die im Zeitablauf wechselnden Bezeichnungen umfassten

  • „Hochfürstlich Salzburgischer Kirchen- und Hof-Kalender [auf das Jahr …]“
  • „Hochfürstlich-Salzburgischer Hofkalender, oder Schematismus [auf das Jahr 17..]“
  • „Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender [auf das Jahr 17..]“
  • „Hochfürstlich-Salzburgischer Hof- und Staatsschematismus für das Jahr 18..“
  • Kurfürstlich-Salzburgischer Hof- und Staatsschematismus für das Jahr 18..“

Herausgeber war im allgemeinen ein hochfürstlicher Truchsess und Kammerfourier, insbesondere

Die Bezeichnung „-kalender“ für derartige Nachschlagwerke existiert noch heute, zB „Österreichischer Amtskalender“.

Einzelne online verfügbare Ausgaben

  • 1804: Kurfürstlich-salzburgischer Hof- und Staatsschematismus. Für das Jahr 1804.

Siehe auch