Pilze im Nationalpark Hohe Tauern

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 11. August 2010, 16:53 Uhr von Wald1siedel (Diskussion | Beiträge) (Einfügung Vegetationsstufen)
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Eierschwammerl, Pfifferlinge
Fliegenpilz, Grieser Graben
Dungbesiedelnder Pilz, Bockhartscharte

Die Pilze im Nationalpark Hohe Tauern wurden ebenso wie die Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern in jahrelangen Forschungsprojekten genauer untersucht.

Einführung

Der Nationalpark Hohe Tauern beherbergt zahlreiche heimische Pilzarten und weist einige regionale Besonderheiten auf. Nicht nur die Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern, auch die dort vorkommenden Pilze wachsen in ganz bestimmten, unterschiedlichen Lebensräumen, die auf die drei im Nationalpark vorkommenden Vegetatiosnstufenverteilt sind. Die unterste Stufe ist die montane Stufe, die bis in 1500 m, bzw. 1700 m ü. A. liegt. Darüber beginnt die subalpine Stufe bis 1900 m ü. A., häufig bis 2300 m ü. A.. Die alpine Stufe oder Hochgebiergsstufe umfasst die Matten- und Felsregion, die oberhalb der Baumgrenze beginnt und bis zu den Eis- und Firnfeldern der höchsten Gipfel reicht.

Allgemeines

Der Bau der Pilze weist drei Hauptbestandteile auf, nämlich Hut, Fruchtschicht und Stiel. Der Fruchtkörper der Pilze zeichnet sich durch eine überaus große Formenvielfalt aus.

Lebensräume

Die Lebensräume der Pilzflora im Nationalpark Hohe Tauern unterteilen sich in:

  • Grauerlenauen- und Laubmischwälder
  • Fichtenwälder
  • Wiesen
  • Moore und Feuchtwiesen
  • Lärchen-Zirben-Wälder
  • Grünerlen- und Latschengebüsche
  • Windheiden, Schneetälchen und alpine Rasen
  • Sonderstandorte (wie beispielsweise Kuhfladen, Brandflächen, Straßen- und Wegränder)

Literatur

Um Interessierte besser zu informieren, wurde vom Nationalparkfonds das Buch „Die Pilze der Hohen Tauern“ herausgegeben. Dieser Geländeführer setzt keine Vorkenntnisse voraus und eignet sich als Bild-Bestimmungsbuch.

Quellen

  • Thomas Rücker, „Nationalpark Hohe Tauern – Pilze“, Wissenschaftliche Schriften, Hg. Nationalparkfonds der Länder Kärnten, Salzburg und Tirol, Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien, 1993