Löckerkreuz

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 18. Dezember 2019, 06:51 Uhr von Werner100359 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Löckerkreuz ist ein Wegkreuz in der Pinzgauer Stadt Saalfelden am Steinernen Meer.

Geschichte

Das Kreuz wurde 1936 vom Vater des jetzigen Besitzers als Dank dafür errichtet, dass seine Gattin nach schwerer Erkrankung in der Schwangerschaft wieder genesen ist. Johann Löcker senior stieß dabei auf Fundamente und nahm an, dass früher an dieser Stelle eine Kapelle stand. Auch von einem Pestfriedhof auf dem Hügel wird berichtet. Bis vor kurzem war am Kreuz ein Brettschnittchristus angebracht, der heute im Haus der Familie Löckner aufbewahrt wird. Die heutige Figur wurde 2000 am Kreuz angebracht, ebenso das Holzdach .

Beschreibung

Das 3m hohe Kreuz steht am Ostabhang des Kühbühels auf einer kleinen Anhöhe. Von allen anderen Saalfeldner Kreuzen unterscheidet es sich durch die Wahl des Baumaterials Beton, aus dem das Kreuz gegossen ist. Ein Satteldach schützt es vor Witterungseinflüssen. Die geschnitzte, ungefasste Christusfigur aus Eichenholz präsentiert sich in ungewöhnlicher Form. Sie scheint geradezu 'vom Kreuz springen zu wollen'. Die Arme sind verdreht, die Handflächen nach oben gekehrt. Der Oberkörper hebt sich weit vom Kreuz ab, die Beine sind angewinkelt. Zwei gedrehte Haarstränge fallen über die Schultern des Gekreuzigten.

Quelle

Marterl.at