Salzburg als Teil Oberösterreichs

Aus SALZBURGWIKI
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Der Beginn der österreichischen Herrschaft stand also unter keinem guten Stern. Die zentralistische Verwaltung des riesigen Kaiserstaates hatte ihrerseits für ein kleines Gebiet wie Salzburg kein Verständnis. Alle Bitten der Bürgerschaft um Wiederherstellung des Landes und der Landschaft, um Gewährung einer eigenen Landesregierung, um die Residenz eines kaiserlichen Prinzen in Salzburg und um Wiedererrichtung der Universität verhallten ungehört, ebenso die Klagen, dass Salzburg "zu einem Betteldorf mit leeren Palästen herabgesunken" sei.

Die Armut der Bevölkerung nahm zu und die intensive polizeiliche Überwachung und Bespitzelung in der Zeit des Vormärz (1816 bis 1848) unterdrückte alle politischen Regungen. Das Bürgertum zog sich ins biedermeierliche Privatleben zurück und die Bevölkerung in Stadt und Land versank in tiefe Apathie und Hoffnungslosigkeit.

"Auf den Straßen und Plätzen der Stadt, deren es viele und schöne gibt, wächst Gras, so wenig werden sie betreten" schrieb Franz Schubert anlässlich seines Besuchs in Salzburg 1837.

Quellen

Fußnoten


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Erzstift (bis 1800)

Salzburg im 19. Jahrhundert
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Salzburg unter Napoleon (1805–1806)


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Salzburg unter Napoleon (1805–1806)

Salzburg im 19. Jahrhundert
1806–1809
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Salzburg Teil des Königreichs Bayern (1810–1816)


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Salzburg Teil des Königreichs Bayern (1810–1816)

Salzburg im 19. Jahrhundert
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