Lodronsches Sekundogenitur-Majorat

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 22. November 2009, 06:16 Uhr von Werner100359 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Sekundogenitur (von lat. secundus „folgend, zweiter“ und genitus „geboren“) ist die vom Zweitgeborenen eines adeligen Hauses begründete Nebenlinie. Es handelt sich um eine besondere Form der Erbteilung, die dem Nachgeborenen mehr Besitz und Prestige überlässt,als es bei normalem Erbgang möglich ist.

Lodronsche Sekundogenitur

Paris Graf von Lodron errichtete für seinen Bruder Christoph Graf Lodron(1639 -1662) und seinen älteren Sohn das Lodronsche Primogenitur-Majorat, dessen Zentrum die Herrschaft Gmünd in Kärnten wurde, für den jüngeren Sohn das Lodronsche Sekundogenitur-Majorat. Zum zweiten Majorat gehörte die Hofmark Lampoding und die Hofmark Wolkersdorf.

Sitz der Verwaltung des Sekundogenitur-Fideikommisses war der zweite Lodron-Palast in Salzburg.Der Sekundogeniturpalast brannte wie auch alle umliegenden Gebäude beim Stadtbrand von 1818 ab,geblieben ist nur eines der Tore.

Quellen

de.wikipedia.org
www.lodron.info/oesterreich/