In der Nacht zum Mittwoch bewältigten die Helfer noch einmal eine komplizierte Passage: den Waschsalon. Dort spritzt kalte Gischt, die Höhlenretter müssen eine Art Wasserfall überwinden. Damit Westhauser in seiner Trage nicht nass wird, hatten Helfer die Stelle mit Planen ausstaffiert - denn wer dort unten bei etwa vier Grad Kälte durchnässt wird, droht zu unterkühlen. Am Mittwochmorgen, den 18. Juni, gelangte der Trupp mit dem 52-Jährigen vor dem Biwak 1 an. Derzeit befinde er sich in Betreuung zweier Ärzte in einem Lager unterhalb des letzten Biwaks, teilte die Bergwacht mit. Nur noch rund 400 Meter trennen Westhauser dort vom Tageslicht. Am Donnerstag oder Freitag wollen die Helfer mit dem Verletzten den Höhlenausgang erreichen - fast zwei Wochen nach dem Unglück am Pfingstsonntag. Etwa 20 kroatische Höhlenretter entlasteten am Mittwoch das italienische Team, das neben dem österreichischen, bayerischen und schweizer Team im Berg abwechselnd tätig ist. | In der Nacht zum Mittwoch bewältigten die Helfer noch einmal eine komplizierte Passage: den Waschsalon. Dort spritzt kalte Gischt, die Höhlenretter müssen eine Art Wasserfall überwinden. Damit Westhauser in seiner Trage nicht nass wird, hatten Helfer die Stelle mit Planen ausstaffiert - denn wer dort unten bei etwa vier Grad Kälte durchnässt wird, droht zu unterkühlen. Am Mittwochmorgen, den 18. Juni, gelangte der Trupp mit dem 52-Jährigen vor dem Biwak 1 an. Derzeit befinde er sich in Betreuung zweier Ärzte in einem Lager unterhalb des letzten Biwaks, teilte die Bergwacht mit. Nur noch rund 400 Meter trennen Westhauser dort vom Tageslicht. Am Donnerstag oder Freitag wollen die Helfer mit dem Verletzten den Höhlenausgang erreichen - fast zwei Wochen nach dem Unglück am Pfingstsonntag. Etwa 20 kroatische Höhlenretter entlasteten am Mittwoch das italienische Team, das neben dem österreichischen, bayerischen und schweizer Team im Berg abwechselnd tätig ist. |